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Deutlich stärkerer Wind als an den Vortagen pfiff über die Anlage des Cariari Golfclubs und machte den Finaltag bei der Costa Rica Open zu einem anspruchsvollen Golftest. Clemens Prader mischte mit einer soliden Leistung in den Top 10 mit, kam bis auf drei Schläge an den Spitze heran, konnte in der entscheidenden Phase aber kein Wörtchen um den Sieg mitreden.
Auf den Front 9 gut in Position gebracht Im schweren ersten Drittel des Kurses von Cariari kassierte der Kitzbüheler zwei Bogeys, die er jedoch beide Male sofort ausbügeln kann. Nach einem Birdie am ersten Par 5 geht Prader zur Halbzeit sogar 1 unter Par für den Tag und geht von Platz 6 aus auf die entscheidenden letzten 9 Löcher. Allerdings fällt nur noch ein einziges Birdie, am letzten Par 5, für Clemens, dafür kassiert er drei bittere Bogeys, die einen absoluten Spitzenplatz vereiteln. Besonders bitter sind die beiden Schlagverluste an den Schlusslöchern, die er an den Vortagen immer besonders stark gespielt hatte. Mit der 72er-Runde (1 über Par) erreicht Prader den geteilten 10. Platz bei 2 unter Par und darf sich rund 2.500 Euro für die neue Order of Merit der Challenge Tour gutschreiben lassen. Damit verfehlt er nur haarscharf seine Karrierebestmarke, den 9. Platz bei der BA-CA Golf Open 2005, dennoch darf er sich über die beste Leistung freuen, die je ein Österreicher bei den ungewohnten Turnieren auf Bermudagras in Südamerika erzielen konnte.
Feyrsinger verspielt alles im ersten Drittel Thomas Feyrsinger wurde neuerlich von den hantigen Bahnen 5 bis 7 abgeschüttelt. Am Par 4 der 6 fing sich der Tiroler sogar ein "Doppel-Par", die grimmige 8 ein. Im Konzert mit drei Bogeys betrug sein Rückstand nach 7 Bahnen bittere 7 Schläge, damit war die Luft klarerweise ziemlich draußen: "Ich wollte noch einmal alles riskieren und habe alles verloren. Mit der Brechstange geht leider gar nichts im Golf," musste er enttäuscht zur Kenntnis nehmen. Den Rest der unfreiwilligen Trainingsrunde spulte Feyal tapfer mit zwei Birdies und zwei Bogeys zur 78 (+7) ab. Bei insgesamt 13 über Par schreibt der Kitzbüheler mit einem 58. Platz und einer Handvoll Euros in der Rangliste der Challenge Tour an. Doch fast mehr als die Probleme im Starkwind kosteten ihm die Putterei eine bessere Platzierung, mit den Bermuda-Grüns von San Jose konnte sich Feyrsinger nie anfreunden. "Costa Rica möchte ich so schnell wie möglich abhaken, vor allem die letzte Runde rasch vergessen."
Schwedisches Playoff-Duell Mit den schwierigen Windverhältnissen am Finaltag kamen Johan Axgren (67) und Alexander Noren (69) am besten zurecht, die sich bei 7 unter Par für ein Playoff qualifizierten. Dort lieferten die beiden Schweden über 3 Löcher einen packenden Showdown ab, den Axgren mit einem perfekten Lobwedge an die Fahne und dem entscheidenden Birdie für sich entschied. Final Scores nach 4 Runden (Par 71):
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