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"Ich habe die ganze Zeit lang geführt, war aber mental einfach noch zu schwach und habe den Sieg auf den letzten Löchern hergeschenkt," bekannte ein enttäuschter Thomas Kogler. 49 Bahnen lang dominierte der Fontana-Pro die Trophee Maroc nach Belieben - doch der Saison-Opener der Alps Tour lief leider über 54 Löcher! So kontrollierte Kogler lange Zeit im Schlussflight das Geschehen, schien seinem ersten Sieg auf der Alps Tour entgegenzuspielen, nach dem Titel bei der heimischen PGA Meisterschaft nahtlos auf internationalem Niveau seinen Aufstieg fortzusetzen. Doch das hantige Finish am roten Kurs von Rabat schenkte Kogler noch grausam ein: Bogey, Bogey, Birdie, Bogey, Bogey! Mit diesem Score vergeigte der Südsteirer noch den Titel, muss sich nach einer 75 (2 über Par) mit Platz 5 und 1.592 Euro Preisgeld begnügen. Immerhin egalisiert er damit sein bislang bestes internationales Ergebnis zum Saisonende 2004 bei der Montecatini Open: "Es gibt heuer noch so viele Turniere zu gewinnen, vielleicht klappt es ja schon nächste Woche," macht Kogler seine Kampfansage. Steiner: Das Beste am Finaltag Wie schon bei der Tourschool bewies sich Roland Steiner als Mann für starke Schlussrunden - jedenfalls 17 Bahnen lang. Bis dorthin hatte der einzige Amateur im Finale wieder die meisten Profis mit vier Birdies schwindlig gespielt - jeweils mit zwei Doppelpacks an der 3 und 4 sowie 12 und 13 - und kam noch ohne Schlagverlust, bombensicher an den letzten Abschlag. Auch die gelegentlichen wilden Drives, die ihm noch am Tag zuvor den Nerv gezogen hatten, vermied Steiner bis dahin, traf 15 Grüns und puttete insgesamt 30 Mal. Das überlange Par 5 zum Abschluss, das sich eng und bergauf zum 18. Grün hinaufschlängelt, wurde dem Murtaler leider noch zum Verhängnis. Das Doppelbogey vereitelt zwar eine Runde in den 60ern, dennoch darf er mit der 71 (2 unter Par) zum Abschluss der Trophee Maroc zufrieden sein. Mit einem 16. Platz bei gesamt 2 über Par verdient der Amateur zwar keinen Euro, aber gewinnt wieder jede Menge Kredit im Profilager: "Das war sehr solides Golf bei starkem Wind, dabei habe ich noch ein paar sehr gute Birdiechancen ausgelassen," darf Steiner auf zwei gute Auftritte in Marokko zurückblicken und weiter zum Sherry Cup nach Spanien reisen. Wendling und Ettl fallen zurück Die klar ansteigende Formkurve von Ulf Wendling bekam dagegen am Finaltag der Trophee Maroc einen Knick. Mit einer kunterbunten 77er-Runde brachte sich der Kitzbüheler wieder um die Früchte seiner Aufholjagd vom Donnerstag: "Ein einziges Auf und Ab heute. Zwar 5 Birdies gelocht, aber im starken Wind nur jedes zweite Grün getroffen und zwei Doppelbogeys und fünf Bogeys ausgefasst". Immerhin bringt Ulf bei 6 unter Par einen ersten, kleinen Preisgeldscheck im neuen Jahr auf die Bank und schreibt im Ranking auf Platz 31 an. Noch schlimmer erwischte es Michael Ettl zum Abschluss, sowohl spielerisch als auch mit einer Grippe. Der rote Kurs brummte dem Südsteirer bittere 79 Schläge auf, die ihn auf ein zweistelliges Endergebnis von 10 über Par und nur Platz 44 ins Ziel bringt: ohne Birdie am Schlusstag, dafür mit vier Bogeys und einem Doppelbogey. Franzose gewinnt in Marokko Der erste Saisonsieg der Alps Tour 2005 geht an den Franzosen Adrien Mork, der mit 6 unter Par seinen ersten Titel fixiert und den Siegerscheck über 5.075 Euro kassiert. Einen Schlag zurück folgt sein Landsmann Raphael Eyraud und Tourschool-Sieger Francisco Valera aus Spanien. Final Scores nach 3 Runden (Par 73):
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