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Final: |
5.10.2007 / 18:40 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |

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Die Par 5 ausgenutzt
Roland Steiner macht mit Eagle und zwei Birdies das Optimum aus den Par 5 und stürmt mit der 69 zum nächsten Top-Ergebnis. |
Roland Steiner bricht den Bann bei der Open La Margherita, die in den Vorjahren wahrlich keine Österreicherwiese war - wenn auch mit der Brechstange. Mit aggressiver 69 marschiert Österreichs Alps Tour-Hoffnung noch bis auf Platz 6 vor, auch für ihn das erste gute Ergebnis am engen Parklandkurs bei Turin.
Auf den Par 5 geht ordentlich was weiter
Die 8 Birdies vom Vortag spielte es nicht mehr für Roland, dem die Grüns am Finaltag nicht besonders grün waren. "Habe solider gespielt als am zweiten Tag, nur nicht alle Birdiechancen nutzen können," sieht das Roland. Es geht aber auch anders: auf den Par 5 holt der Spielberger mit zwei Birdies und dem krönenden Eagle an der 5 so ziemlich das Optimum heraus. Der einzige zusätzliche Birdieputt fällt spät an der 17, einem kurzen Par 3. Schade um die beiden Bogeys an der 8 und 18, die ein noch besseres Ergebnis verhindern.
Mit der 69 fährt Steiner das nächste Top 10-Ergebnis ein, wenn er sich auch nicht viel näher an Alps Tour-König Julien Quesne in der Order of Merit heranarbeiten kann, der in dieser Woche auf der Challenge Tour engagiert war. "Jetzt mache ich eine Pause um zu regenerieren und zu trainieren. Will fit sein fürs Matchplay-Masters und die Stage 2 der Tourschool."
Christoph Spora holt mit Platz 9 ebenfalls ein Topergebnis. Italien bleibt somit ein guter Boden für den Pro aus Zell am See, nach Platz 8 in Sestriere gibt es für Spora neuerlich in Italien ein beachtliches Ergebnis.
Kleine Schecks für rotweißrote Finalisten
Den weiteren Österreicher gelingt nicht die erhoffte feurige Schlussrunde: Peter Lepitschnik kommt mit der Par-Runde nicht über einen 18. Platz hinaus. Bis auf das Par 3 der 13, wo Wasser links und vor dem Grün lauert und der Dellacher ein Doppelbogey kassiert, war seine Runde durchaus brauchbar.
Florian Prägant schlägt aus dem hart erkämpften Cut kein Kapital. Die Birdies fallen beim Bad Kleinkirchheimer erst auf den Back 9, drei Stück, die vier Bogeys nicht ganz wettmachen. Nach der 73 gibt es bei 1 über Par mit Platz 30 nur Kleingeld in Turin.
Clemens Prader kann nach zwei grundsoliden, aber birdiearmen Runden auch am Finaltag sein Spielglück nicht erzwingen. Zwar fallen endlich die Birdies, gleich 5 Mal darf sich der Tiroler freuen, mit der "9" am ersten Par 5 und spätem Doppelbogey zerstört er jedoch sein Score. Mit der 74 verliert er bei seiner letzten Alps Tour-Runde im heurigen Jahr noch ein paar Ränge (Platz 34).
Italienischer Doppelsieg
Lorenzo Gagli gewinnt mit der 68 zum Abschluß bei 17 unter Par, es ist bereits der zweite Sieg des jungen Italieners innerhalb eines Monats. Auf Platz 2 folgt sein Landsmann Gregory Molteni vor dem Franzosen Julien Grillon.
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