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Spannender Tag 3, zugleich Cut-Tag, bei der ersten Tourschool-Stufe: Während sich Wendling, Feyrsinger, Wiesberger, Astl und Kogler in exzellente Ausgangsposition für den Aufstieg bringen (die Top 36 liegen bei Even Par oder besser), stand für die restlichen Österreicher der Cut im Mittelpunkt (bei 7 über Par) - 10 von 14 Österreichern sind am Finaltag noch mit dabei.
Feyrsinger auch mit kaltem Putter eine Macht Thomas Feyrsinger präsentierte sich auch auf der 3. Runde in Bogogno in glänzender Spiellaune, baute mit der 70 seinen Puffer auf den 36. und letzten Aufstiegsrang auf 7 Schläge aus: "16 Grüns getroffen, da das Putten jedoch sehr bescheiden war, musste ich mein Score auf den Par 5 holen - drei davon habe ich mit zwei Schlägen getroffen und wie schon gestern ein Eagle an der 15 gespielt," fasst der Adamstaler seine puttlose Glanzrunde zusammen. Bei 7 unter Par liegt er als bester Österreicher auf dem 6. Platz.
Starke Tiroler: Astl und Wendling Wie überhaupt die Tiroler weiterhin glänzend in Bogogno klassiert sind: Leo Astl steigert sich von Runde zu Runde, die 69 war bislang seine Beste und bringt ihn auf 3 unter Par und Platz 15 vor: "5 Birdies gespielt, da waren die zwei Bogeys zu verschmerzen, war wieder eine sehr solide Leistung heute," freut sich Astl. Gleichauf mit ihm liegt Ulf Wendling, der allerdings mit der 74 etwas an Boden verlor: "Ein harter Kampf, alles etwas mühsam gelaufen, war schon 4 über Par nach 13, zum Glück sind mir im Finish noch zwei Birdies gelungen." Wendling traf 12 Grüns, deutlich weniger als an den Vortagen, den Putter musste er 32 Mal bemühen. Bernd Wiesberger verteidigte mit der 72 sein Guthaben von zwei Schlägen auf den letzten Aufstiegsplatz. Bei 2 unter Par hat der Föhrenwalder morgen die Chance, als erster heimischer Amateur eine Zwischenrunde der European Tourschool zu erreichen.
Kogler der Aufsteiger des Tages Thomas Kogler setzte seine starke Aufholjagd mit der 68 nahtlos fort, kämpfte sich auf Even Par und damit exakt auf den letzten Aufstiegsrang zurück. Manfred Krainz fiel mit der 74 auf 1 über Par zurück, damit muss der Teaching-Pro im Finale einen Schlag aufholen. Gleiches gilt für Michi Moser, der mit der 71 seine Aufholjagd fortsetzte und sich mit Krainz den 40. Platz teilt.
Alles oder Nichts am Finaltag Jürgen Maurer qualifizierte sich dank der 70 für den Finaltag, bleibt aber bei 5 über Par ebenso viele Schläge von einem Aufstiegsrang entfernt: "Vor allem auf den zweiten 9 habe ich meinen Schwung wieder gefunden, aber die wichtigen Putts gingen nicht hinein. Morgen muss mir alles aufgehen, um die notwendige 67 zu schaffen," hofft der Freiberger weiter. Thomas Ortner machte mit der 69 exakt die Hälfte seines Rückstands wett, darf sich somit mit einer gleich starken Leistung am Finaltag einen Platz in der Zwischenrunde ausrechnen. Florian Prägant realisierte mit der 69 das "kleine Wunder", kämpfte sich bei 6 über Par vorerst einmal in den Cut nach 3 Runden. Morgen muss jedoch das "große Wunder" her, eine 66 steht beim Bad Kleinkirchheimer am Spielplan.
Knapp außerhalb der Cutlinie Roland Steiner war trotz der 71 am Donnerstag nicht wirklich zufrieden mit der Aufholjagd: "Ich musste kämpfen wie ein Löwe, weil ich nur jedes zweite Grün getroffen habe, lag dennoch 3 unter nach 15, bevor ich im Finish noch zwei Bogeys kassiert habe," fasst Steiner die schaumgebremste Aufholjagd zusammen, die ihn auf 8 über Par brachte. Damit schrammt er haarscharf am Cut vorbei, die Aufstiegschancen wären aber sowieso minimal gewesen.
Aus in der Grundstufe Uli Weinhandl fand am dritten Tag nicht mehr den Anfangsschwung, mit der 77 scheitert er bei 11 über Par deutlich. Hannes Pfaller (73) und Peter Lepitschnik (75) steigerten sich zwar etwas, müssen aber bei 10 bzw. 17 über Par vorzeitig die Koffer packen. Scores nach 3 von 4 Runden (Par 72):
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