Kategorie: us_pga_tour

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Wise guy

BYRON NELSON – FINAL: Aaron Wise weiß bereits mit 21 Jahren wie man auf der US PGA Tour mit Rekordergebnis von 23 unter Par gewinnt.

“Drei Tage Texas im Frühjahr ohne Wind, das gibts sonst nie,” schüttelte Local Boy Jordan Spieth ungläubig den Kopf über die ungewohnt zahmen Bedingungen in Dallas. So sah die 50. Auflage des Byron Nelson ein Birdiewettschießen, das zu einem neuen Winning Record des Turniers bei 23 unter Par führte.

Der baumlose, linksähnliche Trinity-Forest-Kurs mit seinen riesigen Grüns, der von den Spielern als viel zu leicht kritisiert wurde, sollte sich als ideale Spielwiese für US-Boy Aaron Wise erweisen. Der erst 21-jährige matcht sich im Wochenende nur noch mit dem Australier Marc Leishman, der dem Tempo jedoch in der entscheidenden Phase nicht mehr folgen konnte: “Da es in der Nacht geregnet hatte und kein Wind war, konnte ich voll mit dem Driver attackieren, was meine Stärke ist,” schildert Wise sein Erfolgsrezept.

Zwar muss er nach vierstündiger Regenpause bis fast um 17 Uhr Ortszeit auf seinen ersten Abschlag warten, dann stürmt der Youngster jedoch unwiderstehlich über den Platz. Mit Drive, Wedge und Putt sichert er sich rund um den Halbzeitturn vier Birdies in Folge, baut damit seinen Vorsprung auf vier Shots auf, den er danach gekonnt verwaltet und noch als 21-jähriger seinen ersten Titel auf der US PGA Tour holt.

Der 65er-Schlussrunde von Wise hat Leishman mit seiner 68 nichts entgegenzusetzen und muss sich bei 20 unter Par um drei Schläge mit Platz 2 begnügen. Besser als Wise waren nur noch Branden Grace mit der 62 sowie Keith Mitchell und J.J. Spaun mit der 63, die jedoch bereits mit zuviel Rückstand in den Finaltag starteten und sich Platz 3 bei 19 unter Par teilen.

Texas-Boy Jordan Spieth kam auch heuer beim Byron Nelson nie richtig in die Gänge und muss sich mit Platz 21 zufrieden geben: “Wieder einmal besser gespielt als gescort, was soviel heißt, dass die Putts nicht gefallen sind,” bemüht er einen Stehsatz.

>> Endergebnis Byron Nelson

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Lücke geschlossen

AT&T BYRON NELSON – 2. RUNDE: Marc Leishman (AUS) behauptet im Trinity Forest GC zwar weiterhin seine Führung und geht als Leader ins Wochenende, die Konkurrenz kann die Lücke zum Australier am Freitag aber fast gänzlich schließen.

Nach dem Rekord-Tag von Marc Leishman – der Mann aus Down Under stellte zum Auftakt mit der 61 (-10) nicht nur neuen Platzrekord auf, sondern spielte außerdem seine bislang tiefste Runde der Karriere auf der PGA Tour – wirkte es bereits als würde der Australier der Konkurrenz auf und davon marschieren, arbeitete er sich doch schon nach nur 18 Bahnen einen angenehmen Vorsprung von 3 Schlägen heraus.

Dass es im Golf allerdings richtig schnell gehen kann, stellt die Konkurrenz am Freitag eindrucksvoll unter Beweis. Leishman spielt nämlich mit der 66 (-5) eine alles andere als schwache Runde, allerdings drehen die Verfolger in Person von Aaron Wise und Brian Gay (beide USA) dahinter regelrecht auf.

Wise unterschreibt nach seinem zweiten Auftritt die 63 (-8) und schiebt sich damit bei gesamt 14 unter Par bis auf einen einzigen Schlag an Leishman heran. Die Runde des Tages aber geht Brian Gay auf, denn der US-Amerikaner marschiert mit einer richtig sehenswerten 62 (-9) zurück ins Clubhaus, rangiert damit bei gesamt 13 unter Par und verpasst sogar nur um einen Schlag den erst aufgestellten Platzrekord vom Australier.

