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KÄRNTEN GOLF OPEN 2010
GC Klagenfurt-Seltenheim, Klagenfurt, Österreich
3.6. - 6.6.2010 >> € 160.000
2. Runde: 4.6.2010 - 19:59 MEZ Golf-Live.at - Andreas Trippolt

Geniales Leaderboard



Thomas Feyrsinger führt in Kärnten vor Markus Brier, ein Leaderboard, wie man es nicht alle Tage sieht.

Eine Entwicklung bei der Kärnten Golf Open in Klagenfurt Seltenheim, die es auf der Challenge Tour in dieser Form noch nie gab. Thomas Feyrsinger kann am Nachmittag mit der zweiten 67 in Folge die Führung übernehmen. Markus Brier klassiert sich auf Rang 2. Roland Steiner knallt die 66 hin und befindet sich in den Top 7. Zu den Verlierern des Tages zählt bedingt Martin Wiegele, der mit der 76 seine Leaderrolle abgab.

Insgesamt ist das Abschneiden der Österreicher nach zwei Tagen nicht hoch genug einzuschätzen. Insgesamt cutten sieben Spieler, vier davon sind zu den Titelkandidaten zu zählen.

Sieben Birdies, ein Eagle

Thomas Feyrsinger lacht von der Spitze des Leaderboards. Der Tiroler geht mit einem Gesamtscore von -10 als Leader in die dritte Runde in Kärnten. Nach den ersten drei Löchern läuft der Adamstal Pro einem Rückstand hinterher. Ein Dreiputt Bogey auf der 12 war der Grund dafür, eines der schwersten Löcher auf dem Kurs in Seltenheim. Danach fällt aber ein Birdieputt nach dem anderen auf einem Stretch über vier Löcher, ehe ausgerechnet auf dem Par 5 der 17 ein Bogey bremst.

Nach dem Turn kann der Kitzbüheler den Schlagverlust aber sofort ausbessern. Das letzte Drittel der Runde wird dann farbenprächtig. Zwei Bogeys auf den Bahnen 4 und 6 bedeuten neuerlich einen Rückschritt, ehe Feyrsinger zu einem fulminanten Schlussspurt ansetzt. Eagle auf der 7 mit Chip-In, Birdie auf der 8 und als Krönung der Runde erneut ein Birdie auf der 9, ergibt am Ende die zweite 67 in Folge.

"Heute habe ich mich richtig gut gefühlt und es war ein gutes Finish, das mich in diese Position brachte", so Feyrsinger. "Ich hatte eine harte Zeit letztes Jahr. Ich habe aber hart an meinem Spiel gearbeitet und mir gesagt geduldig zu bleiben".

Zur 68 gequetscht

Markus Brier kommt am zweiten Tag zur 68. Der Wiener scort in der zweiten Runde sehr gut und lässt die Chancen, die er bekommt nicht aus. So fällt etwa auf der 3 ein acht Meter Birdieputt und auf der 12 gelingt das "Chip in" zum Birdie. Insgesamt kommt der Fontana Pro nicht mehr so nah an die Fahnen, weil ein wenig das Gefühl für die Eisen verloren ging, das war auch der Grund für das Doppelbogey auf der 4.

"Die Drives waren gut, die Eisen weniger, in die bin ich hineingefallen und hatte kein wirkliches Gefühl dafür, deswegen auch das Doppelbogey auf der 4, wo ich den Tee Shot weggeblockt habe", so Brier. "Dafür waren gute Putts dabei, denn es war schwer sich auf die Grüns einzustellen, die im Laufe der Runde aufgetrocknet sind", rechnet sich der 41-jährige Österreicher auch für das Wochenende einiges aus. "Es ist sicher keine schlechte Position für das Wochenende, noch zwei solche Runde!", spekuliert der Wiener auf den Sieg.

Roland Steiner, der Beste am Vormittag

Roland Steiner macht mit der 66 am Vormittag einen mächtigen Sprung am Leaderboard nach vor. Der Steirer scort eine bogeyfreie Runde und war insgesamt nur zweimal in Bedrängnis, als er jeweils das Grün verfehlte, aber durch gute Up & Downs noch das Par sicherte. "Das ganze Spiel war insgesamt besser", freut sich der Fontana Pro. "Es war sehr solide und sehr sicher", gelingen gleich sechs Birdies auf der Runde, zwei davon aus längerer Distanz.

Auf der 8 findet der Birdieputt aus acht Metern den Weg ins Loch, auf der 12 aus sechs Metern. "Ich habe viele Fairways getroffen", läuft es auch vom Tee. Roland Steiner geht als Siebenter in den dritten Arbeitstag.

Martin WiegeleMartin Wiegele muss sich am Freitag nach der beeindruckenden 62 mit der 76 anfreunden, 14 Schläge mehr als in Runde 1. Aufgrund der tiefroten Runde vom ersten Tag ist aber noch nicht viel passiert. Der Steirer bleibt bei -6 weiterhin in den Top 10. "jetzt heißt es volle Konzentration auf die beiden letzten Runde. Da ist noch alles möglich. Jetzt bin ich wieder der Jäger."

Zwei Bogeys, ein Doppelbogey und ein Triplebogey bei drei Birdies brocken dem Grazer den Rückstand ein, besonders bitter die 7 an der 12: "„Ich hatte das Pech, im Rough eine gute Lage zu haben und wollte auf diesem langen Par 4 das Grün attackieren, es hat mir aber den Schläger zugedreht und mein zweiter Schlag landete im Out."

H.P. Bacher kann nach zuletzt zwei verpassten Cuts die Chance nutzen und ins Finale einziehen. Mit der 73 fällt der Salzburger aber ein Stück zurück. Wie auch am Donnerstag läuft Bacher zwei Bogeys nach, kann dann aber nach der Halbzeit zulegen. H.P. lässt drei Birdies folgen, die nächste Runde unter Par scheint zum Greifen nah. Auf der 18 handelt sich Bacher aber noch ein Doppelbogey ein, das die nächste Runde unter Par verhindert. Mit einem Score von -2 ist aber am Wochenende noch einiges möglich.

Michael Moser (71) und Jürgen Maurer (71) lösen ebenfalls das Wochenend-Ticket in Klagenfurt. Moser hält zwei Bogeys und ein Doppelbogey mit fünf Birdies in Schach. Maurer kam ebenfalls nicht fehlerfrei über den Kurs, erarbeitet sich aber genug Birdiechancen um die 71 einzufahren.

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