Ein Par am 1. Extraloch genügte Cesar Monasterio um sich
gegen David Higgins durchzusetzen. Titelverteidiger Vancsik wird
Dritter.
Die Routine des 41-jährigen Argentiniers Cesar Monasterio gab
am Finaltag der Guatemala Open letztlich den Ausschlag. Mit einem Tap-In
zum Par holt sich Monasterio am ersten Extraloch im Stechen gegen David
Higgins seinen ersten
Sieg auf der Challenge- und Lateinamerika-Tour.
Titelverteidiger Daniel Vancsik hatte am Schlussloch die Chance zu einer Wiederholung seines Vorjahreserfolgs, aber er verschob
seinen Par-Putt aus zwei Metern, muss sich mit dem alleinigen dritten
Platz begnügen. Der Ire David Higgins war die heißeste Aktie am
Schlusstag, mit der 65 setzte er die Clubhaus-Bestmarke, die bis zu
letzten Flight hielt.
Monasterio hatte am 72. Loch eine Außenseiter-Chance zum Birdie uns Sieg,
die er allerdings nicht nutzen konnte. Somit musste ein Stechen mit David
Higgins um den Sieg entscheiden. Dort verfehlten beide das Grün gleich am
ersten Extraloch, der hantigen 18. Bahn, der Ire patzte jedoch im
Kurzspiel und schaffte nur ein Bogey. Monasterio chippte dagegen tot an
die Fahne und holte sich mit dem Par den Sieg.
Der zur Halbzeit klar führende Engländer James Hepworth
verspielte am Wochenende mit 71 und 70 Schlägen seine Chancen, wird nur
geteilter 5. Die beiden Deutschen Christian Reimbold und Erol Simsek machen mit Platz
27 nur Kleingeld für die Rangliste, Martin Wiegele war schon am Freitag
zum dritten Mal in Serie am Cut gescheitert.