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2. Runde: |
19.5.2007 / 20:05 MEZ |
Golf-Live.at - K.H. Wieser |

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Gastgeschenke in Lankowitz
Weniger Wind in Lankowitz, die Scores purzeln, vor allem bei den Gästen: Der Franzose Thomas Fournier (66) führt bei 10 unter Par vor Jean-Luc Burnier (CH). Claude Grenier (67) avanciert auf Platz 3 zum besten Österreicher. |
Ein Routinier und ein Außenseiter waren aus heimischer Sicht die Hauptdarsteller am zweiten Tag der mit 35.000 Euro dotierten Gösser Open im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz. Der 47-jährige Claude Grenier zauberte ebenso eine blitzsaubere 67er-Runde (-5) auf den Par-72-Kurs in der Weststeiermark wie der 28-jährige Florian Ruprecht.
 Grenier geht mit dem Gesamtscore von 137 Schlägen (-7) als Dritter und damit als bester Österreicher in die Finalrunde des zur Alps Tour und Telekom-Austria-Tour zählenden Turniers. Ruprecht (Foto) reihte sich mit dem Total von 139 Schlägen (-5) auf Platz sieben ein.
An der Spitze des Leaderboards gab ein Franzose den Ton an. Thomas Fournier spielte eine bogeyfreie 66 (-6) und hat bei gesamt 10 unter Par zwei Schläge Vorsprung auf den Schweizer Jean Luc Burnier, der am Samstag ebenfalls eine 66er-Runde (-6) in das Clubhaus brachte. Grenier scort wie üblich mit Köpfchen
Konstant wie ein Uhrwerk spulte Claude Grenier bisher seine Runden bei den Gösser Open ab. „Man muss hier den richtigen Mittelweg finden. Einige Löcher lassen eine aggressive Spielweise zu, bei anderen sollte man jedoch einen Gang zurückschalten“, meinte der Fontana-Pro, der sich nach sechs Birdies (1, 6, 8, 10, 12, 13) erst auf dem Par 3 der 17. Spielbahn das einzige Bogey des Tages leistete. „Ich freue mich, dass ich vorne dabei bin und wieder um den Sieg mitspielen kann“, strahlte Grenier, der im Jahr 1997 die Gösser Open schon einmal gewonnen hat – damals allerdings noch auf dem Murhof! Trotz der frühen Startzeit von 7.30 Uhr war Florian Ruprecht vom ersten Schlag an hellwach. Der Teaching-Pro des GC Murhof eröffnete gleich mit einem Birdie auf dem Par 5 der 1. Bahn und antwortete auf das einzige Bogey des Tages auf dem Par 4 der 4 mit fünf weiteren Schlaggewinnen (7, 9, 10, 13, 16). „Diese Runde hat mir richtig Spaß gemacht. Das lange Spiel und die Annäherungen zur Fahne waren heute meine großen Trümpfe“, freute sich Ruprecht, für den ein 22. Platz bei den Styrian Open 2005 in Spielberg als bisher bestes Resultat auf der Alps Tour zu Buche steht. Steiner findet nicht den Greenspeed
Roland Steiner, der nach einer 67 (-5) zum Auftakt als Führender in die zweite Runde gegangen war, rutschte mit einer 73er-Runde (+1) und dem Gesamtscore von 140 Schlägen (-4) an die neunte Stelle zurück. Der an der 10. Bahn gestartete Spielberger traf zwar 16 Grüns und damit um zwei mehr als in der Startrunde, doch im Gegensatz zum Freitag wollte der Putter heute nicht heißlaufen.
So musste sich der Pro des GC Murtal mit zwei Birdies (11, 1) zufriedengeben und büßte mit einem Doppelbogey auf dem Par 3 der 15 und einem Bogey auf dem Par 4 der 5 drei Schläge ein. „Ich habe beim Putten einfach keinen Lauf bekommen, solche Tage gibt es. Zu Beginn der Runde habe ich einige Putts zu kurz gelassen, dann war ich in manchen Phasen wieder zu aggressiv“, resümierte der Obersteirer. Schlaggleich mit Steiner rangieren Lokalmatador Martin Wiegele und der Kärntner Peter Lepitschnik auf Platz neun. Wiegele notierte erneut eine 70 (-2), hatte an seiner Vorstellung aber einiges auszusetzen. „Einige Bälle habe ich zu weit nach rechts geschlagen, und auch das Putten war nicht optimal“, meinte der Grazer, der neben vier Birdies (10, 14, 16, 1) auch zwei Bogeys (15, 4) notieren musste. „Die gestrige Runde war gut, die heutige bestenfalls mittelmäßig. Ich hoffe, dass ich im Finish noch einmal zulegen und am Sonntag eine Runde unter 70 spielen kann.“ Peter Lepitschnik legte einen sensationellen Endspurt hin und schoss sich mit fünf Schlaggewinnen auf den letzten sechs Löchern unter die Top Ten. „Nach dem Eagle auf der 13 habe ich gewusst, dass es mit dem Cut klappen wird. Das war wie eine Befreiung, danach ist alles viel leichter gegangen“, freute sich der Kärntner, der auf dem Par 5 der 13 aus zehn Metern zum Eagle einlochte und seine 67er-Runde (-5) mit einem Birdie-Hattrick auf den Bahnen 16, 17 und 18 krönte.
