Kategorie: Challenge Tour

Manuel Trappel 2015

Beste Saisonleistung

IRISH CHALLENGE – FINAL: Manuel Trappel fährt im Mount Wolseley Hotel Spa & Golf Resort mit Rang 5 sein bestes Saisonergebnis ein und macht damit einen großen Schritt in Richtung Absicherung des Spielrechts. Lukas Nemecz hadert die gesamte Woche über mit vergebenen Chancen und kommt nicht über den 51. Platz hinaus.

Manuel Trappel macht in dieser Woche einen richtig großen Schritt in Richtung Tourkarte für kommende Saison. Der Vorarlberger hat den langen Platz in Irland vom ersten Spieltag weg gut im Griff, was die 74 (+2) widrigsten Verhältnissen schon am Donnerstag zeigte. Am Freitag marschierte er dann mit der 69 (-3) in vielversprechende Verfolgerrolle und räumte sich danach am Samstag mit der 67 (-5) sogar noch Außenseiterchancen auf den Sieg ein.

Zwar lässt Julien Guerrier (FRA) am Sonntag mit der 67 (-5) und bei gesamt 17 unter Par nichts mehr anbrennen und feiert schlussendlich den Sieg, Manuel übt aber mit drei Birdies auf der 4, der 5 und der 7 recht früh Druck nach vorne aus. Zu dieser Zeit leuchtet sein Name auch vom 2. Rang am Leaderboard, erst ein Bogey kurz vor dem Turn bremsten Vorwärtsdrang etwas ein. Der ehemalige Amateur Europameister lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und legt nach dem Turn auf beiden Par 5 Bahnen weiter nach und bleibt so hartnäckig vorne dran.

In Folge kann er aber nicht mehr richtig zusetzen und muss am Par 3, der 16 sogar einen Schlag wieder abgeben. Mit der 69 (-3) aber fährt Manuel Trappel in Irland einen starken 5. Rang ein und sorgt so für sein bislang bestes Saisonergebnis. Damit wird er sich auch vom 101. Rang des Rankings nach vorne arbeiten und macht so einen großen Schritt in Richtung Absicherung des Spielrechts für kommendes Jahr. Die ansteigende Form wird er versuchen gleich nächste Woche beim hochdotierten Challenger in Kasachstan gewinnbringen einzusetzen.

“Es war echt eine super Woche. Ich bin richtig happy mit der Runde, da kann man auch die Bogeys wegstecken. Es war nicht einfach mit der Nebelverzögerung, weil ich durch die Verspätung – wie viele andere auch – meinen Flug nach Kasachstan verpasse und somit heute einen neuen organisieren musste vor der Runde”, so Manuel, der gestern seinen 28. Geburstag feierte, nach dem Turnier.

Frustrierende Turnierwoche

Lukas Nemecz bekommt in dieser Woche einfach mit dem Putter keinen Fuß auf den Boden, was den Steirer sichtlich von Tag zu Tag mehr frustriert. Schon der Auftakt misslang mit einer 76 (+4) gründlich, dank der 71 (-1) am Freitag stemmte er aber doch noch recht sicher den Cut. Am Moving Day hatte es dann lange Zeit den Anschein, als würde endlich der erhoffte Vorstoß gelingen, schlussendlich aber war auch am Samstag nicht mehr als die 72 (Par) zu holen.

Am Finaltag muss er sich dann in den Morgenstunden noch dazu in Geduld üben, da ihn die dichte Nebelsuppe erst nach über zwei Stunden Däumchendrehen die Runde beginnen lässt. Lukas spielt dann zwar solide, läuft die gesamten Frontnine aber einem Birdie hinterher und kommt so nicht vom Fleck. Erst auf der 10 fällt dann der erlösende erste Putt zu einem roten Eintrag, mit einem Bogeydoppelpack auf der 14 und der 15 geht sich aber erneut nicht mehr als eine 73 (+1) aus, die ihm nur Rang 51 ermöglicht.

