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Nichts wird es mit dem ersten Auslandssieg eines Österreichers auf der Challenge Tour, Clemens Prader kann vorläufig noch nicht in die Fussstapfen seines Clubkollegen Markus Brier als Turniersieger treten: "Heute war kein guter Tag für mich. Brutal windig, nicht so gut gespielt, Koffer im Hotel vergessen und meinen Rückflug verpasst," kam es knüppeldick für den Fontana-Pro von allen Seiten.
Prader führt nach 3 Löchern abei hatte der Tag super begonnen: "Zweiputt-Birdie am Par 5 der 1 und am nächsten Loch aus einem Meter gelocht, trotz drei Schläger Wind fing das gut für mich an," übernahm Prader bei 14 unter Par die frühe Führung. Danach reißt plötzlich der Faden, Clemens sollte bis zum Ende kein weiteres Birdie mehr gelingen. Die Nachricht macht die Runde, dass der Franzose Adrien Mörk 8 unter Par auf den ersten 9 Löchern spielt, Prader kann da nicht mitgeigen: "Nach 9 Löchern war das Selbstvertrauen weg, weil ich absolut nichts mehr gelocht habe." Dazu wird Prader noch 6 Mal zum Bogey verblasen, vor allem jene 3 auf den letzten 4 Löchern kommen teuer, weil sie ihn aus den Top 10 werfen: "Auf der 15 mit dem Holz 3 ins dicke Rough geschossen, an der 16 das Holz 3 in unspielbare Lage gesetzt und an der 18 springt mein Drive dreimal am Cart-Path auf und kickt um einen Meter ins Wasser," war auch viel Pech im Spiel. Mit der 76 (+4) fällt Prader auf 8 unter Par und Platz 14 zurück. Somit wird es nichts mit dem Ticket für Kazachstan in der kommenden Woche, dafür fliegt er nun mit Markus Brier am Montag nach Aruba zur Ryder Cup-Qualifikation.
Mörk wieder mit tiefer Runde zum zweiten Titel Mit einer unglaublichen 62 (-10) holt Adrien Mörk seinen zweiten Saisonerfolg nach Marokko, wo er mit der 59 den Weg zum Sieg ebnete. Der Waliser Kyron Sullivan muss sich bei 15 unter Par mit zwei Schlägen Rückstand mit Platz 2 begnügen.
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