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ALPS TOUR - Neuer
Qualifikations-Modus.
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Special:
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4.12.2004 / 11:12 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Alps-Tour wird härter
Harte Zeiten stehen Österreichs Pros auf der Alps Tour bevor - ein
Quali-Modus wird eingeführt und die 3. Tour für alle Länder
geöffnet.
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Mit dem Spieljahr 2005 öffnet sich die Alps Tour auch für Spieler, die
nicht aus den klassischen "Alpen-Ländern" Österreich, Schweiz,
Italien, Frankreich kommen. Mit dieser Neuerung stehen der "dritten
Liga" gewaltige Veränderungen bevor, die noch gar nicht abzusehen sind.
Diese Maßnahme der Öffnung war notwenig, um Klagen von Spielern aus
Nicht-Alps-Ländern vor der EU zu vermeiden ("freie Berufsausübung").
Österreichs "Gebietsschutz" fällt weg
Denn die Alps Tour steht nun auch den Spielern der anderen "Third
Level-Tours" offen, das ist die deutsche EPD-Tour, die
skandinavische Nordic-League und die britische Europro-Tour. Da
jedoch die Alps Tour über besonders prall gefüllte Preisgeldtöpfe verfügt,
wird ein Ansturm auf unsere Tour erwartet - mit entsprechenden Konsequenzen für
Österreichs Starter. Zum Vergleich: auf der Alps Tour wurde wie ein Blick auf
die beiden Order of Merits beweist, etwa um 50 % mehr Preisgeld gemacht als auf
der deutschen EPD-Tour!
Für die nicht in den Kategorien 0 bis 2 aufscheinenden Österreicher wird es
auf der Alps Tour ungemütlich: sie müssen in eine Qualifikation, die vom 16.
bis 19. März in Dar-es-Salam (Marokko) ausgetragen wird - und das ist schon von den
Reisespesen ein teures Vergnügen (400 Euro Nenngeld, der Flug kostet ca. 1.000
Euro).
Nur Clemens Prader muss nicht zur "Schule"
Nur Clemens Prader (Kat. 1) erspart sich von den Österreichern die Quali,
alle anderen wie Michael Ettl, Ulf Wendling, Thomas Kogler, Leo Astl oder
Jürgen
Maurer müssen sich dem Härtetest in Marokko unterziehen.
Selbst Niki Zitny weist trotz seiner zwei Siege 2004 keine Kategorie auf
der Alps Tour mehr auf, auch wenn ihn dies nicht sonderlich kratzen dürfte:
"Mitglieder der European Tour sowie der Kategorien 1 bis 9 auf der
Challenge Tour können nicht mehr in der Order of Merit der Alps Tour
berücksichtigt werden," erläutert Österreichs Alps Tour-Direktorin Waltraud
Neuwirth die Situation. "Auch Michael Ettl muss in die Quali",
bestätigt Neuwirth, weil er nur in Kategorie 12 der Challenge Tour geführt
wird, "nur bei mehr als 240 Nennungen für die Qualifying School wäre er
bevorzugt bei der Anmeldung", hat er laut Neuwirth nur einen unbedeutenden
Vorteil gegenüber den anderen.
Die Top 70 erhalten Kategorie und ausreichend Startplätze
Gespannt darf man sein, welche deutschen oder englischen Spieler den Weg zur
Qualifying School der Alps Tour finden. Bis zu 240 Starter werden Mitte März in
Marokko erwartet, gespielt wird über 72 Löcher, wobei der Cut der besten 70
nach 2 Runden schon vorentscheidend ist. Denn nur wer sich fürs Finale
qualifiziert, erhält eine Kategorie auf der Alps Tour.
Die Top 35 der Finalrunden erhalten Kategorie 4, alle anderen, die den Cut
geschafft haben, die Kategorie 6, die ebenfalls bei den meisten Turnieren
ausreichend sein dürfte.
"Nationales Feld" als Chance für Österreicher?
Wer sich nicht über die Qualifying School eine Kategorie erspielt, dem wird das
Geldverdienen auf der Alps Tour somit in Zukunft erschwert (übrigens können
auch Amateure eine Kategorie erspielen, dabei Amateure bleiben und Mitglied der
Alps Tour sein). Einzig bei den vier, fünf Turnieren in Österreich wird es
über Wild Cards und das "Nationale Feld" (Kategorie 5) ausreichend
Startplätze für Österreicher ohne Spielrecht auf der Alps Tour geben.
Österreichs Alps Tour-Direktorin Waltraud Neuwirth sieht aber auch
Chancen für Tauschkarten zumindest bei einigen Events in Italien.
Mehr über die Qualifikationsmühle der Alps Tour 2005 findet sich auf der
Internetseite der Alps
Tour
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