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Wichtige Spielpraxis, aber kein Preisgeld gewonnen: mit dieser zwiespältigen Bilanz verabschiedet sich Österreichs Challenge Tour-Team beim Saison-Opener in Guatemala bereits vorzeitig. Am zweiten Spieltag kamen Thomas Feyrsinger und Martin Wiegele schon deutlich besser mit der Höhenlage und dem Bermuda-Gras zurecht. "Vor allem war ich heute um Klassen besser auf meine Aufgabe fokussiert", erklärt sich Thomas Feyrsinger seine Leistungssteigerung, die immerhin zu einer 70er-Runde reicht.
Feyal entschlossen, aber noch nicht in Topform Zwar fallen beim Tiroler noch nicht die Birdies in Massen, aber immerhin ein stark herausgespieltes Eagle am langen Par 5 der 2 und ein Birdie-Pärchen schauten heraus: "Und das, obwohl ich vom Tee leider zu schwach war und wieder zwei Putts aus einem Meter versiebt habe," kommentiert der Kitzbüheler Aufsteiger des Jahres 2005 seine zweite Wettkampfrunde im neuen Jahr. "Dass ich mit schwachem langen Spiel und normaler Puttleistung unter Par spielen kann, ist auch nicht schlecht. Letztes Jahr habe ich beim ersten Turnier ebenfalls kein Geld gemacht, vielleicht ist das ein gutes Omen," sieht Feyal dem neuen Spieljahr trotz seines Ausscheidens bei 2 über Par optimistisch entgegen - drei Schläge fehlten zum Cut in Guatemala.
Wiegeles Birdiemotor stottert noch Auch Martin Wiegele steigerte sich bei weniger Wind und einer frühen Startzeit deutlich. Der neuerlich solide spielende Grazer kämpfte jedoch zwei Drittel seiner Runde mit dem Putter. Zwei Bogeys holte er im Finish trotzdem auf und scorte die Par-Runde von 72 Schlägen. So wie sein Tiroler Landsmann fehlen auch Wiegele drei Schläge zum Weiterkommen. "Spielerisch bin ich auf einem guten Weg, den Cut habe ich beim Putten verspielt." Übrigens genauso wie schon im Vorjahr am gleichen Golfplatz.
Tripplebogey beendet Praders Hoffnungen Clemens Prader ist ebenfalls in weniger aussichtsreicher Situation gestartet, konnte sich jedoch zum Unterschied zu seinen Landsleuten am zweiten Tag nicht steigern. Nach abwechselnden Birdies und Bogeys brachte ihn ein Tripplebogey an der 16, seinem 7. Loch, endgültig um alle Chancen. Prader legte die Sache dann mehr als Trainingsrunde an: "Das Gefühl kommt wieder zurück. Ich kan schon wieder mit Kurven die Fahnen attackieren. Allerdings muss ich noch besser meine Schläge planen, diese Woche habe ich zu viele Grüns auf der falschen Seite gemisst." Der Fontana-Pro bringt die 75 ins Clubhaus und bilanziert zur Halbzeit bei 6 über Par auf Platz 118, sieben Schläge vom Cut entfernt. "Nach dem intensiven Wintertraining war der Cut nicht unbedingt zu erwarten, der Formaufbau stand im Mittelpunkt," lässt Clemens dennoch den Kopf nicht hängen.
Die Gauchos reiten in Guatemala Attacke Der Argentinier Miguel Carballo übernahm mit einer zweiten 66er-Runde die alleinige Führung bei 12 unter Par. Mit Gustavo Rojas und Miguel Rodriguez auf dem geteilten 2. Platz bleibt das Leaderboard fest in argentinischer Hand. Bester Eurooäer ist Johan Axgren auf Olatz 8 Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):
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