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Stürmischer Auftakt bei den Gösser Open 2007! Am ersten Tag des mit 35.000 Euro dotierten Alps-Tour-Turniers fegten heftige Windböen über den Par-72-Kurs des Golfclubs Erzherzog Johann in Maria Lankowitz und machten damit den 112 Professionals und 20 Amateuren das Leben schwer. Roland Steiner kam mit den schwierigen Verhältnissen am besten zurecht und setzte sich mit einer überzeugenden 67er-Runde (-5) mit einem Schlag Vorsprung auf die beiden Franzosen Julien Quesne und Thomas Fournier (je 68/-4) an die Spitze des Leaderboards. Dabei begann der Arbeitstag für Steiner, der in dieser Saison bereits drei Top-Ten-Plätze verbuchte und damit in der Order of Merit der Alps Tour auf Platz drei rangiert, nicht nach Wunsch. Dem Birdie auf der ersten Bahn ließ der Spielberger ein Dreiputt-Bogey auf der 5 und ein Doppelbogey auf der 6 folgen. „Da habe ich schon befürchtet, dass mich dieser Platz wieder abwirft“, so Steiner. Doch mit dem Birdie auf dem Par 3 der 8. Bahn leitete der Obersteirer die Wende ein, schüttelte vier weitere Schlaggewinne (9, 12, 14, 16) aus dem Ärmel und krönte seine tolle Vorstellung auf dem Par 4 der 10. Spielbahn, auf der er einen Chip aus 28 Metern zum Eagle versenkte. „Jetzt habe ich mich endgültig mit diesem Platz angefreundet. Diese Runde war der nächste Beweis, dass ich gut trainiert habe und die Form derzeit passt. Vor allem die Schläge aufs Grün und das Putten haben heute super funktioniert“, freute sich Steiner. Lokalmatador Martin Wiegele hat sich mit einer soliden Vorstellung in eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf gebracht. Der Grazer startete mit einem Birdie auf dem Par 5 der ersten Spielbahn, ehe er aufgrund des starken Windes auf den Holes 7 und 8 jeweils einen Schlag verlor. Doch Wiegele ließ sich dadurch nicht aus der Fassung bringen, konterte mit Schlaggewinnen auf den Bahnen 9, 10 und 16 und beendete die Runde mit 70 Schlägen (-2). „Ich habe trotz der schwierigen Verhältnisse mein Spiel im Griff gehabt und ein gutes Gefühl für die Schläge gefunden. Ich bin überzeugt, dass ich hier noch eine ganz tiefe Runde schießen werde“, meinte ein zuversichtlicher Wiegele, der sich Platz sechs mit Claude Grenier und Clemens Prader teilt. In die Riege der 70er-Scorer reihte sich auch Clemens Prader ein. Der Kitzbüheler lag nach 15 Löchern vier unter Par, ehe er sich mit zwei Bogeys im Finish (16, 18) um eine bessere Platzierung brachte. „Trotz der Schlagverluste am Ende der Runde überwiegen die positiven Aspekte. Ich habe die Bälle gut vom Tee gebracht und auch gut geputtet. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden“, meinte der Tiroler. Der vierfache Gösser-Open-Triumphator Gordon Manson eröffnete ebenso mit einer 71er-Runde (-1) wie Manfred Krainz und der beste Amateur im Feld, Thomas Ortner. Der gebürtige Schotte lag nach sechs Holes zwei über Par, ehe er mit fünf Birdies (7, 9, 10, 13, 16) eine fulminante Aufholjagd startete, um sich mit einem Doppelbogey auf der Schlussbahn wieder um die Früchte seiner Arbeit zu bringen. „Es ist bitter, die Runde mit einem Doppelbogey zu beenden, aber es war heute dennoch viel gutes Golf dabei“, tröstete sich Manson, der gemeinsam mit Krainz, Ortner und sechs weiteren Spielern Rang 13 einnimmt. Das Quartett Urs Kaltenberger, Florian Ruprecht, Ronny Schinnerl und Imre Vasvary reihte sich mit 72er-Parrunden an der 22. Stelle ein. Titelverteidiger Jürgen Maurer erwischte mit einem Doppelbogey auf der 4 und zwei Schlagverlusten auf den Bahnen 6 und 7 einen durchwachsenen Start, doch mit drei Birdies (9, 13, 14) betrieb der Oststeirer Schadensbegrenzung. „Ich habe zu viel auf den Wind geachtet und immer wieder an meinen Schlägen herumgedoktert. Ich hätte einfach mein Spiel spielen sollen. Bei nur acht getroffenen Grüns muss ich mit der 73 letztlich noch zufrieden sein“, sagte Maurer, der schlaggleich mit Karl Ableidinger, Peter Lepitschnik und dem Maria Lankowitzer Amateur Christoph Kohlbacher auf Platz 32 zu finden ist. Während der Steirer Michael Moser und der Kärntner Florian Prägant nach 74er-Runden (+2) exakt an der Cutlinie liegen, werden sich die Tiroler Leo Astl (75/+3) und Ulf Wendling (76/+4) steigern müssen, um den Sprung unter die Top 40 nach zwei Runden noch zu schaffen. Scores nach 1 von 3 Runden (Par 72):
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