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Die Erwartungen waren hoch gesteckt im heimischen Lager. Nach zwei Wochen intensiver Arbeit mit Anders Forsbrand in Orlando starteten Martin Wiegele, Thomas Feyrsinger und Clemens Prader (der erst Ende Jänner zum Team gestossen war) in ihre Challenge Tour Saison 2006. In Guatemala und Costa Rica spielt Europas Nachwuchstour wieder gemeinsam mit der Tour de las America. Die Vorbereitung der Österreicher in Florida auf Bermuda Gras war somit ideal, dennoch waren die Bedingungen im Hacienda Nueva GC von Guatemala ganz ungewohnt: "Wir spielen hier in 1500 Metern Seehöhe, bei dem starken Wind war es schwer, die Entfernungen richtig einzuschätzen," schilderte Feyrsinger die Probleme.
Wiegele nur zu Beginn erfolgreich Martin Wiegele erwischte einen hervorragenden Start von der 10 weg: nach einem frühen Eagle und einem Birdie lag der Grazer nach dem ersten Drittel der Runde gut im Rennen, doch danach lief nichts mehr: "Mit den Grüns in Guatemala komme ich auch heuer bislang nicht zurecht. Drei Dreiputts waren zuviel für ein gutes Score," resümmierte der Steirer. Ein Bogey am zweiten Par 5 läutete die Wende ein, ein Doppelbogey am Par 4 der 1 warf Martin endgültig in die tiefschwarzen Zahlen zurück. Da kein weiterer Birdieputt mehr fallen wollte, scorte Wiegele nur die 74er-Runde, das reicht nur zu Platz 94, zwei Schläge hinter der vorläufigen Cutlinie: "Spielerisch bin ich schon zufrieden für die frühe Phase der Saison."
Prader mit Form zufrieden, nicht mit dem Score Clemens Prader durfte immerhin vier Birdies auf seine Scorekarte schreiben, doch mit 7 Bogeys brachte er sich um die Früchte seiner Arbeit. "Die Distanzkontrolle stimmt noch nicht, auch habe ich beim Zielen einige grobe Schnitzer begangen," betreibt der Fontana-Pro Ursachenforschung. Trotz der 75 (+3), die ihn nur auf Platz 108 in der Zwischenwertung bringt, war Prader nicht ganz unzufrieden: "Mein Spiel ist für die Jahreszeit besser denn je, ich arbeite sehr hart an meinem kurzen Spiel und dem richtigen Ballgefühl."
Feyal patzt beim Putten Thomas Feyrsinger startete nur mit einer 76 in seine erste volle Challenge Tour-Saison. Gleich auf seinen ersten beiden Löchern büßte er jeweils einen Schlag ein, erst am Par 5 der 11 fiel der erste Birdieputt: "Immerhin habe ich 13 Grüns getroffen, eine Par-Runde wäre durchaus möglich gewesen." Highlight seiner Runde war ein Chip-In zum Birdie an der 16. Doch mit dem Putter verschenkte er ein besseres Score: "Drei Dreiputts und ein kurzer verschobener Birdieputt haben mir die Runde zerstört." Bei 4 über Par und Platz 116 fehlen dem Tiroler schon vier Schläge auf die Cutlinie
Felipe Aguilar in Front Der von der Alps Tour-Saison 2003 bekannte Chilene Felipe Aguilar kam mit den Bedingungen am besten zurecht und führt nach seiner 65er-Runde. Allerdings muss er sich die Spitze bei 7 unter Par mit dem Argentinier Miguel Rodriguez und dem Spanier Juan Parron teilen. Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
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