“Es war echt etwas frustrierend vom Score her in dieser Woche. Ich hab einfach keine Putts gelocht und dann am Ende der Runden immer die Bogeys kassiert. Ich spiel jetzt auf jeden Fall die letzten drei Alps Tour Turnier und danach die 2nd Stage der Tourschool”, gibt er nach der zähen Woche einen Ausblick auf sein weiteres Programm in diesem Jahr.

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Manuel Trappel 2015

Selbst beschenkt

IRISH CHALLENGE – 3. RUNDE: Manuel Trappel beschenkt sich mit der 67 zu seinem 28. Geburstag selbst und räumt sich damit sogar Außenseiterchancen auf den Sieg ein. Lukas Nemecz hadert im Mount Wolseley Hotel Spa & Golf Resort auch am Moving Day mit seinem Gerät fürs Kurzgemähte.

Manuel Trappel macht sich am Moving Day selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk. Der ehemalige Amateur Europameister findet schon auf den ersten vier Bahnen zwei Birdies und gibt auch auf einen zwischenzeitlichen Schlagverlust mit zwei weiteren roten Einträgen die perfekte Antwort.

Auch auf den Backnine passt an diesem Tag so gut wie alles zusammen und der Vorarlberger marschiert mit gleich drei weiteren Birdies bei nur einem zusätzlichen Schlagverlust zur 67 (-5), schiebt sich so bis auf Rang 6 nach vor und legt sich vor dem Finaltag sogar eine kleine Außenseiterchance auf den Sieg auf.

“Ich bin echt happy mit dem Score heute. Es war wieder sehr windig und kalt und ich hab bei den widrigen Verhältnissen oft nahe hingeschossen. Das war echt klasse heute und vor allem ist Ausgangslage für morgen richtig gut”, so das Geburtstagskind nach der Runde.

Hin und her

Lukas Nemecz will nach den eher durchwachsenen ersten Runden am Samstag den Putter ordentlich auf Temperatur bringen um endlich aus dem stabilen langen Spiel Kapital schlagen zu können. Das Vorhaben geht zu Beginn allerdings nicht auf, wie ein frühes Bogey auf der 3 zeigt. Der Konter sitzt aber sofort und nachdem er das Par 5, der 7 auch zu einem roten Eintrag überreden kann, kommt er bei einem Zwischenstand von 1 unter Par auf den Backnine an.

Dort dreht er sein Score dann mit weiteren Birdies sogar in den knallroten Bereich, ehe der Faden plötzlich wieder reißt. Nachdem er bis zum Schluss noch drei Schlagverluste verdauen muss, reichen ihm am Samstag selbst vier rote Einträge nicht für eine rote Runde. Mit der 72 (Par) tritt er als 47. im Klassement sprichwörtlich auf der Stelle.

“Es war heute die gleiche Story wie an den ersten beiden Tagen. Das lange Spiel war wieder gut, aber auf dem langen Platz verfehlt man zwangsläufig Grüns wenn man immer wieder 4er oder 5er Eisen in die Grüns schlägt. Ich konnte mich nie retten, das war das Problem und dann ist es auch schwer gut zu scoren. Ich hoffe, dass morgen die Putts noch fallen. Die gesamte Saison über war das heuer sehr gut auf den Grüns, es kann halt leider nicht jede Woche laufen”, hadert Lukas auch am Samstag vor allem mit dem Putter.

Julien Guerrier (FRA) startet nach der 65 (-7) und bei gesamt 12 unter Par als Führender in den Finaltag.

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Manuel Trappel 2015

Birdierezept gefunden

IRISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Manuel Trappel legt am Freitag Vormittag mit der 69 eine richtig gute Runde hin und bringt sich vor dem Wochenende in vielversprechende Ausgangslage. Auch Lukas Nemecz stemmt im Mount Wolseley Hotel Spa & Golf Resort mit der 71 den Cut.