Für Alex Cejka und Stephan Jäger ist die Woche in Dallas nicht von Erfolg gekrönt. Beide verpassen am Freitag den Sprung ins Wochenende, nachdem sie an der Cutmarke von 4 unter Par knapp scheitern.

>> Leaderboard AT&T Byron Nelson

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Leishman’s Monster-Tag

AT&T BYRON NELSON – 1. RUNDE: Marc Leishman stellt zum Auftakt im Trinity Forest GC mit der 61 nicht nur neuen Platzrekord auf, sondern sorgt sogar für eine neue persönliche All-Time Bestmarke.

Dass Marc Leishman das AT&T Byron Nelson liegt ist mittlerweile nicht mal mehr ein offenes Geheimnis, denn bei seinen bisherigen neun Starts fuhr er schon sechs Top 15 Ergebnisse ein und wurde zweimal sogar geteilter 3. Kein Wunder also, dass es dem Australier nicht so ganz passte, als die Tour verlautbarte, dass das Event nun nicht mehr im TPC Four Seasons, sondern im Trinity Forest GC über die Bühne gehen wird.

“Ich liebte den Platz in Las Colinas, aber wie ich hierher gekommen bin und erstmals aus dem Clubhaus geschaut habe, dachte ich mir, dass das hier richtig gut werden wird”, meinte Leishman beim ersten Anblick des Par 71 Geländes. Der Routinier sollte mit seiner Einschätzung auch recht behalten, denn was er zum Auftakt auf die Wiese zaubert, gab es bislang an dieser Wirkungsstätte noch nicht zu sehen.

Gleich der Start gelingt ihm mit einem Par 5 Eagle perfekt und nach einer kurzen Verschnaufpause nimmt er auf der 6 und der 7 schon die nächsten Birdies mit, was ihn schon zur Halbzeit bei 4 unter Par rangieren lässt. Kaum auf den Backnine angekommen marschiert er mit einem Birdietriplepack immer tiefer in den roten Bereich und garniert die Runde noch mit einem weiteren Eagle und einem späten Par 3 Birdie.

Nach der fehlerlosen Performance unterschreibt er schließlich die 61 (-10) was ihm nicht nur unangefochten die Führung einbringt – er geht mit drei Schlägen Vorsprung auf J.J. Spaun und Jimmy Walker (beide USA) in den Freitag – sondern außerdem neuen Platzrekord bedeutet. Für Leishman ist es außerdem seine bislang tiefstes Ergebnis in 797 Runden auf der PGA Tour, bisher war dies eine 62.

>> Leaderboard AT&T Byron Nelson

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Mann fürs Besondere

THE PLAYERS 2018 – FINAL: Webb Simpson holt sich in Sawgrass mit 4 Schlägen Vorsprung seinen 2. Megatitel nach der US Open. Justin Thomas die neue Nummer 1 der Welt.

Keiner verspielte jemals eine 7 Schläge-Führung auf der US PGA Tour am Finaltag, auch Webb Simpson nicht. Nach erfolgreicher Umstellung auf den Claw-Griff krallt sich der seit 5 Jahren sieglose ehemalige US Open-Champion nun beim Players Championship den nächsten Mega-Titel. Trotz der tiefsten Scores am Finaltag in der Geschichte des inoffiziellen 5. Majors reicht Simpson eine 73 um dem gesamten Starensemble die Rücklichter zu zeigen: “Aber es wurde härter als erwartet. Bei all dem Getöse in den Flights davor, vor allem mit Tiger, fragt man sich, was da los ist.”

Los war unter anderem der Albatros von Brooks Koepka am Par 5 der 16, mit der er nach überstandener Handgelenksverletzung den Platzrekord von 63 Schlägen einstellte und mit Platz 11 endlich wieder weit vorne zu finden ist. Oder Tigers magische Front 9 am Samstag und Sonntag in Sawgrass, wo er insgesamt 10 Schläge gutmachte. Zwischenzeitlich bis auf Platz 3 vorgestoßen, stolpert Woods jedoch neuerlich im Finish, wassert am Inselgrün der 17 zum Doppelbogey und fällt wieder auf Platz 11 zurück. Oder Jordan Spieth, der an der Seite von Tiger spielend an der 17 nur um Zentimeter das Hole in One verpasst.

