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GOLF UNIQA FINANCELIFE STYRIAN OPEN - Offensivgolf im GC Murtal
2. Runde: |
26.8.2006 - 19:30 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Steiner greift nach dem Heimsieg
Roland Steiner (69) wahrt seine Siegchance beim Heimspiel.
Markus Brier (73) verzweifelt auf den Grüns, Maurer (68) und
Kogler (70) setzen sich gut in Szene.
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Lokalmatador Roland Steiner setzte sein
starkes Heimspiel mit einer 69er-Runde fort, geht von Platz 2 in die Finalrunde.
Die erwartete Generalattacke von Markus Brier scheiterte
am zweiten Spieltag der UNIQA FinanceLife Styrian Open auf den Grüns,
mit denen Österreichs Nummer 1 nicht zurechtkam.
Bei bewölktem Wetter und einem weiterhin perfekt zu spielenden Golfplatz
in Murtal ging am Samstag mit einem Tag Verspätung die zweite Runde
über die Bühne. Das dafür mit einem Stück Sportgeschichte:
der tschechische Neo-Pro Petr Nic schiesst nicht nur
mit der 63 einen fantastischen, neuen Platzrekord, sondern sorgt mit dem
36 Loch-Ergebnis von 9 unter Par für die erste Führung eines
Tschechen bei einem Profiturnier.
Steiner mit perfekten 27 Golflöchern
Roland Steiner eröffnet seine zweite Runde mit einem
Birdie am Par 5 der 10, kommt danach über sein Angst-Par 3, die 11,
sicher in Par hinweg. Die erste Startzeit auf frisch gemähten Grüns
nützt der Local Hero weidlich aus, macht weitere Schläge auf
den kurzen Par 4 der 13 und 15 wett - erreicht damit nach 27 gespielten
Löchern bereits 9 unter Par. "Bis dahin fehlerfrei gespielt,
Eisen gut zu den Fahnen geschossen, die 3 unter Par waren mehr als nur
sicher gespielt," war er bis dahin zu 100 % zufrieden.
Die deutlich kniffligeren Front 9 knöpfen dem 22-jährigen Murtaler
gleich drei Schläge ab: "An der 1 war ich im Grünbunker,
hatte von dort keine Chance aufs Par." Am knackigen Par 4 der 4 will
er beim kniffligen Schlag ins Grün auf Nummer Sicher gehen, leistet
sich dann von Grünanfang einen Dreiputt." Auf der vom Abschlag
erreichbaren 5 verzockt er sich ebenfalls: "Den Abschlag rechts in
die Büsche weggedrückt, von dort konnte ich nur irgendwie rausspielen,"
ist nach Chip und zwei Putts das dritte Bogey Realität. Mit zwei
Birdies hält Steiner jedoch den Aderlass in Grenzen.
Mit der 69 darf der Hausherr mehr als zufrieden sein, setzt er doch bei
8 unter Par eine Bestmarke im Clubhaus, die für den geteilten 2.
Platz reichen sollte. "Ich fühle mich super beim Heimturnier
einfach super. Geholfen hat auch der Birdieputt am Schlussloch aus 14
Metern, ich bleibe auf ein Topergebnis fokusiert."
Maurer stark, trotz kaltem Putter
Wie überhaupt die Steirer auf der zweiten Runde durch die Bank weg
erfolgreich attackieren: Jürgen Maurer spielt sich
mit dem Eagle an der 12, seinem dritten Loch, erstmals in die roten Zahlen.
Der Freiberger agiert deutlich stärker als am Vortag, kommt jedoch
mit den Grüns weiterhin nicht zurecht: doch da er nur ein Bogey einfängt,
reicht das Birdie an der 3 um Boden gut zu machen. "Das alte Lied:
16 Grüns getroffen und ausgiebig geputtet. Es gibt hier viele kleine
Breaks, mit denen ich meine Probleme hatte." Auf den deutlich schwierigeren
Front 9 bleibt Maurer fehlerfrei, holt mit zwei Birdies die 68er-Runde,
die ihn auf Platz 11 vorbringen.
Thomas Kogler rettete seine Runde mit einer fehlerfreien
zweiten Hälfte, wo er noch zwei Birdies zur 70 spielte - mit den
beiden konstanten Runden geht er bei 3 unter Par aussichtsreich in die
Finalrunde (Platz 11).