Manuel Trappel startete mit einer 74 (+2) bei widrigsten Verhältnissen durchaus solide in den irischen Challenger. Bei den schwierigen Bedingungen positionierte er sich so klar innerhalb der Cutmarke und hat am Freitag außerdem den Bonus einer früheren Startzeit.

Diese weiß er schon auf den Frontnine perfekt auszunützen. Gleich zu Beginn gelingt ein Birdiedoppelpack, der den Vorarlberger weit nach vorne spült. Auch in Folge ist das Visier messerscharf eingestellt und nachdem noch vor dem Turn zwei weitere rote Einträge gelingen, klopft er sogar deutlich an der absoluten Spitzengruppe an.

Auch die Backnine hat er stark im Griff und notiert lange Zeit Par um Par. Erst auf der 18 geht sich zum ersten Mal am zweiten Spieltag ein Par nicht mehr aus und der ehemalige Amateur Europameister muss noch einen Schlag abgeben. Mit der 69 (-3) aber macht er viele Ränge gut und bringt sich als 14. vor dem Wochenende in eine richtig vielversprechende Ausgangslage.

Mit der Runde zeigt er sich klarerweise sehr zufrieden: “Es war heute etwas angenehmer als gestern, aber teilweise immer noch viel Wind. Mein Spiel war aber sehr gut heute. Ich hab 16 Grüns getroffen und dazu auch noch gut geputtet. Leider waren auf den zweiten Neun einige knappe Putts dabei, die nicht fallen wollten, aber ich bin sehr zufrieden und freu mich dementsprechend schon aufs Wochenende.”

Ebenfalls gecuttet

Lukas Nemecz kam auf dem pitschnassen Platz am Donnerstag nicht über die 76 (+4) hinaus und muss am Freitag Nachmittag etwas zulegen um ins Wochenende cutten zu können. Der Start gelingt mit zwei schnellen Birdies auch gut, allerdings fällt er danach mit Bogey und Doppelbogey weit zurück und benötigt so sogar noch einen weiteren roten Eintrag um überhaupt bei Level Par zum Turn zu kommen.

Auf den Frontnine aber hat er sein Visier dann wieder scharf gestellt und taucht mit zwei Birdies wieder deutlich in den roten Bereich ab. Erst ein abschließendes Bogey bremst den Schwung wieder ein. Mit der 71 (-1) aber cuttet auch Lukas als 50. ins Wochenende. Damit wahrt der Steirer auch die Chance sich mit zwei guten Runden nun endgültig eine gewinnbringende Kategorie für kommendes Jahr zu erspielen.

“Es war heute etwas weniger Wind, vor allem am Vormittag und am Anfang meiner Runde. Dann hats zwar wieder ordentlich gewindet, aber da mein langes Spiel sehr gut war, war das nicht so tragisch. Der Putter lässt mich in dieser Woche erstmals so richtig im Stich. Ich hoffe ich finde das richtige Gefühl schnell wieder”, spricht er das Hauptproblem der ersten beiden Runden an.

Der Schwede Oscar Lengden führt nach der bereits zweiten 68 (-4) überlegen bei gesamt 8 unter Par.

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Manuel Trappel 2015

Gut gehalten

IRISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Manuel Trappel hält sich am Nachmittag bei schwierigen Verhältnissen mit der 74 durchaus gut und geht klar im Cutbereich in die zweite Runde. Lukas Nemecz muss am Freitag im Mount Wolseley Hotel Spa & Golf Resort nach der 76 etwas zulegen.

Beim Challenger in Irland kommen selbst Lukas Nemecz und Manuel Trappel mit ihren kleinen Kategorien mühelos ins Feld. Eine Woche vor dem Beginn der Mega-Challenger in Kazachstan und Fernost pausiert die Elite der Challenge Tour, wie auch Martin Wiegele und Matthias Schwab um sich auf die strapaziösen Wochen in Ruhe vorzubereiten.

