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Costa Rica Open
Cariari GC, San Jose, Costa Rica
9. - 12. Februar 2006, € 120.000
3. Runde:12.2.2006 - 08:35 MEZ Golf-Live.at / J. Widl



Vormarsch auf Platz 7

Ein Eagle und zwei Birdies im Finish spülen Prader zur 67 und auf Platz 7 vor. Feyrsinger übertreibt die Attacke und bleibt mit der 72 im Hinterfeld.

Immer spielstärker und selbstbewusster tritt Clemens Prader bei der Costa Rica Open auf. Am Moving Day zählte der Tiroler zu den klaren Gewinnern und arbeitete sich mit der 67 vom 16. auf den 7. Platz bei 3 unter Par vor.

29 Löcher ohne Bogey

Vor allem die Bilanz der letzten 29 Golflöcher ist bei Clemens beeindruckend: 7 unter Par, ein Eagle, 5 Birdies - und kein einziges Bogey! Damit presst er sich vom 76. Platz weg in die Top 10 hinein!

Dabei begann der dritte Spieltag nicht nach Wunsch: der Fontana-Pro spielte zwar stark vom Abschlag bis zu den Grüns, konnte jedoch seine Chancen nicht verwerten: "Eine absolut fehlerlose Runde, alle Grüns getroffen, zu Beginn jedoch zu verhalten geputtet, den Ball oft zu kurz gelassen," fasst er zusammen. Doch in dieser Phase, als er zwischenzeitlich aus den Top 20 hinausfiel, bewies er Geduld und vermied jeden Schlagverlust.

Einziger langer Putt fällt zum Eagle

Im Finish wurde er dafür belohnt: ein Birdie und ein Eagle auf den beiden Par 5 der Back 9 ebneten den Weg für seinen Vormarsch in die Top 10: "Das erste Birdie fiel aus kürzester Distanz, beim Eagle habe ich aus 11 Metern ins Schwarze getroffen." Stilvoll beendet Prader seine Runde mit einem Birdie und steigert sich im Cariari GC mit einer 67 neuerlich. Am Finaltag ist somit alles drinnen für den Kitzbüheler, sogar Platz 1 ist nur vier Schläge entfernt: "Mein Ziel ist eine Top 5-Platzierung," bleibt Prader vorsichtig, möchte damit seine bislang beste Karriereleistung, Platz 9 bei der BA-CA Open 2005, auf alle Fälle toppen.

Feyrsinger riskierte alles, gewann wenig

Thomas Feyrsinger lochte immerhin vier Birdies am Moving Day, beging jedoch zu viele Fehler bei seinem Versuch, sich mit aggressivem Spiel vorzuarbeiten. Auf den Front 9 war er mit drei Birdies bei zwei Bogeys noch ein wenig im Vorwärtsgang unterwegs, auf den Back 9 fiel nur noch ein Birdie, drei Schlagverluste warfen ihn jedoch wieder zurück: "Zur Abwechslung einmal habe ich heute viele Bunker besucht. Zweimal hatte ich eine fast unspielbare Lage, bin mit Bogeys noch gut davongekommen," fasst er seine Probleme bei den Schlägen ins Grün zusammen. Mit der 72er-Runde (+1) buddelt sich der Tiroler auf Platz 50 und in den hinteren Regionen des Leaderboards ein.

Südamerikaner übernehmen das Kommando

Mit Ariel Canete (-7) ist auch in Costa Rica wieder ein Argentinier voran, er nimmt einen Schlag Vorsprung auf seinen Landsmann Fabian Gomez und den Kolumbianer Jesus Amaya in das Finale mit.

Scores nach 3 von 4 Runden (Par 71):

Platz Spieler (Land) Par R1 R2 R3
1 Ariel Canete (ARG) -7 69 69 68
T2 Jesus Amaya (COL) -6 72 68 67
T2 Fabian Gomez (ARG) -6 72 67 68
T4 Anthony Snobeck (FRA) -5 70 70 68
T4 Alexander Noren (SWE) -5 67 67 74
6 Van Phillips (ENG) -4 69 68 72
T7 Eduardo Argiro (ARG) -3 71 74 65
T7 Clemens Prader (AUT) -3 75 68 67
T7 Gustavo Acosta (ARG) -3 73 70 67
T7 Sergio Acevedo (ARG) -3 71 70 69
T7 Johan Axgren (SWE) -3 74 67 69
Weiters:
T12 Sebastian Fernandez (ARG) -2 76 70 65
T27 Bertrand Coathalem (FRA) 1 69 73 72
T32 Cesar Monasterio (ARG) 2 72 73 70
T32 Gustavo Rojas (ARG) 2 75 69 71
T38 Felipe Aguilar (CHI) 3 73 73 70
T50 Thomas Feyrsinger (AUT) 6 76 71 72
T50 Pelle Edberg (SWE) 6 73 73 73
T50 Ivo Giner (SPA) 6 72 73 74


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