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Voller Erfolg für Roland Steiner bei der Tourschool in Marokko. Der Jung-Pro aus dem GC Murtal etablierte sich unter den 35 Musterschülern, die Kategorie 4 für die neue Saison der Alps Tour lösen und damit auch bei den bestdotierten Events zum Einsatz kommen wird. Michael Ettl, Jürgen Maurer, Oliver Hertl und Peter Lepitschnik schaffen am Schlusstag in Rabat nicht mehr den Sprung in die Top 35. Doch auch so darf sich dieses Quartett mit Kategorie 6 ausreichend Startchancen ausrechnen. Mit dem jungen Iren Justin Brink, der seit vielen Jahren in Österreich als Teaching-Pro arbeitet, schafft ein weiterer "halber Österreicher" die volle Tourkarte.
Steiner beweist Nerven und Reife Eine solide Sicherheitsrunde hätte es bei Roland Steiner werden sollen, mehr brauchte der Neo-Pro aus dem GC Murtal nicht, doch so einfach wurde der Finaltag für ihn nicht: "Ein paar Drives habe ich in den Wald verzogen, daher gleich mit einem Bogey begonnen, somit wurde es noch ein Stück harte Arbeit." Und die verrichtet Steiner mit Bravour, weiß vor allem rund um die Grüns zu überzeugen, wo er die wichtigen Par Saves eiskalt kratzt. Zur Halbzeit der Runde liegt Roland bei Even Par, damit voll auf Kurs, lässt auch auf den Back 9 nichts mehr anbrennen. Mit insgesamt 3 Birdies bringt Roland sogar noch eine 72er-Runde (-1) ins Ziel, kämpft sich damit auf Even Par in der Gesamtwertung zurück und beendet seine zweite Tourschool am hervorragenden 8. Platz.
Starkes Finish zu wenig für Maurer Nur noch Jürgen Maurer schafft mit der 72 eine respektable Schlussrunde, doch bei 11 über Par bleibt der Pro vom GC Gut Freiberg als 39. haarscharf außerhalb der Top 35: "Aus 14 getroffenen Grüns habe ich immerhin 5 Birdies gemacht, aber ein Doppelbogey hat mir letztlich die Karte gekostet," muss sich Maurer mit Kategorie 6 begnügen.
Selbst ein Eagle hilft Hertl nicht mehr Trotz starkem langen Spiel scort Oliver Hertl zum Abschluss nur die 78 (+5) und schrammt bei 18 über Par um 8 Schläge an der Kategorie 4 vorbei: "Seit meinem Wechsel zu Wilson sind die langen Schläge weitaus stabiler. Aber mit diesem Kurzspiel kann man schwer unter Par spielen," fasst Oliver seine Stärken und Schwächen zusammen. 7 Mal hat er die Chance aus unter 110 Metern die Fahne zu attackieren - und macht aus diesen Situationen ein Score von 3 über Par. "Mein einziges Highlight war das Eagle auf Loch 12, wo ich perfekten Driver und Eisen 6 geschlagen habe, aus drei Metern verwerten konnte." Außer der Kategorie 6 handelt sich Hertl leider auch eine starke Verkühlung ein, so grimmig kalt war es in Marokko.
Ettl verspielt auf den Back 9 Michael Ettl (79) und Peter Lepitschnik (79) gelingt nicht die notwendige Superrunde, um sich noch in die Top 35 zu spielen: "Auf den Front 9 lag ich schon eins unter Par, doch auf den Back 9 habe ich ziemlich meinen Rhythmus verloren", bekannte Ettl. Zwei Schlagverluste hätte sich Michi bis ins Ziel leisten können - doch statt dessen gab er sieben Schläge ab und schrammte bei 15 über Par noch deutlich an der vollen Tourkarte vorbei.
6 Österreicher zuvor schon qualifiziert Unsere 5 erfolgreichen Tourschüler gesellen sich zu jenen 6 Österreichern, die dank ihrer guten Leistungen in der abgelaufenen Saison bereits fix für die Alps Tour 2006 qualifiziert waren: Clemens Prader, Florian Prägant, Thomas Kogler, Ulf Wendling, Michael Moser und Leo Astl werden dafür sorgen, dass Österreich auch im kommenden Jahr bärenstark auf der Third Level Tour abschneiden wird. Für alle anderen heimischen Pros, die erst gar nicht bei der Tourschool antraten oder den Cut nicht schafften, wird es dagegen eng werden. Wie Österreichs Alps Tour-Direktorin Waltraud Neuwirth gegenüber Golf-Live erklärt, können diese Spieler ausschließlich bei den heimischen Events über das nationale Starterfeld antreten, nicht jedoch im Ausland: "Wer dann im Ranking aufscheinen will, muss also eines der heimischen Turniere gewinnen," erläutert Neuwirth die praktische Konsequenz. Auch das auf maximal 132 Spieler reduzierte Teilnehmerfeld wird die Startchancen verringern. Damit wurde das bisher fleißig genutzte Schlupfloch geschlossen, dass Spieler ohne Kategorie dennoch munter zu Einsätzen auf der Alps Tour kamen und die geforderte Mindestanzahl von 6 Turnieren fürs Ranking erreichen konnten. Final Scores nach 4 Runden (Par 73):
Hinweis: Bei der Tourschool gibt es keine
geteilten Plätze, es wird unter Berücksichtigung
der besseren Schlussrunden eine genaue Rangordnung innerhalb der Kategorien
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