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Martin Wiegele findet langsam aber sicher zu seiner alten Form zurück: zum Auftakt der Ryder Cup Wales Challenge im Nefyn GC setzt der Grazer seinen bereits in Adamstal sichtbaren Aufwärtstrend weiter fort: "Ich habe neuerlich sehr gut gespielt, die Bogeys waren unnötig und einige gute Chancen habe ich auch vergeben," ist er einzig mit dem Score nicht ganz zufrieden
Kurzer Prozess mit den kurzen Bahnen Vor allem schnupft Wiegele auf seiner Auftaktrunde die kurzen Bahnen auf: an der 319 Meter kurzen 12. Bahn, seinem dritten Loch, bringt er sich früh mit einem präzisen Viermeterputt in die roten Zahlen, fällt allerdings kurze Zeit später mit einem Bogey nach verfehltem Grün wieder zurück. Das Ausrufezeichen zu seiner Runde setzt er am 335 Meter langen Par 4 der 16: "Das Grün habe ich vom Abschlag erreicht und dann praktischerweise einen 15 Meter-Putt geloch," jubelt Martin, holt sich am anschließenden Par 5 das Birdie und liegt damit zur Halbzeit in geteilter Führung. Auf den vorderen 9 läuft es dann nicht mehr so gut: Bogeys am langen Par 4 der 1 und auf einem Par 3 - beide nach verpassten Par-Saves - kann ein einsames Birdie am kürzeren der beiden Par 5, das er mit zwei Schlägen erreicht, nicht mehr ausgleichen. Aber auch mit der 69er-Runde (-2) reiht sich Wiegele zum Auftakt auf Platz 28 ein, da es nur zwei Par 5 am trickreichen walisischen Platz gibt, sind die Scores generell nicht zu tief. "So kann es weitergehen, ich werde von Runde zu Runde sicherer in meinem Spiel."
Prader holt sein Score im Finish Nur langsam fand dagegen Clemens Prader ins Turnier, lag nach drei Bahnen bei 2 über Par, ehe er mit dem Birdie am ersten Par 5 sein Spiel auf Trab bringt: "War ein eher mäßiger Start heute, aber ich habe mich so langsam hineingekämpft. Ganz wichtig war noch der Par-Save an der 9." Es dauert jedoch bis zum 12. Grün, ehe das gute Spiel des Fontana-Pro erste Früchte bringt: das zweite Birdie wird auf der überlangen 14. Bahn jedoch mit einem Bogey ausradiert: "Da landete ich im Pottbunker, daraus gab es keine Chance mehr das Par zu retten." Auf den beiden Schlusslöchern dreht Prader eine "schwarze" Runde noch in die roten Zahlen: Birdies am letzten Par 5 und am abschließenden Par 4 retten die 70 und bringen den Tiroler auf Cutkurs: "Am Par 5 war ich mit zwei Schlägen am Grün, das letzte Loch habe ich vom Abschlag aus attackiert, Grün auch getroffen und mit zwei Putts wieder das Birdie gespielt. Somit wurde es noch ein guter Start für die Woche," bilanziert Prader insgesamt zufrieden mit Platz 43.
Ein Trio setzt sich ab Bei einem seiner seltenen Europa-Gastspiele übernimmt der 28-jährige Australier Daniel Gaunt, der mit Adam Scott groß geworden ist, die Führung dank der bogeyfreien 64, einen Schlag vor dem Franzosen Olivier David und dem Engländer John Wells. Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
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