In Schlagdistanz zu Simpson kommt jedoch niemand mehr: “Als ich dann an der 17 den Ball aufs Grün brachte begann ich innerlich zu feiern,” ließ das den tiefreligiösen Amerikaner endgültig an den 5. Titel glauben sowie an den Gewinn des zweitgrößten Siegerscheck des Jahres (1,98 Mio US Dollar!).

Das Rennen der Verfolger gewinnen ex aequo Charl Schwartzel, Deutsch-Amerikaner Xander Schauffele sowie Jimmy Walker bei 14 unter Par. Als einziger Europäer findet Super-Putter Tommy Fleetwood als 7. den Weg in die Top 10.

Justin Thomas reicht ein 11. Platz um Dustin Johnson an der Spitze im World Ranking abzulösen, nachdem DJ nicht über Position 17 hinauskommt.

>> Endergebnis The Players Championship

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Ohne Konkurrenz

THE PLAYERS – 3. RUNDE: Webb Simpson (USA) baut im TPC Sawgrass am Moving Day seinen Vorsprung auf die Konkurrenz mit einer 68 auf sagenhafte sieben Schläge aus und kann sich am Finaltag wohl nur noch selbst schlagen.

Webb Simpson lag am Freitag nach 16 gespielten Löchern bereits bei unglaublichen 11 unter Par und war damit auch klar auf Kurs zu einem neuen Platzrekord. Zwar hängte ihm dann das weltberühmte Par 3 mit Inselgrün noch ein Doppelbogey um, doch auch mit der 63 (-9) zog er in Windeseile der Konkurrenz davon und startet so mit bereits fünf Schlägen Vorsprung von der Spitze ins Wochenende.

Die Ankündigung, dass er keinesfalls defensiv zur Sache gehen wir, da genau dies meistens ins Auge geht, beherzigt er dann von Beginn an, attackiert viele Fahnen und belohnt sich dafür schon auf der 1 und der 4 mit den ersten Birdies, was ihn immer komfortabel in Führung hält. Selbst einen kleinen Makel in Form des ersten Schlagverlustes auf der 8 korrigiert er postwendend und kommt so bei 2 unter Par auf den Backnine an.

Nachdem er dann noch am Par 5, der 11 nach eingebunkerter Grünattacke aus dem Sand zum Eagle locht, baut er endgültig seinen Vorsprung aus und schließt an diesem Tag nach zwischenzeitlichem Bogey auch noch mit der 17 Frieden, wo er sich zu später Stunde noch ein weiteres Birdie abholt.

Schlussendlich unterschreibt der US Open Champion aus dem Jahr 2012 die 68 (-4) und zieht so dem ersten Verfolger – Danny Lee (AUS) rangiert nach der 70 (-2) und bei gesamt 12 unter Par auf Rang 2 – bis auf sieben Schläge davon. Rang 3 belegt nach der 69 (-3) und weiteren zwei Schlägen Rückstand die Nummer 1 der Welt Dustin Johnson.

Tiger im Birdierausch

Tiger Woods (USA) cuttete zwar gerade noch so ins Wochenende, nützt am Samstag aber seine frühe Startzeit nahezu perfekt aus und marschiert mit Riesenschritten im Klassement nach vor. Vor allem die Frontnine hat er voll im Griff und liegt nach der ersten Platzhälfte bei bereits 6 unter Par.

Auch die Backnine hat er zu Beginn gut im Griff und nimmt auf der 11 und der 12 die nächsten Birdies mit, was langsam aber sicher auch einen neuen Platzrekord in den Bereich des Möglichen bringt. Tiger kann das Tempo aber nicht ganz durchziehen und tritt sich auf der 14 noch ein Bogey ein. Doch auch mit der 65 (-7) stößt er bis unter die Top 10 nach vor und geht als 9. in den Finaltag.

>> Leaderboard The Players

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Webb’s Wahnsinnsritt

THE PLAYERS – 2. RUNDE: Webb Simpson (USA) zündet am Freitag im TPC Sawgrass ein wahres Feuerwerk, stellt mit der 63 den Platzrekord von Jason Day (AUS) und Colt Knost (USA) ein und marschiert so der Konkurrenz bereits auf und davon.

