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KÄRNTEN GOLF OPEN 2010
GC Klagenfurt-Seltenheim, Klagenfurt, Österreich
3.6. - 6.6.2010 >> € 160.000 |
| 4. Runde: |
6.6.2010 - 15:10 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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LIVE mit Österreichern
Live mit Feyrsinger, Brier und Wiegele am Finaltag, On-Course Reporter Andreas Trippolt berichtet. |
Zuletzt gewannen Österreicher alle drei Jahre auf der Challenge Tour, 2004 Markus Brier bei der BA-CA Open in Fontana, 2007 Martin Wiegele die Lexus Open in Norwegen. 2010 bei der Kärnten Golf Open wäre es also vom Gesetz der Serie her wieder Zeit: Thomas Feyrsinger geht als Führender in den Finaltag, mit Markus Brier, Martin Wiegele und Roland Steiner hat Golfösterreich drei weitere reelle Titelkandidaten im Talon.
Unglaublich: Wiegele wie im Vorjahr mit Hole in One
Im Vorjahr war Martin Wiegele am Finaltag an der 8 mit dem Hole in One ein Kunstschuss geglückt, der ihm einen Mazda CX-7 in weiss bescherte. Gut, dass er diesen Preis in Geld ablöste, denn heute um 12:40 Uhr wiederholt er das Unglaubliche: ein Hole in One, am gleichen Loch, am Sonntag ein Jahr darauf. Damit gewinnt er das gleiche Auto, diesmal allerdings in schwarz und könnte bald einen Autohandel aufmachen ...
Brier eröffnet mit Bogey
Für Golf-Live.at ist wieder Andreas Trippolt als On-Course-Reporter textlich und bildlich im Einsatz. Zuerst bekommt er Markus Briers Auftaktbogey zu sehen: von Rough zu Rough ackert sich der Gastgeber zum 1. Grün vor und verschiebt den Dreimeter-Putt zum Par. Die Probleme vom Tee, die Brier bereits am Samstag hatte, setzen sich in der frühen Phase weiter fort: Auch der Drive an der 3 rollt ins Rough, Markus gelingt dennoch eine perfekte Annäherung ins Grün, kann aber aus knapp drei Meter nicht zum Birdie verwerten.
Gut 60 Maudi-Fans verfolgen live den guten Abschlag ihres Idols am langen Par 3 der 4, der dennoch einen haarigen 15 Meter-Putt die Welle hinauf erfordert. Mit dem vierten Zweiputt des Tages sichert er das Par ab. Die kurze 5 wäre ein ideales Birdieloch; Brier pitcht auch gut hin, kann jedoch vom Vorgrün aus vier Metern wieder nicht punkten; es bleibt beim frustrienden Zwischenstand vom +1 nach 5, wodurch er nicht mehr in den Top 20 zu finden ist.
Fliegender Wechsel zu Feyerl im Schlussflight
Seit 11:44 Uhr berichten wir live, Schlag für Schlag aus dem Schlussflight, wie es Thomas Feyrsinger geht, der seinen ersten Titel auf der Challenge Tour anpeilt. Floris de Vries macht jedoch zuerst Druck: der Sieger von vor 2 Wochen versenkt aus 80 Metern seine Annäherung ins 1. Grün zum Eagle!
Feyerl kontert dem Fliegenden Holländer
Auf die Attacke von de Vries hat Feyrsinger die passende Antwort parat: aus zwei Metern versenkt er seine ersten Putt zum Birdie. Ein wenig Sorgen bereiten jedoch die Drives, auch das zweite Fairway trifft er nicht. Schlag Nummer 3 ins Grün ist auch nicht optimal, über Chip und Putt sichert der Tiroler jedoch das Par ab.
Die Österreicher müssen sich anschnallen bei einigen Wahnsinnsscores rundherum. Jesus Maria Arruti legt mit der 64 vorerst die Latte auf 10 unter Par im Clubhaus. Auch an der 3 bekommt Feyrsinger nach Drive ins Rough alle Hände voll zu tun, der Putter funktioniert aber; Zweiputt-Par aus 20 Metern vom Vorgrün.
Zu unrund vom Tee
Die Spitzenposition am Leaderboard muss der Kitzbüheler an der 4 mit dem ersten Bogey abgeben. Den Rückenwind überschätzt er vom Tee, der Ball schafft es nicht über den Bunker und der Sand Save misslingt. Das Suchen im Rough ist Feyerl schon gewohnt, der Ball links der 5. Spielbahn leicht zu finden, die Lage gut (siehe Bild). Die Attacke ins Grün gerät jedoch zu lang, der kurze Chip zu kurz und ab geht es in die schwarzen Zahlen - noch immer keine Spielbahn getroffen, das kann so auf Dauer nicht gut gehen!
Ausgerechnet an der schwierigen 6. Bahn sieht Feyrsingers Ball erstmals nach dem Tee-Schuss das Kurzgemähte. Für ein Birdies ist der 5 Meter-Putt leider nicht genau genug. Jetzt funktioniert plötzlich der Driver, dafür fallen die Putts nicht: auch an der 7 lässt der Rotuinier eine Riesenchance aus drei Metern ungenutzt.
Während neben de Vries auch der Spanier Luis Claverie an Feyrsinger vorbeizieht, versemmelt der Tiroler weiter seine Chancen, so auch am 8. Grün aus zwei Metern nach perfektem Tee-Shot. Besser im Rough als im Wasser denkt sich Feyerl wohl am 9. Abschlag, lässt sich dann die Aufgabe aus 40 Metern über Pitch und Putt das Par zu sichern, was gelingt. 2 Fairways und 5 Grüns bis zur Halbzeit zu treffen ist zu wenig, 15 Putts dagegen zuviel: +1 nach 9 und Platz 3 der Zwischenstand.
Puttmisere kommt teuer
Wieder perfekte Vorarbeit an der 10 - und Feyrsinger verschiebt aus zwei Metern den nächsten Birdieputt; da könnte heute jeder zusätzliche Putt am Ende ein paar Tausender kosten. Die rund 50 Fans, die mitgehen, lassen solidarisch ein wenig den Kopf hängen. Grossartiges Eisen auch ins 11. Grün, dann rollt der Ball zur Abwechslung aus vier Metern vorbei.
Bogey an der 12, nachdem Feyerl das Grün verfehlt und den Zweimeter-Putt zum Par nicht lochen kann. Damit beträgt der Rückstand auf die Spitze bereits 4 Schläge...
Fliegender Wechsel zu Martin Wiegele
Zur heissesten Aktie am Platz mausert sich Martin Wiegele. Beinahe ein zweites Hole in One an der 15, auch das Birdie nimmt er gerne mit. On-Course-Reporter Andi Trippolt kommt gerade rechtzeitig zum gelungenen Eagle-Versuch an der 16: -6 nach 16 und insgesamt 13 unter Par, Wiegele der neue Führende!
Am Par 5 der 17 kann der Grazer leider aus dem Rough nicht attackieren und muss sich am Ende aus 6 Metern mit dem Zweiputt-Par anfreunden.
Zuviel Adrenalin hat Martin beim 100 Meter-Schuss ins letzte Grün im Blut, gut 10 Meter segelt sein Ball über die Fahne auf einen Sprinklerkopf. Nach dem Free Drop puttet er sicher zum Par und zur 66 zu Ende und setzt bei 13 unter Par eine neue Bestmarke, die erst einmal geknackt werden muss.
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