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Der GC Waidhofen präsentierte sich am ersten Tag der Golfresort Waidhofen Open von seiner besten Seite. Dass es nicht mehr Scores unter Par gegeben hat, ist dem starken Wind zuzuschreiben. Es war sehr schwer heute den Ball zu kontrollieren, der Wind war sehr böig, deshalb war es nicht einfach den richtigen Schläger zu erwischen um dann auch noch im richtigen Moment zu schlagen.
Rieder neuerlich meisterlich Der frisch gebackene Vierer-Meister Wolfgang Rieder geigt auch eine Liga oberhalb ganz vorne mit: der Radstädter Amateur hielt im stärksten Wind sein Spiel perfekt zusammen und leistete sich nur ein Bogey am Par 3 der 5. Auf den Par 5 sammelte Rieder den Löwenanteil seiner fünf Birdies auf - am Schluss fehlte mit der 68 nur ein Schlag auf die Führung. "Mit dem Birdie am ersten Loch bin ich richtig locker geworden und habe einen optimalen Rhythmus gefunden. Ich habe versucht, mich durch den Wind nicht irritieren zu lassen, und das ist mir sehr gut gelungen", kommentierte der 20-jährige seine feine Leistung. Nach Prägant und Lepitschnik in Marokko spielt damit weiter die heimische Jugend auf der Alps Tour auf.
Steiner unter den Besten Roland Steiner (Par) hatte für die Bedingungen das passende, solide Spiel drauf, scorte 2 Bogeys und 2 Birdies und liegt damit als zweitbester Österreicher auf Platz 11. "Ich bin sehr zufrieden, habe gegen Ende der Runde auch sehr gut geputtet", erklärt Steiner. Anfangs hatte Steiner Probleme mit dem Wind, der sich besonders beim Putten auswirkte, deshalb kassierte Steiner zwei Dreiputts. "Der Wind hat meinen Ball einfach verblasen, dadurch wurde ich etwas unsicher, das hat sich aber im Laufe der Runde wieder gelegt", meldet Steiner.
Maurer solide Jürgen Maurer (+2) lag 2 unter Par nach 6 Löchern, kassierte aber Bogey, Bogey, Doppelbogey in Serie, kam aber mit einem Birdie wieder auf den richtigen Weg, konnte aber seinen Birdiechancen nicht verwerten. "Ich bin zufrieden, es war heute nicht einfach, aber es hätte vom Score besser sein müssen", erklärt der für GC Gut Freiberg spielende Pro.
Prägant auf Abwegen Florian Prägant (+8) schlitterte in ein Debakel. "Das war heute nicht sehr schön zum Zuschauen, was ich da geboten habe, da war alles dabei, vom Socket bis hin zu guten Schlägen, leider behielten die Schlechten die Oberhand", berichtet Prägant. Der Kärntner kassierte auf Loch 10 ein Triplebogey, nachdem sein 2. Schlag von einem Ast ins Out abgelenkt wurde. Ansonsten scorte Prägant Bogeys durch eine schwache Darbietung im kurzen Spiel, leider vielen die Birdies auch nicht so wie wir es von ihm gewohnt sind.
Bitterer Abschluß für Wendling Ulf Wendling (+4) spielte 16 Löcher großartiges Golf, der Kitzbühler lag in einer Windschlacht 1 unter Par mit 2 verbleibenden Löchern. "Ich habe heute richtig gutes Golf gespielt, hatte sehr viele Birdiechancen aus 3 Metern", erklärt Wendling. Auf Bahn 17 nahm der Tiroler einen falschen Schläger, kassierte ein Bogey, doch was auf seiner letzten Bahn passierte tut so richtig weh. Wendling verzog seinen Drive nach rechts, Ball landete im Out, 3. Schlag noch einmal vom Tee landete im Bunker, Spiegelei an der Kante, Ulf konnte nur 30 Meter vorschlagen, dann ein Distanzschlag und zur Krönung Pitch-Dreiputt zur 9!
Moser wurde nicht belohnt Michael Moser (+6) verpatzte den Start lag bereits 5 über Par nach 4 gespielten Löchern, nach einem Outball auf Bahn 3, sowie mit 3 weiteren Kurzspielbogeys (Dreiputt, Chip 2- Putts). Moser kämpfte sich mit 3 Birdies zurück auf 2 über Par nach 15, konsumierte aber ein Bogey auf Loch 16 sowie ein Triplebogey auf der Schlussbahn. "Gut gekämpft aber leider wurde ich nicht belohnt dafür", berichtet Moser.
Kogler mit schwachem kurzen Spiel Thomas Kogler (+6) war sehr zufrieden mit seinem langen Spiel, aber das gewohnt gute kurze Spiel ließ den Steirer komplett im Stich. "Ich habe nur 3-Putts und Chip 2-Putts gemacht, so kassiert man Bogeys", berichtet Thomas nach seiner Runde. 8 Bogeys ist aber eine satte Ausbeute, bei nur 2 erkämpften Birdies. Peter Lepitschnik (+5) fand nicht zu seinem langen Spiel, rettete aber noch einiges mit sehr guten Chips und guten Pitches. "Langes Spiel nicht vorhanden, kurzes Spiel sehr gut", gibt sich Lepitschnik kurz und bündig.
Franzosen auch in Waidhofen dominierend Wolfgang Rieder konnte als Einziger die Phalanx der Franzosen an der Spitze des Leaderboards brechen: Bruno Lecuona führt mit der 67 um einen Schlag vor Rieder sowie seinen Landsleuten Brazillier (68) und Xanthopoulos. Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
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