14 der 41 Finalisten sind Österreicher
 Insgesamt schafften 14 Österreicher den Cut, der bei +1 lag. Der vierfache Gösser-Open-Triumphator Gordon Manson spielte sich mit einer 70er-Runde (-2) bei gesamt 3 unter Par ebenso souverän in die Preisgeldvergabe wie der schlaggleiche Steirer Michael Moser, der mit einer 67 (-5) überzeugte.
Der Tiroler Ulf Wendling wetzte die Scharte seiner 76er-Auftaktrunde mit einer tadellosen 68 (-4) wieder aus und liegt mit 144 Schlägen (Level Par) gemeinsam mit „Teilzeit-Pro“ Karl Ableidinger, Titelverteidiger Jürgen Maurer und dem Kärntner Florian Prägant an der 27. Stelle. Während das Trio Manfred Krainz, Christoph Spora und Ronny Schinnerl mit je 145 Schlägen (+1) exakt an der Cutlinie landete, musste der Kitzbüheler Clemens Prader nach einer 77er-Runde (+5) mit dem Total von 147 Schlägen (+2) vorzeitig die Heimreise antreten.
Scores nach 2 von 3 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
Thomas FOURNIER (FRA) |
-10 |
68 |
66 |
| 2 |
Jean-Luc BURNIER (SWI) |
-8 |
70 |
66 |
| 3= |
Claude GRENIER (AUT) |
-7 |
70 |
67 |
| 3= |
Michele REALE (ITA) |
-7 |
72 |
65 |
| 5= |
Victor RIU (FRA) |
-6 |
70 |
68 |
| 5= |
Andrea ZANINI (ITA) |
-6 |
72 |
66 |
| 7= |
Florian RUPRECHT (AUT) |
-5 |
72 |
67 |
| 7= |
Charles RUSSO (FRA) |
-5 |
71 |
68 |
| 9= |
Martin WIEGELE (AUT) |
-4 |
70 |
70 |
| 9= |
Robert WIEDERKEHR (SWI) |
-4 |
73 |
67 |
| 9= |
Peter LEPITSCHNIK (AUT) |
-4 |
73 |
67 |
| 9= |
Roland STEINER (AUT) |
-4 |
67 |
73 |
|
|
|
|
|
|
weiters: |
|
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|
| 15= |
Michael MOSER (AUT) |
-3 |
74 |
67 |
| 15= |
Gordon MANSON (AUT) |
-3 |
71 |
70 |
| 27= |
Jürgen MAURER (AUT) |
Par |
73 |
71 |
| 27= |
Florian PRAEGANT (AUT) |
Par |
74 |
70 |
| 27= |
Karl ABLEIDINGER (AUT) |
Par |
73 |
71 |
| 27= |
Ulf WENDLING (AUT) |
Par |
76 |
68 |
| 35= |
Ronny SCHINNERL (AUT) |
1 |
72 |
73 |
| 35= |
Manfred KRAINZ (AUT) |
1 |
71 |
74 |
| 35= |
Christoph SPORA (AUT) |
1 |
76 |
69 |
|
|
|
|
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Cut verpasst (+1): |
|
|
| 42= |
Christoph KOHLBACHER (am) (AUT) |
2 |
73 |
73 |
| 42= |
Thomas ORTNER (am) (AUT) |
2 |
71 |
75 |
| 42= |
Max BALTL (AUT) |
2 |
75 |
71 |
| 49= |
Clemens PRADER (AUT) |
3 |
70 |
77 |
| 49= |
Urs KALTENBERGER (AUT) |
3 |
72 |
75 |
| 49= |
Andreas CHRIST (am) (AUT) |
3 |
75 |
72 |
| 49= |
Imre VASVARY (AUT) |
3 |
72 |
75 |
| 59= |
Leo ASTL (AUT) |
4 |
75 |
73 |
| 59= |
Hanspeter BACHER (am) (AUT) |
4 |
75 |
73 |
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