Das Turnier in Mount Wolseley ist somit die perfekte Chance für Lukas Nemecz und Manuel Trappel ihr Spielrecht für die Challenge Tour endgültig abzusichern. Der Kurs mit seinen breiten Fairways, aber stark ondulierten und kniffligen Grüns erwies sich bei den bisherigen beiden Ausgaben nicht als Österreicherwiese: noch kein einziger Preisgeldeuro wanderte auf ein rot-weiß-rotes Konto.

Manuel Trappel startet mit einem schnellen Birdie auf der 11 am Nachmittag zwar gut ins Turnier, kann den guten Start aber nicht als Initialzündung verwenden und steht nach drei Bogeys nur bei 2 über Par auf den Frontnine. Kaum auf der vorderen Platzhälfte angekommen geht es auf der 1 noch weiter am Leaderboard zurück.

In Folge aber stabilisiert der Vorarlberger sein Spiel, findet auf der 5 noch ein Birdie und schafft es bis zum Ende weitere Fehler zu vermeiden. Die 74 (+2) ist angesichts der schwierigen Verhältnisse und der späten Startzeit durchaus ansehnlich und als 42. geht er klar innerhalb der Cutmarke in den zweiten Spieltag, wo er dazu noch den Bonus einer frühen Tee Time hat.

“Es war richtig schwierig heute am Nachmittag. Es waren soviele Löcher mit Gegen- und Seitenwind. Mit der 74 kann ich heute gut leben”, atmet der ehemalige Amateur Europameister nach seiner Runde spürbar durch.

Saves verpasst

Auch Lukas Nemecz scheint zu Beginn die durchwachsene Tradition fortzusetzen, wie gleich drei Bogeys auf den ersten sechs Bahnen beweisen. Erst kurz vor dem Turn findet er endlich einen gewinnbringenden Rhythmus und kann in Form zweier Birdies erstmals gegensteuern.

Lange hält der Höhenflug nach den roten Einträgen aber nicht an, denn auf birdiefreien Backnine tritt er sich noch drei weitere Bogeys ein, die schlussendlich die 76 (+4) perfekt machen. Bei allgemein recht hohen Scores ist als 74. zwar der Cutzug sicherlich noch nicht abgefahren, Lukas hätte sich aber wohl selbst einen besseren Start ausgerechnet.

“Es war heute wirklich sehr schwer. Es war super windig und der Platz ist pitschnass, das heißt, dass er sich sehr, sehr lang spielt. An so einem Tag braucht man auch ein bisschen das Momentum, was ich heute nicht hatte. Ich hab einfach zu wenige Saves gemacht und zu viele Putts zwischen zwei und vier Metern verschoben”, fasst Lukas das Hauptproblem seiner ersten Runde zusammen.

Oscar Lengden (SWE) gibt nach der 68 (-4) das Tempo vor. Wie schwierig es am Donnerstag wirklich zu spielen war beweist ein Blick aufs Leaderboard. Lediglich elf Spieler konnten eine Runde unter Par notieren.

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Null Punkte-Finale

BRIDGESTONE CHALLENGE – FINAL: Matthias Schwab verhageln in der Schlussrunde zwei Doppelbogeys alle Pluspunkte, womit kein Topergebnis zu holen ist.

Lediglich Matthias Schwab cuttete beim, von Verzögerungen geplagten Stableford Turnier der Challenge Tour, ins Wochenende. Der Rohrmooser lag dabei aber einmal mehr durchaus gut im Rennen und durfte sich zur Halbzeit das nächste Topergebnis ausrechnen.

Matthias muss sich am Samstag bis 18:00 MEZ gedulden, ehe er endlich das erste Mal an diesem Tag wettkampfmäßig die Golfschläger schwingen darf. Grund dafür sind die langen Pausen vom Vortag, die ihren Schatten noch auf den dritten Spieltag werfen.

Bei einfallender Dunkelheit kommt der Schladming Pro nur 9 Löcher weit, weiß dabei aber mit gleich drei Birdies zu überzeugen und bleibt hartnäckig vorne dran.

Am Sonntag Vormittag macht der Tourneuling fehlerfrei weiter, locht aber nur noch einen Birdieputt. Die 67 und 8 Punkte reichen nicht um die Top 10 zu knacken.

