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Golfresort Waidhofen Open
GC Waidhofen, Waidhofen, Niederösterreich
4. - 7. Mai 2006, € 56.000
Vorschau:3.12.2005 / 17:00 MEZ Golf-Live.at / Wernig, Wieser


Florian Prägant


Österreich hat Saison

Mit 56.000 Euro Rekordpreisgeld sorgt die Golfresort Waidhofen Open für den ersten Paukenschlag der heimischen Turniersaison. Unsere komplette Alps Tour-Garde matcht sich mit starker internationaler Konkurrenz.

Die Golfresort Waidhofen Open locken mit 56.000 Euro, das ist das höchste Preisgeld, das auf der Alps Tour heuer ausgeschüttet wird. Zudem winkt mit einer Motor-Yacht ein sensationeller Hole-in-One-Preis. Die Phalanx der siegeshungrigen Österreicher wird von den beiden Neo-Pros Florian Prägant und Peter Lepitschnik angeführt.

Was zeigen unsere beiden Newcomer?

Die Saison auf der Alps-Tour wurde im März mit drei Turnieren in Marokko eröffnet, und Florian Prägant machte mit den Plätzen drei und sechs reiche Beute in Nordafrika. Als Siebenter der Order of Merit kommt der Kärntner als bestplatzierter Österreicher der Preisgeldrangliste zu den Golfresort Waidhofen Open. "Ich habe zuletzt sehr intensiv mit dem Telekom-Austria-Team trainiert und gehe gut vorbereitet in dieses Turnier. Auch meine Rückenprobleme, die mir zuletzt ein wenig zu schaffen gemacht haben, bin ich zum Glück wieder los", sagte der 22-jährige Neoprofi, der im September des Vorjahres - damals noch als Amateur - beim bisher letzten Alps-Tour-Event auf österreichischem Boden im GC Murtal triumphiert hatte.

Peter Lepitschnik startete in Marokko mit den Rängen fünf und acht ebenfalls mit zwei Top-10-Platzierungen in seine Karriere als Professional. "Ich strebe auch in Waidhofen einen Platz unter den ersten Zehn an, obwohl der Kurs Neuland für mich ist", meinte der 28-jährige Kärntner. Neben Prägant und Lepitschnik haben auch das steirische Großaufgebot mit Michael Ettl, Thomas Kogler, Jürgen Maurer, Michael Moser und Roland Steiner sowie das Tiroler Duo Leo Astl und Ulf Wendling Spitzenplätze im Visier.

Niki Zitny verzichtet auf einen Start

Niki Zitny zog am Montag seine Nennung wieder zurück und verzichtet auf einen Start im Waldviertel. "Ich habe schweren Herzens abgesagt, aber mein Spiel funktioniert im Moment nicht nach Wunsch. Deshalb werde ich in dieser Woche eine Trainingsphase einlegen", so der Wiener. Gespannt darf man hingegen auf das Abschneiden von Uli Weinhandl nach über einem halben Jahr Pause nach seiner Operation sein.

Nicht nur Zitny, sondern auch unser weiteren Challenge Tour-Spieler wie Prader, Wiegele und Feyrsinger sind nicht am Start, um sich ganz nach dem Rat von Anders Forsbrand heuer auf eine Tour zu konzentrieren.

Mit geballter Kraft rückt die internationale Konkurrenz in Niederösterreich an. Die bisherigen Saisonsieger Francois Calmels, der in Marokko gleich zweimal den Siegerscheck eingestreift hat und damit auf Platz eins der Order of Merit liegt, und Julien Foret (beide FRA) führen das hochkarätige Feld aus dem Ausland an. Wie stark die Golfresort Waidhofen Open besetzt sind, beweist die Tatsache, dass die Top Ten der Preisgeldrangliste geschlossen am Abschlag stehen.

Neben dem Rekordpreisgeld warten die Organisatoren auch mit einem sensationellen Preis für ein "Hole in One" auf. Wer den Ball auf Loch 15 mit dem Abschlag versenkt, dem winkt eine Sessa-Motor-Yacht der Firma "Pulko-Boote" im Wert von 52.000 Euro.

Es wird eine Birdieschlacht !

So sieht Golf-Live Playing-Reporter Alex Wernig, der selbst an den Start geht, nach den Trainingsrunden den Kurs: "Der GC Waidhofen präsentiert sich von seiner besten Seite, der Platz ist in einem sehr guten Zustand, die Grüns sehr weich deshalb halten die Bälle sehr gut auf dem Grün, dennoch rollt der Ball beim Putten sehr treu auf der Linie. Es gibt kein Rough auf dem ganzen Platz dadurch können die Profis voll attackieren. Es werden sehr tiefe Scores erwartet, die Spieler haben auf den Par 4 Löchern meistens nur mehr ein Wedge ins Grün, die Par 5 Löcher sind mit dem 2. Schlag erreichbar, einzig auf den Par 3 Bahnen muß man aufpassen, damit man keine Schlagverluste kassiert.

Hook ist besser als Slice

Die linke Seite in Waidhofen ist sicherlich die bessere Seite, wenn man einen schlechten Schlag macht, denn bis auf 2 Löchern hat man auf der linken Seite ein gemähtes Rough, rechts hat man aber meisten Out oder Wasser, dadurch hat man als Hooker einen kleinen Vorteil."


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