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Trophee Maroc Telecom
Royal Dar Es Salam, Rabat, Marokko
30. 3.- 1. 4. 2006, € 35.000
1. Runde:30.03.2006 / 17:15 MEZ Golf-Live.at / Alex Wernig



"Lepe" in Überform

Mit der 68 (-5) meistert Peter Lepitschnik (2. Platz) auch den gefürchteten Monsterkurs von Rabat souverän, auch Prägant ist nach einer 69er Runde als 3. mit von der Partie.

Der "rote Kurs" im königlichen Golfclub von Dar es Salam bildet den krönenden Abschluss der drei Alps-Turniere in Marokko. Und Peter Lepitschnik ließ sich überhaupt nicht die Schneid abkaufen, sondern nahm den Schwung aus der Vorwoche ungebremst mit und eröffnet mit einer bärenstarken 68 (-5), und liegt damit auf Platz 2: "Ich bin sehr zufrieden, weil ich an den Trainingstagen mit dem Platz nicht zurecht gekommen bin," fiel "Lepe", wie der Kärntner aus dem GC Dellach gerne genannt wird, ein Stein vom Herzen. 5 Birdies, absolut fehlerfrei, turnte er sich über die vielen Fallen des Par 73-Monsters hinweg.

Birdielawine von Prägant

Florian Prägant (-4) startet mit einer tollen 69er Runde ins Turnier, und liegt nur 2 Schläge hinter der Führung auf Platz 3. Obwohl es anfangs nicht danach aussah, denn der Kärntner lag bereits 1 über Par nach 7 Löchern. "Ich habe heute sehr gut geputtet und nur 2 Fehler gemacht", analysiert Prägant seine Runde. Auf Bahn 7 und 11, jeweils nach Chip 2 Putt kassierte der Jungpro seine beiden Bogeys, mit einer Lawine von 6 Birdies auf den letzten 11 Bahnen drehte Prägant richtig auf.

Wieder einmal zur Abwechslung Par

Ulf Wendling (Par) hatte mit dem Platz seine Probleme, trotzdem ist eine Parrunde und Platz 22 ein guter Start ins Turnier. "Ich bin heute mit den Abschlägen gar nicht zurechtgekommen, aber mein kurzes Spiel war sehr gut, und hat mich gerettet", erklärt Wendling. Der Kitzbühler hat "nur" 10 Grüns getroffen, konnte aber mit 29 Putts den Schaden in Grenzen halten.

Birdieallergie von Moser

Michael Moser (Par) liegt nach einer Parrunde ebenfalls in einer guten Ausgangsposition für die nächsten Tage, hätte aber besser spielen müssen, denn dem Longhitter gelang kein einziges Birdie auf den Par 5 Löchern. "Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt 18 Löcher gespielt habe ohne auch nur ein Birdie auf einen Par 5 gespielt zu haben", meckert Moser über seine vergebenen Chancen. Als Ausgleich scorte der Steirer aber ein paar sehr gute Par`s aus sehr schwierigen Spielsituationen. Alles in allem war es ein guter Arbeitstag für Moser. Nur 8 Grüns traf Clemens Prader zum Auftakt, dennoch scorte auch er eine Par-Runde: "Ich habe mich mit Spitzen-Putts gerettet," durfte er sich über einen heißen Putter freuen, den er nur 24 Mal bemühem musste. "Wenn mein langes Spiel klappt, schaut hier noch eine tiefe Runde heraus."

Puttorgie von Maurer

Jürgen Maurer (+1, 34. Platz) kann mit der 74 und seinem langem Spiel zufrieden sein, mit der Puttleistung aber nicht. "Morgen sollte ich mal ein paar Putts lochen, wäre sicher keine schlechte Idee", meldet Maurer aus Marokko. Der für den GC Gut Freiberg spielende Pro traf 15 Grüns, musste aber insgesamt 34 mal auf den Grüns durchziehen. Trauriger Höhepunkt war sicherlich ein Bunkerschlag 3- Putt zum Bogey auf Bahn 5.

Schwung erst auf den 2. Neun gefunden

Leo Astl (+5, 81. Platz) verpatzte die Auftaktrunde aufgrund einer schwachen Vorstellung auf den Frontnine. "Leider war ich schon 6 über Par nach 8 Löchern, habe zu wenige Chancen nützen können", berichtet Astl. Der Tiroler konnte nur 2 Birdies spielen, wenigsten zerbrach das Spiel nicht ganz, denn die Backnine spielte er in 1 unter Par. Am Freitag muss er vier Schläge auf den Cut aufholen.

Steiner patzt mit den Eisen

Vollkommen daneben ging dafür die Eröffnungsrunde des zweiten Österreichers, der am Vormittag unterwegs war: "Katastrophale Eisen, nicht viel besser im kurzen Spiel und beim Putten", fasst Roland Steiner gnadenlos seine Leistung zusammen. Mit der 79 (+6) handelt er sich entsprechend großen Rückstand ein: "Jetzt hilft nur eines, volle Attacke morgen", hat er sich vorgenommen.

Neue Technik endete in einem Desaster

Oliver Hertl (+18) kann sich schon auf die Heimreise vorbereiten, denn nach dieser Runde hat der Steirer keine Chance mehr auf den Cut. "Ich habe probiert mit der neuen Technik, die ich mit Fred auf der Range trainiert habe zu spielen, doch ich konnte sie nicht auf den Platz bringen, ich hatte nicht einmal mehr einen Sicherheitsschlag auf den ich zurückgreifen konnte", ärgert sich Hertl über seine Runde.

Franzose führt

Christophe Brazillier war der einzige Spieler im ganzen Feld, der Lepitschnik im Griff hatte. Der Franzose führt mit 6 unter Par um einen Schlag vor dem Kärntner.

Scores nach der 1. von 3 Runden 1 (Par 73):

Platz Spieler (Land) Par R1 R2
1 BRAZILLIER Christophe Fra 67 -6
2 LEPITSCHNIK Peter Aut 68 -5
3 CALMELS Francois Fra 69 -4
3 PRAEGANT Florian Aut 69 -4
3 HILL Michael Fra 69 -4
6 BRUSCHI Alessio Ita 70 -3
6 XANTHOPOULOS Julien Fra 70 -3
6 BILLOT Jean Nicolas Fra 70 -3
6 RICHARD Laurent Bel 70 -3
6 CHAUDOUET Eric Fra 70 -3
6 KELLNER Maximilian Ger 70 -3
Weiters:
22 MOSER Michael Aut 73 0
22 PRADER Clemens Aut 73 0
22 WENDLING Ulf Aut 73 0
34 MAURER Jurgen Aut 74 1
81 ASTL Leo Aut 78 5
91 STEINER Roland Aut 79 6
109 REITER Thomas Aut 85 12
114 HERTL Oliver Aut 91 18


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