In den Finaltag startet Matthias mit seinem ersten Doppelbogey der Woche, das ihn drei Punkte Abzug kostet. Immerhin sitzt der Birdiekonter sofort. Bis zur Halbzeit fällt aber kein einziger Birdieputt mehr: in der Punktelogik des Stableford-Formats bedeutet das automatisch einen gehörigen Rückmarsch im Zischenklassement.

Die Birdieflaute setzt sich auch zu Beginn der letzten 9 fort. Erst am 13. Grün fällt der 2. Birdieputt des Tages, dem Schwab jedoch auch gleich sein zweites Doppelbogey folgen lässt. Mit einem späten Par 5-Birdie befreit sich Schwab wenigstens aus dem Minusbereich. Die 72 (+1) bringt in der Logik des Modifizierten Stableford-Systems jedoch 0 Punkte Zugewinn. Mit insgesamt 24 Zählern fällt der Neo-Pro vom 17. auf den 30. Platz zurück.

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Punktlandung

BRITISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Matthias Schwab lässt sich am Freitag im Luton Hoo Hotel Golf & Spa selbst von einer langwierigen Regenpause nicht aus der Ruhe bringen und spielt sich beim Stableford Turnier der Challenge Tour mit gesamt 16 Punkten bis an die Top 10 heran. Manuel Trappel und Martin Wiegele scheitern in England am Cut.

Die Challenge Tour versucht in dieser Woche mit einer modifizierten Stableford Zählweise – 7 Punkte für Albatross, 5 für Eagle, 2 für Birdie, 0 für Par, -1 für Bogey sowie -3 für alles Schlechtere – für Spannung zu sorgen. Vor allem die Punktevergabe lädt dazu ein aggressiver zu Werke zu gehen, da Erfolgserlebnisse überdurchschnittlich belohnt werden.

Matthias Schwab fand dabei schon zum Auftakt eine gewinnbringende Mischung und brachte sich mit einer fehlerlosen 67 (-4) und 9 Punkten in gute Ausgangslage. Auch am Freitag hat er sein Visier dann gut eingestellt und nimmt auf den Frontnine ein weiteres Birdie mit, das ihn etwas näher an die Top 10 heranbringt.

Zwar muss er nach dem Turn auch das erste Mal ein Bogey eintragen, der Konter sitzt aber bei immer stärker werdenden Regen perfekt. Die Wassermassen fluten in Folge aber das Terrain, was für eine langwierige Unterbrechung sorgt. Der Schladming Pro lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und kann nach der Fortsetzung noch zwei weitere Birdies auf der Scorecard eintragen.

Schlussendlich unterschreibt er bei erneut starkem Regen die 68 (-3), fügt so 7 weitere Punkte auf sein Konto hinzu und rangiert damit bei einer erneuten Unterbrechung – diesmal kann am Freitag nicht mehr weitergespielt werden – mit gesamt 16 Punkten auf dem starken 15. Rang.

Nach langer Warterei gescheitert

Manuel Trappel muss bis Samstag warten um die zweite Runde überhaupt starten zu können. Die lange Warterei hat dem Vorarlberger auch sichtlich nicht gutgetan, wie ein Bogey und ein Doppelbogey auf den Frontnine zeigen. Erst kurz vor dem Turn gelingt dann auch das erste Birdie.

Nach dem Turn scheint es dann nach einem weiteren Birdie so, als könne er sich noch einmal an die Cutmarke heranspielen. Der Schwung ebbt aber sofort wieder ab und nachdem er auf der 18 noch ein Bogey eintragen muss, geht sich nicht mehr als die 73 (+2) aus, die ihn bei gesamt 1 Punkt und als 122. klar an der gezogenen Linie scheitern lässt.

Martin Wiegele kann wegen der langen Regenpausen seine Runde ebenfalls erst am Samstag beginnen, startet dabei aber mit Birdie richtig gut. Sicherheit bringt das rasche Erfolgserlebnis aber nicht, wie ein darauffolgendes Bogey zeigt. Kur vor dem Turn wiederholt sich das Schauspiel mit Birdie und Bogey.

