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In beide Richtungen bewegten sich die drei Österreicher am Moving Day bei der Kenia Open. Während Martin Wiegele vom letzten Platz bis auf Platz 35 vormarschiert, gelingt Clemens Prader und Thomas Feyrsinger wenig, die beide weit zurückfallen.
Was die Eisen auflegen, verschiebt Wiegeles Putter "Wenn man 16 Grüns trifft, kein Bogey kassiert, aber nur eins unter Par spielt, ist man doch etwas angefressen," fasste Martin Wiegele seine dritte Runde zusammen. Aus seinem perfekten Spiel konnte der Steirer praktisch keinen Nutzen ziehen. Nur am ersten Par 5 der 2 fällt nach gutem Pitch zur Fahne der Birdieputt aus zwei Metern. Der Rest der Runde lief nach dem langweiligen Motto "Grün getroffen, zwei Putts" ab, eine Chance nach der anderen vernichtete Wiegele mit dem Putter. Nur zweimal kam kurz Stress nach verfehlten Grüns auf, doch Martin war nie weit weg und schaffte jeweils sicher den Up & Down zum Par. Mit der 69er-Runde (1 unter Par) verbessert sich Wiegele von Platz 56 weg um 21 Ränge, wahrt bei 1 über Par seine Chancen auf ein zählbares Ergebnis.
Prader findet erst spät den Faden Viel Kampf und Krampf kennzeichnete den Golfsamstag bei Clemens Prader: "Meinem lädierten Arm geht es zwar besser, ich habe aber extrem verhalten zugeschlagen," blieb die Handbremse angezogen. Auf den Front 9 setzte es daher vier Bogeys und kein einziges Birdie: "Es war relativ windig, da musste ich aggressiver schwingen, damit der Ball mehr Zug hat, das ging heute gar nicht." Erst im letzten Drittel findet der Schneidersohn aus Kitzbühel wieder den Faden in seinem Spiel und schafft drei Birdies. Da er bei der aggressiven Birdiehatz ebenso viele Fehler begeht, nutzt ihm das unter dem Strich wenig, mit der 74er-Runde (+4) fällt Prader vom 15. auf den 43. Platz zurück: "11 Grüns getroffen, dennoch 30 Putts benötigt. Aus unter 3 Metern habe ich gleich 6 Mal vorbeigeschoben."
Feyrsinger mit dicken Schnitzern Gar nicht so schlecht gespielt, aber fürchterlich gescort hat Thomas Feyrsinger: "Mein schwarzer Samstag - 13 Grüns und 9 Fairways getroffen, da sollte eigentlich nicht viel passieren können". Doch ein paar schlechte Schläge führen jedes Mal zum Kapitalschaden auf der Scorekarte. Mit zwei Bogeys und einem Doppelbogey ging es bereits auf den Front 9 konsequent am Leaderboard bergab. Das erste Birdie an der 10 war nur ein kurzes Aufbäumen, dem ließ Feyal noch zwei weitere Doppelbogeys und drei Bogeys folgen. Die 80er-Runde (10 über Par) markiert das höchste Score, dass sich der Tiroler auf der Challenge Tour jemals einhandelte. "Dazu drei Dreiputts nach getroffenen Grüns, auf zwei Par 5 vom Vorgrün mit Chip und zwei Putts nur das Par gespielt, alles in allem ein netter Tag," übte sich Feyal in Selbstironie. Bei 9 über Par hängt er sich auf Platz 69 vorläufig die rote Laterne um.
Axgren der Beste im Wind Mit 67 Schlägen hielt sich Johan Axgren den dritten Tag in Folge an der Spitze des Leaderboards (10 unter Par), drei Schläge vor dem Engländer James Heath. Damit peilt der Schwede seinen zweiten Sieg auf der heurigen Challenge Tour an. Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):
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