Webb Simpson scheint langsam aber sicher wieder so richtig in die Gänge zu kommen. Um den US-Amerikaner wurde es nach seinem Sieg bei den US Open im Olympic Club im Jahr 2012 doch einige Zeit ruhig. Zwar ließ er immer wieder sein Potenzial und Talent aufblitzen, so richtig dominant konnte er aber schon längere Zeit nicht mehr auftreten. Bis zu diesem Freitag, denn was der Mann aus North Carolina am zweiten Spieltag auf den TPC Sawgrass zaubert, lässt nicht nur die Herzen der Fans, sondern auch seiner Flightpartner höher schlagen.

Dass es aus Sicht Simpsons eine wohl starke Runde werden wird, macht sich schon auf den Frontnine bemerkbar, denn nach Eagle auf der 2 und drei weiteren Birdies liegt er schon zur Halbzeit bei fünf unter Par und saust damit bis an die Spitze nach vor. Das wahre Feuerwerk folgt dann aber erst nach dem Turn. Der 32-jährige knallt von der 11 bis zur 16 sechs Birdies in Folge aufs Tableau, rangiert damit bei sage und schreibe 11 unter Par für den Tag und ist damit auch klar auf Kurs zu alleinigem Platzrekord.

Die verflixte 17

Doch das wohl berühmteste Par 3 der Golfwelt, die 17 mit Inselgrün, stellt dem Absolventen der Wake Forest University dann noch das Stoppschild auf. Webb’s Eisen wird im Flug etwas zu lang und rollt schlussendlich hinten vom Grün, nach Drop und Zweiputt marschiert er somit nur mit dem Doppelbogey zur 18, unterschreibt beim Recording die 63 (-9) und teilt damit den Platzrekord von Jason Day und Colt Knost.

Doch auch mit der späten Doublette hat die Konkurrenz der angeschlagenen Taktzahl von Simpson nichts entgegenzsetzen, was ihn bei gesamt 15 unter Par – der Winning Score im letzten Jahr lag am Sonntag bei -10 – auf und davon marschieren lässt. Die ersten Verfolger in Person von Charl Schwartzel (RSA) (66), Patrick Cantlay (USA) (68) und Danny Lee (AUS) (66) liegen vor dem Wochenende bereits fünf Schläge zurück.

“Wenn ich da eine Runde mit 9 unter Par hinknallen kann, dann kann morgen auch jemand eine -7, -8 oder -9 notieren und so die Lücke rasch wieder schließen. Fehler darf ich mir also keine erlauben und ich werde auch sicher am Wochenende nicht defensiv spielen, denn das geht meist ins Auge”, wirkt Simpson nach seiner Traumrunde schon wieder voll auf die nächsten Runden konzentriert.

Tiger Woods (USA) stemmt mit einer 71 (-1) gerade noch den Cut und geht als 68. in den Moving Day. Martin Kaymer (GER) kommt am Freitag nicht über die 74 (+2) hinaus und scheitert so als 89. an der gezogenen Linie. Titelverteidiger Si Woo Kim (KOR) rangiert nach der 72 (Par) und bei gesamt 5 unter Par auf Rang 25.

>> Leaderboard The Players

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JohnsonD_1801_730

Spannung pur

THE PLAYERS – 1. RUNDE: Bei perfekten Verhältnissen präsentiert sich der TPC Sawgrass zum Auftakt des Mega Events in Ponte Vedra Beach so gutmütig wie schon länger nicht, was für viele rote Scores sorgt. Gleich sechs Spieler teilen sich nach dem Donnerstag die Führung, darunter mit Dustin Johnson (USA) auch die Nummer 1 der Welt.

Es gab schon Tage an der Atlantikküste Floridas, wo man drei Stoßgebete zum Himmel schicken musste, wenn man am Ende mit einer Runde unter Par den Weg zurück ins Clubhaus antrat. Am Donnerstag ist von pfeilschnellen Grüns, beinharten Fairways und schwierigen Schlägen bei Wind allerdings noch so gut wie nichts zu sehen, was die Weltelite im Golf klarerweise zu knallroten Ergebnissen auszunützen weiß.

Vor allem die nur leichte Meeresbrise, die am ersten Spieltag über die Anlage weht, macht es eher angenehm denn schwierig. Trotz allem ergibt sich nach den ersten 18 Bahnen ein unglaublich spannendes Leaderboard, denn gleich sechs Spieler unterschreiben die 66 (-6), was schließlich auch für die geteilte Führung reicht. Darunter auch Dustin Johnson, der schon am Vormittag den Ton beim 11 Millionen Turnier der PGA Tour angibt.

