 |
| GOLF HALLE BUDOCENTER WIENERBERG - Der Nummer 1 Winter Treff |
|
Kommentar:
|
18.8.2010 / 11:14 MEZ |
|
|
3 Majorchamps 2010 bei Austrian Open
3 der 4 Majorsieger 2010, Graeme McDowell, Louis Oosthuizen und Martin
Kaymer bei der Austrian Golf Open! Nur leider nicht heuer,
die waren aber alle in den letzten 3 Jahren hier!
British Open-Sieger Louis Oosthuizen wurde 5. bei
der Austrian Golf Open 2009 in Fontana, US Open-Champ Graeme
McDowell erreichte Platz 8 im Jahr 2008 und Platz 9 im Jahr
2007. Im >>
Video-Interview mit Golf-Live Reporter Andreas Trippolt meinte
McDowell damals, Fontana sei eine ideale Vorbereitung für die
US Open - nach zwei Jahren "Training" in Fontana gewann
er heuer beim dritten Anlauf in Pebble Beach. Und Martin Kaymer,
frisch gebackener US PGA Champion, war 2007 in seiner
European Tour-Rookiesaison in Fontana und misste den Cut.
Womit bewiesen wäre: Weltklassegolf in Fontana,
der Slogan passte in der Vergangenheit - wenn auch auf etwas andere
Weise als gedacht. Denn McDowell, Oosthuizen, Kaymer, wurden nie als
Zugpferde verkauft.
Wer hätte das damals gedacht? Als die heutigen drei Superstars
relativ einsam ihre Runden über die Fairways von Fontana zogen!
Heute würde es Hundertausende Euros kosten sie nach Österreich
zu locken - unleistbar!
Nichts verdeutlich klarer den monetären Wahnsinn rund um European-
und US PGA Tour. Das Match der Tour-Promoter, abseits des grünen
Rasens, lautet: wer stellt mehr Kohle auf - mit logischen Vorteilen
für USA, Asien und Europas Grossnationen. Unschuldig zum Handkuss
kommt ein Veranstalter wie e!motion, der nie jene Summen aufstellen
könnte um die Superstars anzulocken.
Ich habe mehrmals Straka / Weindorfer darauf angesprochen, ob es nicht
einen besseren Weg gäbe, die Austrian Golf Open für die
Fans attraktiv zu machen, als immer die gleichen Namen wie Darren
Clarke, Lee Westwood, Miguel-Angel-Jimenez etc. im Vorfeld
rauszuhängen - mit wechselhaftem Erfolg: 2008 kamen sie, 2009
nicht mehr - und Jimenez heuer? e!motion glaubt weiter an diese Strategie.
Selbst wenn die Topstars nicht den Weg nach Atzenbrugg finden - was
ist daran so schlimm oder peinlich? Unter den 144 Spielern werden
gut 100 aus ganz Europa dabei sein, die das Zeug zum zukünftigen
Major-Champion haben. Deren Golfschläge selbst für das Auge
des kritischsten Golffans um nichts Schlechter sind als jene der Top
10 der Golfwelt. Deren grosse Zeit noch vor ihnen liegt - und wer
heute live dabei ist, sieht den Aufstieg eines Topstars von Morgen.
Dazu tolle Side-Events, gutes Essen und Trinken und ein bisserl Wetterglück
- und die Austrian Golf Open 2010 wird für alle ein unvergessliches
Erlebnis werden. Ein European Tour-Event in Atzenbrugg muss nicht
in der Millionenliga mitbolzen, ein bisserl österreichischer
Charme und Charakter tuts auch.
von Joachim Widl
Zuletzt in der T I G E R L I N E :
>>
Ungeliebte Alps Tour
Stell Dir vor, es ist Alps Tour und keiner spielt mit! Leider ist
das der Trend, dem Alps Tour-Gründungsland Österreich kommen
die Pros abhanden!
>>
Golfmärchen 2010
Alles begann am Finaltag der Austrian Open 2009, aber Golfösterreich
schlief unbeeindruckt weiter...
>>
Die Qual des Balls
Es ist ein typischer Sonntag für mich. Die Golfentscheidungen
in Europa und den USA steuern ihrem Höhepunkt zu. Als absoluter
Fan ist es natürlich eine Frage der Ehre up to date zu sein.
>> Die Turnier-Magie
Die Magie von vielleicht 10 Turnierhighlights wird schon jetzt
mit dem wöchentlichem Turnieralltag auf der US- und European
Tour gefährlich verwässert ...
>> Neuer Leitwolf im Rudel?
Natürlich ist es Majestätsbeleidigung wenn
man an Markus Briers Nummer 1-Rolle kratzt. Aber in Zeiten wo selbst
ein Papst angreifbar wird, erlaube ich es mir
>>
Der Pro hat immer recht
Markus Brier genau zuhören! Was verrät uns das über
seine Ergebnisse 2010?
>>
Die Liga der Gentlemen?
Phil Mickelson und sein Opa-Wedge: das wirft ein bezeichnendes
Licht auf die satten Stars auf der PGA Tour ...
|