Auf der vorderen Platzhälfte will dann lange nichts mehr zu Gunsten des Steirers gelingen. Martin muss noch ein weiteres Bogey und sogar ein Doppelbogey notieren, bei nur einem Birdie kurz vor Schluss scheitert er so mit der bereits zweiten 73 (+2) und bei gesamt 0 Punkten als 127. deutlich am Cut.

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Alle Neune

BRITISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Matthias Schwab legt sich am Nachmittag mit einer fehlerlosen Runde und 9 Punkten eine gesunde Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche. Manuel Trappel und Martin Wiegele müssen am Freitag im Luton Hoo Hotel Golf & Spa bereits zulegen um beim Stableford Turnier das Wochenende zu erreichen.

Die Challenge Tour versucht nach der eher unübersichtlichen 6-Loch Match Play Erfahrung nun mit modifiziertem Stableford Format für Spannung zu sorgen. Mit 7 Punkten für Albatross, 5 Punkten für Eagle, 2 für Birdie, 0 für Par, -1 für Bogey und -3 für alles Schlechtere heißt es in dieser Woche so hoch wie möglich anzuschreiben. Aus österreichischer Sicht kann dabei nur Matthias Schwab richtig mithalten.

Der Schladming Pro ist als einziger rot-weiß-roter Akteur erst am Nachmittag unterwegs und legt einen richtig souveränen Start auf den Backnine hin. Nachdem er dann auf der 13 (Par 3) das erste Birdie findet und auf der 17 (Par 5) sogar ein Eagle nachlegt, bringt er sich schon vor dem Turn in recht gute Position.

Nach dem Wechsel auf die Frontnine ebbt der Schwung zwar etwas ab, ein Birdie nimmt er am Par 3, der 4 aber noch mit. Nachdem er bis zum Ende fehlerlos bleibt unterschreibt er so schließlich die 67 (-4), die ihn mit 9 Punkten und als 22. in den Freitag starten lässt. Am zweiten Spieltag hat er außerdem nun den Bonus einer frühen Startzeit.

Leicht im Plus

Manuel Trappel startet auf den Backnine zwar richtig solide und notiert nach sieben Pars in Folge das erste Birdie, nach dem Turn erwischt es ihn aber mit einem Bogeydoppelpack, was einiges an Boden kostet. Zumindestens gelingt ihm auf der 9 noch der scoretechnische Ausgleich, nach der 71 (Par) liegt er mit 2 Punkten aber nur an 97. Stelle.

“Es war heute eigentlich gut, aber auf den Grüns ist leider nicht soviel gefallen. Es waren aber einige wichtige Up & Downs dabei und das Birdie zum Abschluss tat natürlich gut. Das lange Spiel war heute sehr gut”, lässt der Vorarlberger die erste Runde noch einmal Revue passieren.

Noch keine Punkte

Martin Wiegele liegt nach acht gespielten Bahnen mit drei Birdies und nur einem Bogey gut im Rennen, verliert danach aber komplett den Schwung und muss neben einem Doppelbogey auf der 9 noch zwei weitere Schlagverluste auf den Backnine eintragen. Mit der 73 (+2) liegt der Routinier mit 0 Punkten nur auf Platz 118 und muss sich am Freitag bereits gehörig steigern.

“Das war leider ein schlechter Start ins Turnier und das obwohl ich nach 8 Loch gut gelegen bin. Die Katastrophe auf der 9 war mit einer gehörigen Portion Pech. Der Abschlag war zwar zu weit links aber schon okay, das Gap Wedge danach aus dem Rough musste aber über einen Baum drüber, ist dort aber nie runter gekommen. Da der Ball als verloren gilt wenn man ihn nicht identifizieren kann musste ich das Doppelbogey schreiben. Auf den zweiten Neun ist dann wirklich nichts mehr gegangen”, erklärt Martin das Horrorloch vom Donnerstag.