Unglaubliches Birdietempo

Bei der Nummer 1 der Welt sind es klar die Frontnine, die ihm den Weg zur knallroten Runde ebnen, denn mit gleich fünf Erfolgserlebnissen liegt er bei der Halbzeit sogar auf Kurs zu einem möglichen neuen Platzrekord, der nach wie vor von Jason Day (AUS) und Colt Knost (USA) nach 63er (-9) Runden gehalten wird. Auf den Backnine ebbt der Schwung dann aber doch deutlich ab und außer einem weiteren Birdie wandern sonst nur noch Pars auf die Scorecard.

Die fehlerlose 66 (-6) aber reicht am Ende für die geteilte Führung, da jedoch auch am Nachmittag die Verhältnisse äußerst gutmütig sind, muss er sich den Platz an der Sonne sogar mit fünf weiteren Spielern teilen. Mit Webb Simpson, Chesson Hadley, Matt Kuchar und Patrick Cantley liegen noch vier Landsleute von DJ ganz vorne. Alex Noren sorgt als Schwede für den einzigen Farbklecks an der Spitze und auch für den einzigen europäischen Beitrag unter den Top 10.

Woods zurück beim Players

Tiger Woods (USA) gibt in dieser Woche sein vielumjubeltes Comeback beim Players. Der zweifache Champion kann die Top-Verhältnisse jedoch nur bedingt ausnützen und benötigt sogar ein Eagle auf der 9 (Par) um nach zwei Bogeys davon bei Level Par zum Turn zu kommen. Auch die zweiten Neun verlaufen äußerst farbenfroh und nach zwei weiteren Birdies und ebenso vielen Bogeys unterschreibt er die 72 (Par), die als 69. gerade noch für einen Platz im prognostizierten Cutbereich reicht.

>> Leaderboard The Players

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Day_1804_730

Dutzend ist voll

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – FINAL: Jason Day kämpft sich mit seinem B-Game erfolgreich durch alle Wellentäler in Quail Hollow zum 12. Titel.

Seinen 12. Titel auf der PGA Tour hätte Jason Day überall anders nur nicht bei der Wells Fargo Championship gewinnen dürfen. Seine Drittrundenführung war der  Australier nach 14 Löchern endgültig los, nachdem er nur die Hälfte der Spielbahnen und Grüns getroffen hatte, jetzt noch die gefürchtete Green Mile zum Abschluss vor der Nase hatte und auch mental etwas angeschlagen war: “Dann wurde es zum mentalen Spielchen. Du denkst, das schaffe ich heute nie und dann wieder doch, dann kommen wieder die Zweifel. Am Ende sagte ich mir, ist egal, kämpfe einfach weiter,” gibt die ehemalige Nummer 1 einen Einblick in seine Gedankenwelt in der entscheidenden Phase.

Zu seinem Glück geht keinem der engsten Verfolger eine tiefe Runde auf. Bryson DeChambeau, Aaron Wise oder Nick Watney an der seiner Seite haben auf dem extrem anspruchsvollen Kurs selbst alle Hände voll zu tun. Zu Beginn der Green Mile packt Day seinen besten Tee-Schuss des Tages mit über 360 Metern aus, setzt das Wedge tot an den Stock und krallt sich wieder die Spitze. Am gefürchteten Par 3 der 17 nimmt er aus 210 Metern so genau Maß wie es nicht besser geht, trifft den Flaggstock und sichert sich dort aus kurzer Distanz das einzige Sonntags-Birdie im gesamten Feld. Die 69 sichert Titel Nummer 12 bei 12 unter Par, zugleich seinen zweiten der Saison. “Einer meiner allerbesten Siege jemals,” feiert er vor allem einen Triumph über die eigenen Zweifel.

Für Aaron Wise und den für lange Zeit in der Versenkung verschwundenen Nick Watney ist der geteilte 2. Platz bei 10 unter Par auch schon wie ein Sieg. Bryson DeChambeau verpatzt mit 5 Bogeys wieder einmal eine Schlussrunde und wird Vierter, knapp vor Phil Mickelson und Paul Casey. Tiger Woods spielt seine erste birdielose Schlussrunde seit 2014 und fällt mit der 76 auf Platz 55 zurück.

