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OPEN INTERNATIONAL REUNION
Bassin Bleu GC, Reunion
7. - 10.12.2006, € 45.000
Final:10.12.2006 / 13:10 MEZ Golf-Live.at / Joachim Widl



Frust-Finale auf Reunion

Sowohl Roland Steiner (75) als auch Hannes Pfaller (75) bringen trotz gutem Spiel kein Score herein, nur Vasvary (70) spielt unter Par.

Roland Steiner hatte auf der letzten Runde der Alps Tour im heurigen sogar noch eine kleine Chance auf den ersten Profisieg - leider beendet der Murtaler ein herausragendes Rookie-Jahr enttäuschend: "Einfach ein Tag zu Vergessen. 18 Loch gekämpft wie ein Löwe, gut gespielt aber keine Birdies gemacht," fiel Roland leider am Schlusstag der International Open de Reunion bei starkem Wind noch vom 5. auf den 10. Platz in dem kleinen Feld von nur 50 Starter zurück.

Die Löcher wie vernagelt

"Dabei habe ich viele gute Schläge gemacht, die alle unbelohnt blieben - jeder Fehler wurde dagegen gleich voll bestraft," sollte Steiner gleich 6 Schläge einbüssen. Auf den Back 9 vermeidet er jedoch den totalen Absturz mit einer mentalen Gewaltleistung: "Zum Glück noch drei Pitches auf geschenkt hingeschlagen, so doch noch drei späte Birdies geholt," rettet Steiner zumindest die 75er-Runde, spielt bei 2 unter Par und Platz 10 immerhin noch 1.275 Euro und damit die Reisespesen herein.

"War nicht so ganz meine Woche, jetzt freue ich mich nur noch auf die Ferien," ist er mit dem Top 10-Ergebnis dennoch nicht zufrieden.

Die beste Finalrunde aus heimischer Sicht lieferte Imre Vasvary mit der 70 (-2) ab. Schade, dass der Salzburger Doktor und Neo-Pro schon zu weit im Klassement zurücklag, sich mit einem Endergebnis von 3 über Par aber immerhin auf Platz 17 vorspielen konnte.

Pfaller beendet Golfjahr mit Tripplebogey

Hannes Pfaller war angesichts des starken Winds ebenfalls lange Zeit sehr gut unterwegs: "An den letzten Abschlag kam ich bei Even Par für den Tag, leiste mir dann leider die 8 auf diesem Par 5," brachte der Ebreichsdorfer somit nur die 75 (+3) ins Clubhaus. Bei 9 über Par ist somit nur ein kleiner Scheck für den 31. Platz drinnen.

Zwei Engländer im Playoff

Nicht die 2006 so dominierenden Franzosen sondern zwei Engländer machten sich den ersten Alps Tour-Titel 2007 unter sich aus: Phil Rowe und Craig Farrelly erreichten das beste Endergebnis von 11 unter Par. Im Stechen setzte sich Rowe am zweiten Extraloch durch. Bruno Lecuona erreichte bei -9 den dritten Platz, zwei Schläge vor dem zwei Tage lang überlegenen Franzosen Georges Plumet, der am Wochenende mit zwei 74er-Runden den Sieg verspielte.


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