Brier bekam Murtaler Grüns nicht in den Griff
Auch in Runde 2 will das Spiel von Markus Brier nicht
ins Laufen kommen: "Zwei schlechte Schläge gemacht, Grünannäherung
an der 12 und Abschlag an der 1 ins Wasser geschossen," kassiert
er dort zwei Bogeys. Dass Österreichs Golf-Aushängeschild nicht
nach vor kommt, hat er den Murtaler Grüns zu verdanken, die ihm gar
nicht grün sind: "Ich konnte machen was ich will, diese Grüns
lese ich einfach falsch."
Drei Birdies waren die einzige Ausbeute auf seiner Runde, wobei jenes
auf seinem letzten Par 3, der 7, erst das Thema Cut klar machte: "Mit
drei Birdies kann man nicht tief schießen. An der 5 und 9 habe ich
endlich die Puttlinie richtig gesehen - aber jeweils den Ball um einen
Zentimeter zu kurz gelassen." Somit schaut nur die 73 (+2) am zweiten
Tag heraus, womit der Fontana-Pro bei 1 über Par zumindest einmal
den Cut der besten 40 schafft.
Ableidinger, Ruprecht und Wendling cutten spät
Mit Karl Ableidinger gab ein ehemaliger Spitzenpro so
richtig Gas: nicht weniger als vier Birdies holt der Wiener auf seinen
ersten sechs Bahnen heraus. Danach geht Ableidinger ein wenig die Luft
aus, kein Birdieputt fällt mehr, dafür kassiert er drei Bogeys,
sichert sich aber mit der 70 bei -1 locker den Cut.
Auch Florian Ruprecht, dem der GC Murtal wie schon im
Vorjahr prächtig liegt, presst sich selbst mit 5 Bogeys noch in den
Cut. Mit der 73 fällt der Murhofer zwar auf Even Par zurück,
das reicht als 25. aber locker für den Cut. Ulf Wendling musste lange
zittern, ob seine Par-Runde ihn bei insgesamt 2 über Par noch ins
Finale bringen würde - doch als 40. schaffte es der Tiroler gerade
noch.
Nur 7 Österreicher qualifizieren sich für die Schlussrunde,alle
heimischen Amateure scheiden aus, was auch daran liegt, dass unsere Besten
wie Wiesberger und Rieder zur Zeit in Italien bei der Amateur-EM engagiert
sind.
Prägant, Wernig out
Titelverteidiger Florian Prägant kämpfte bei
seinem Comeback mit stumpfen Waffen: "mehr als 9 Löcher schaffe
ich noch nicht ohne Schmerzen. Daher heute drei Wasserbälle gehabt,"
fasst der Bad Kleinkirchheimer die 75 rasch zusammen, mit der er klar
den Cut verpasst. "Ich muss leider das nächste Turnier in Frankreich
auslassen, brauche noch mehr Zeit," steht das Gesundwerden nach dem
Freizeitunfall im Vordergrund.
Alex Wernig lag dank vier Birdies auf den Front 9 bereits
insgesamt bei 4 unter Par, ehe er vollkommen den Schwung verlor. Unser
Playing Reporter kassierte danach 5 Bogeys zur 75 und scheitert bei 3
über Par sogar noch am Cut.
Starke Konkurrenz aus Frankreich und Italien
Der Franzose Christophe Brazillier kam mit der 65 bis
auf einen Schlag an seinen vorjährigen Platzrekord heran, teilt sich
damit mit Roland Steiner den zweiten Platz. Der Italiener Francesco
Maestroni folgt nur einen Schlag zurück und wird ebenfalls
ein Wörtchen am Finaltag mitreden, wenn es um den Sieg geht. Alles
überstrahlt jedoch Petr Nic mit seiner sensationellen
Bestmarke von 9 unter Par.
Golf-Live berichtet an allen vier Spieltagen live von der
UNIQA FinanceLife Styrian Open.
Alle Spielberichte für der UNIQA FinanceLife Styrian Open:
>> 1. Runde:
Steiner daheim eine Macht
>> Vorschau: Offensivgolf
in Murtal
Offizielle Internetseite: http://www.styrianopen.at
>> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT
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