Joel Girrbach (SUI) schnappt sich nach der 64 (-7) und bei 16 Punkten die Führung.

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Finaltag weggewaschen

CORDON GOLF OPEN – FINAL: Nachdem der Finaltag in der Bretagne ins Wasser fällt, erreicht Matthias Schwab nach 54 Löchern Platz 15.

Matthias Schwab sammelt mit Platz 15 weiter fleißig Preisgeld im Race to Oman und polstert in der Bretagne seine Position innerhalb der Top 45 weiter aus.

Am verregneten Sonntag musste Schwab nur für 20 Minuten ran, ehe um 9:10 Uhr einige Grüns überflutet waren und ein Weiterspielen unmöglich wurde. Nachdem sich das Wetter bis zu Mittag nicht besserte, blieb der Turnierleitung keine andere Wahl als die 4. Runde abzusagen und das 54 Loch-Ergebnis zu werten, das den Isländer Birgir Hafthorsson als Sieger kürte.

RÜCKBLICK SAMSTAG:

Matthias Schwab legt am Samstag Nachmittag eine richtig farbenfrohe Runde hin, bleibt im Golf Blue Green de Pléneuf Val André mit der 68 aber in Schlagdistanz zu den Top 10.

Es war klar, dass der Samstag für Matthias Schwab ein richtig langer Arbeitstag werden wird. Eine lange Gewitterunterbrechung am Donnerstag warf noch ihren Schatten auf die zweite Runde, die der Schladming-Pro erst am Vormittag beenden konnte.

Mit Auftritten von 68 (-2) und 69 (-1) Schlägen lebt für den Absolventen der Vanderbilt University noch klar die Chance auf ein weiteres Topergebnis in dieser Saison.

Der Moving Day lässt sich dann nur zu Beginn richtiggehend solide und unspektakulär mit vier Pars an, denn danach bringt der Rohrmooser ordentlich Farbe aufs Tableau. Bis zum Turn findet er zwar zwei Birdies, muss aber gleich drei Bogeys einstecken, was ihm einige Ränge kostet.

Das kunterbunte Schauspiel geht auf den Backnine nahtlos weiter, wenngleich sich die Farbe für Matthias in dieser Phase der Runde klar auszahlt, denn drei Birdies bringen ihn wieder an die Top 10 heran.

Dennoch will er die Malstifte noch nicht beiseite legen, wie ein weiterer Schlagverlust auf der 17 zeigt. Die Antwort folgt am Schlussloch aber prompt und der Neo-Pro unterschreibt so schließlich die 68 (-2), die ihn als 15. klar in Schlagdistanz zu den Top 10 hält.

Birgir Hafthorsson (ISL) führt nach der 64 (-6) und bei gesamt 18 unter Par überlegen das Feld an.

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In Lauerposition

CORDON GOLF OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab geht nach der 69 in vielversprechender Lauerstellung ins Wochenende. Manuel Trappel scheitert bei der französischen Geduldsprobe im Golf Blue Green de Pléneuf Val André mit der 74 am Cut.

Es war schon nach der hartnäckigen Gewitterunterbrechung am Donnerstag Nachmittag klar, dass sowohl Matthias Schwab als auch Manuel Trappel ihre zweiten Runden erst am Samstag Vormittag werden beenden können. Mit richtig später Startzeit – Matthias kann am Freitag erst um 16:50 MEZ seine Runde beginnen – findet er auch eher verhalten in den Tag und tritt sich schon recht früh einen Fehler ein.

Nach und nach aber findet der Schladming-Pro seinen Rhythmus und dreht die Runde mit drei Birdies sogar deutlich in den roten Bereich. Bei einfallender Dunkelheit muss er aber einen Schlag wieder abgeben und übernachtet so bei einem Zwischenstand von -1 nach 15. Bei der Fortsetzung am Samstag darf er sich dann über ein rasches Erfolgserlebnis freuen, beendet die Runde aber mit einem Bogey auf der 18 und notiert so die 69 (-1).