>> Endergebnis Wells Fargo Championship

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Jason Day

Am Weg zum Triumph

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Jason Day (AUS) setzt sich im Quail Hollow Club von Charlotte am Samstag mit einer 67 von der Konkurrenz ab und geht aus der Pole Position auf die letzte Runde.

Jason Day könnte am Sonntag seinen bereits zweiten Titel des Jahres feiern. Erst vor wenigen Wochen stemmte der Australier in San Diego beim Traditionsturnier in Torrey Pines die Trophäe in die Höhe und ist nun drauf und dran dies auch an der Ostküste in North Carolina zu realisieren.

Mit der bereits dritten Runde in den 60ern – die ehemalige Nummer 1 startete schon mit Auftritten von 69 (-2) und 67 (-4) Schlägen – setzt er sich sogar bereits um zwei Schläge von der Konkurrenz ab und liegt vor der letzten Runde bei gesamt 10 unter Par vor Nick Watney (USA), der eine bärenstarke 66 (-5) auf die Scorecard feuert, in Führung.

Dabei muss er sich am Moving Day lange Zeit in Geduld üben, denn die Runde lässt sich nur äußerst schleppend an und er benötigt auf der 9 sogar ein Birdie um nach einem zwischenzeitlichen Schlagverlust bei Level Par zum Turn kommen zu können.

Auf den Backnine aber tritt er das Gaspedal dann spürbar durch, schnürt zunächst auf der 10 den roten Doppelpack und legt mit weiteren Birdies auf der 12, der 14 und der 15 ordentlich nach. Da er die Runde dann unfallfrei ins Clubhaus bringt, unterschreibt er seine bereits zweite 67 (-4) in Folge.

Für Deutschlands Vertreter verläuft der Moving Day weniger prickelnd. Sowohl Alex Cejka, er rutscht mit der 71 (Par) auf Rang 31 zurück, als auch Martin Kaymer, der mit der 73 (+2) sogar bis auf Platz 40 zurückfällt, finden keinen echten Rhythmus und rutschen bis ins Mittelfeld ab.

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Jason Day

From Coast to Coast?

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Jason Day (AUS) marschiert am Freitag im Quail Hollow Club mit einer 67 bis auf einen Schlag auf Leader Peter Malnati (USA) heran und mischt so nach seinem Sieg in San Diego auch in Charlotte wieder ganz vorne mit.

Erst wenige Wochen ist es her, als Jason Day in Torrey Pines der Konkurrenz keine Chance ließ und die Trophäe in die Höhe stemmte. Anfang Mai könnte es nun auf der anderen Seite des amerikanischen Kontinents erneut auf einer Traditionswiese der Tour einen australischen Sieg geben, denn die ehemalige Nummer 1 der Welt brennt am Freitag eine richtig starke Performance auf seine Scorecard.

Day beginnt die Runde hochkonzentriert und setzt nach anfänglichen Pars auf der 7 und der 8 mit einem Birdiedoppelpack erstmals am zweiten Spieltag den Blinker in Richtung überholspur. Der “Shot of the day” gelingt dann aber am Par 5, der 10, denn nachdem er seine Grünattacke einbunkert, versenkt er kurzerhand den Sandschlag und hält so bereits bei 4 unter Par.

Zwar geht sich nach verpasstem Up & Down danach auf der 11 nur ein Bogey aus, das soll es mit Fehlern an diesem Tag dann aber gewesen sein und da er auf der 17 noch einen langen Putt aus neun Metern versenkt und so auch das schwierige Par 3 noch zu einem roten Eintrag zwingt, macht er die richtig starke 67 (-4) perfekt. Bei gesamt 6 unter Par teilt er sich so den 2. Rang mit Aaron Wise (USA) (68) und geht mit lediglich einem Schlag Rückstand auf Leader Peter Malnati (68) ins Wochenende.

Auch Deutschland ist mit noch zwei Spielern in North Carolina vertreten, denn auch Martin Kaymer findet am Freitag das richtige Rezept und stürmt mit einer 67 (-4) um ganze 66 Plätze bis auf Rang 13 nach vor. Alex Cejka lässt mit einer 71 (Par) ebenfalls nichts anbrennen und cuttet als 20. ins Wochenende. Für Stephan Jäger ist nach der 72 (+1) bereits Endstation.

>> Leaderboard Wells Fargo Championship

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