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Final: |
5.7.2008 / 16:50 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Prader der Siegertyp
Zweiter Saisonsieg von Clemens Prader, und der fällt mit 7 Schlägen Vorsprung deutlich aus. Michael Moser sorgt für einen rotweißroten Doppelerfolg in Tschechien. |
Eigentlich wollte Clemens Prader die heurige Saison als Teilzeit-Pro absolvieren, die Saison 2008 mausert sich jedoch überraschend zur erfolgreichsten seiner Karriere. Bei der Czech Open im Monachus Golf Resort führt der Tiroler die Konkurrenz förmlich vor, gewinnt bei 13 unter Par 7 Schläge vor Michael Moser und 11 Schläge vor den Drittplatzierten Italienern Delpodio und Guerisoli: "Das Größte wäre es, im gleichen Jahr auf der EPD-, Alps- und Challenge Tour in Adamstal zu gewinnen," macht Prader eine Ansage - jetzt fehlt dazu nur noch ein Challenger.
Prader kauft Moser früh die Schneid ab
Match Play-Situation im Schlussflight zwischen Prader und Moser, nachdem die starken Franzosen und Italiener keinen Druck ausüben können. Clemens steht von Beginn am Gas, versenkt zwei schnelle Birdieputts, während Moser sich ein Bogey einfängt. "Wichtig war gleich die Situation am zweiten Grün, wo ich das Birdie schaffe und Michi aus 7 Metern das Dreiputt-Bogey." Prader bleibt der Chef am Platz, erreicht den Halbzeitturn 4 unter Par, baut damit seinen Vorsprung auf 6 Schläge aus. "Ich habe schon darauf geschaut dass ich Birdies mache, aber nicht um jeden Preis um das Par nie zu gefährden."
Moser kommt erst auf den Back 9 mit vier Birdies in die Gänge, leistet sich aber zu viele Schlagverluste bei der Birdiejagd um Prader noch gefährden zu können. Der spielt von der 9 weg 5 Birdies in Folge und sorgt mit der 65 für die mit zwei Schlägen Abstand beste Finalrunde. "Der Birdielauf war sensationell. Wenn ich heiß drauf bin, dann gleich ordentlich heiß." Sein Ergebnis von 13 unter Par reicht haushoch für den zweiten Alps Tour-Sieg nach San Remo im November 2003.
Prader darf wieder Alps Tour spielen
Kuriosität am Rande: der Sieg ist für Prader insofern bitter notwendig, als er im Vorjahr seine Kategorie auf der Alps Tour verlor und lieber die Tourschool der European- statt der Alps Tour spielte. In den nächsten Monaten wollte er wieder verstärkt auf der Alps Tour spielen, was erst durch den Sieg in Tschechien möglich ist, da er nun wieder über eine Kategorie verfügt. "Jetzt muss ich mich mit Anders beraten, welche Tour ich kurzfristig weiterspiele. Aber langfristig will ich unbedingt nach Amerika und die PGA Tourschool schaffen."
Michael Moser sichert mit der 71 immerhin deutlich den zweiten Platz ab, auch das beste Saisonergebnis des Longhitters aus Murstätten. Das mannschaftlich starke rotweißrote Ergebnis rundet Neo-Pro Wolfi Rieder ab, der sich mit der 69 auf den 7. Platz verbessert.
Schwer geschlagen im Mnich GC die erfolgsverwöhnten Franzosen, die mit ihrem Challenge Tour-Spieler Adrien Mörk als Besten nur den 5. Platz erreichen.
Final Scores nach 3 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| 1 |
Clemens PRADER |
AUT |
-13 |
69 |
69 |
65 |
| 2 |
Michael MOSER |
AUT |
-6 |
65 |
74 |
71 |
| 3= |
Matteo DELPODIO |
ITA |
-2 |
67 |
74 |
73 |
| 3= |
Marco GUERISOLI |
ITA |
-2 |
70 |
72 |
72 |
| 5= |
Jerome FORESTIER |
FRA |
-1 |
73 |
75 |
67 |
| 5= |
Adrien MÖRK |
FRA |
-1 |
68 |
75 |
72 |
| 7= |
Anthony GRENIER |
FRA |
Par |
71 |
76 |
69 |
| 7= |
Wolfgang RIEDER |
AUT |
Par |
76 |
71 |
69 |
| 7= |
Quentin DE VALENSART |
BEL |
Par |
74 |
72 |
70 |
| 7= |
Jann SCHMID |
CH |
Par |
74 |
71 |
71 |
|
|
|
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weiters: |
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| 14= |
Christoph PFAU |
AUT |
2 |
74 |
75 |
69 |
| 19= |
Peter LEPITSCHNIK |
AUT |
3 |
69 |
81 |
69 |
| 19= |
Christoph BAUSEK |
AUT |
3 |
73 |
76 |
70 |
| 26 |
Moritz MAYRHAUSER (am) |
AUT |
5 |
72 |
78 |
71 |
| 29= |
Imre VASVARY |
AUT |
7 |
79 |
73 |
71 |
| 29= |
Uli WEINHANDL |
AUT |
7 |
70 |
78 |
75 |
| 42= |
Hannes-Christian PFALLER |
AUT |
15 |
77 |
75 |
79 |
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