Als geteilter 18. geht er in vielversprechender Verfolgerposition ins Wochenende und muss in kurzer Zeit bereits erneut zurück auf den Platz um den Moving Day in Angriff nehmen zu können.

Probleme am Samstag

Manuel Trappel kann am Freitag überhaupt erst um 17:30 MEZ seine Runde beginnen und hält sich bis zum Abbruch dank zwei Birdies und zwei Schlagverlusten ganz klar auf Cutkurs. Am Samstag aber wirkt er dann richtig verschlafen und tritt sich gleich zwei Doubletten ein, die ihn mit der 74 (+4) schlussendlich als 81. am Cut scheitern lassen.

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Erfolgreicher Kampf

CORDON GOLF OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab glänzt zum Auftakt im Golf Blue Green de Pléneuf Val André zwar mit starker Birdiequote, muss aber nach kostspieligen Fehlern ordentlich kämpfen um noch die 68 notieren zu können. Manuel Trappel startet mit der 70.

Matthias Schwab peilt in Frankreich eine Fortsetzung seiner zuletzt richtig starken Ergebnisse an. Der Start dazu gelingt ihm auf den ersten Bahnen auch perfekt, liegt er doch nach nur vier Löchern schon bei 3 unter Par. Doch ein Doppelbogey auf der 14 bremst den Anfangselan spürbar ein und in Folge hat der Schladming-Pro richtig hart zu kämpfen.

Das manifestiert sich noch vor dem Wechsel auf die Frontnine, denn selbst ein weiteres Birdie auf der 17 bringt die Stabilität der Anfangsphase nicht zurück, wie ein Schlagverlust sofort darauf unterstreicht. Danach entwickelt sich ein eher unaufgeregtes Bild, bis sich auch auf der 5 plötzlich nur ein Doppelbogey ausgeht und den Rohrmooser so sogar in den Plusbereich zurückwirft.

Mit unglaublicher Kampfkraft und einer “Jetzt erst recht” Mentalität biegt Matthias Schwab aber plötzlich wieder auf die Birdiespur ab und beendet die Runde tatsächlich mit einem roten Triplepack. Nach dem beinharten aber erfolgreichen Kampf geht sich so doch noch die durchaus starke 68 (-2) aus.

Damit lässt der Neo-Pro zwar eine richtig tiefe Runde liegen, als in etwa 17. kann er sich mit der Ausgangslage aber auf jeden Fall zufrieden zeigen. Hält er an den nächsten Tagen die Birdiequote weiterhin hoch und vermeidet dabei die dicken Dinger auf seiner Scorecard, ist in Frankreich in dieser Woche sicherlich sehr viel für ihn zu holen.

Zu farbenfroh

Manuel Trappel beginnt das Turnier mit einem Eagle auf der 11 gleich mit einem frühen Paukenschlag, agiert danach aber zu farbenfroh und muss nach einem Doppelbogey und zwei Bogeys bei nur einem weiteren Schlaggewinn zur Halbzeit sogar mit einem Ergebnis im Plusbereich leben.

Nach einigen Pars findet er auf der 6 und der 7 aber die nächsten Birdies und dreht die Runde so wieder in die richtige Richtung. Als bereits alles auf einen Start im roten Bereich hindeutet, tritt er sich auf der 9 aber ein abschließendes Bogey ein und muss sich so mit der 70 (Par) und in etwa Rang 51 zufrieden geben.

“Das war ziemlich bunt heute. Ich hatte auf der 14 einen üblen Flyer in einen Busch und musste sogar für unspielbar erklären. Auf der 16 und der 17 ein paar falsche Schläger, ansonsten waren die Birdies zum Schluss sehr gut. Auf den Grüns war es nicht so einfach, da hatte ich einige knappe Putts”, fasst der Vorarlberger die Runde zusammen.

Nachdem am Nachmittag ein Gewitter für eine mehrstündige Pause sorgt, kann die erste Runde erst am Freitag beendet werden.

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