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Der Klassiker von Penha Longa mit seinen vielen Wasserhindernissen ist schon bei Schönwetter ein harter Golftest: doch mit Regen, Wind und 5 Grad begrüßt das Golfland Portugal die Jungs von der Challenge Tour äußerst unfreundlich und mutet ihnen Schwerstarbeit zu. Bei der Europapremiere der neuen Spielsaison waren vor allem die frühen Starter, wie Wiegele (2. Tee-Time) benachteiligt, denn am Nachmittag kam die Sonne heraus und der Wind schlief ein.
Schlecht abgeschlagen, gut gescort Der einzige Österreicher im Starterfeld, Martin Wiegele, fand in der Eiseskälte zudem lange keinen Rhythmus: "Es war umgekehrt zu Südamerika, schlechtes langes Spiel, dafür gutes Kurzspiel," fasst er seine Auftaktrunde zusammen. Nur dreimal kann er nach verfehlten Grüns und guten Chips den Par-Putt nicht verwerten, an der 1, der 9 und der 17. "Weit größeren Schaden an meinem Score habe ich mit einen großartigen Up & Downs vermieden." Birdiechancen bleiben jedoch Mangelware, die wenigen versiebt Martin beim Putten: "Am Schlussloch hatte ich noch den einfachsten Birdieputt, leider konnte ich den nicht nutzen." Mit birdielosen 75 Schlägen (3 über Par) klassiert sich Wiegele rund um Platz 70 und damit knapp außerhalb der Cutlinie. Mit einer guten Leistung am Freitag sollte der erste Preisgeldscheck der Saison möglich sein: "Ich fühl mich jetzt wo das Wetter besser wurde ganz ok, gehe optimistisch in die zweite Runde," hofft er auf ausgleichende Gerechtigkeit.
Schweden dominieren neuerlich Wie schon zuletzt in Costa Rica geben die Schweden auch in Portugal den Ton an. Christian Nilson führt mit 66 Schlägen, knapp vor seinen Landsleuten Paul Nilbrink und Oskar Bergman.
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