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OPEN BRETAGNE 2010
Golf Pleneuf , Pleneuf Val Andre, Frankreich
6. - 9.5.2010 >> € 150.000 |
| 2. Runde: |
7.5.2010 - 19:54 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Flo mit Blackout
5 Schläge lässt Flo Prägant auf 2 Löchern liegen, daher nur die 73. Wiesberger cuttet dank der 66, alle anderen Österreicher sind bereits draussen. |
Der sensationelle Erfolgslauf des Florian Prägant wird bei der Open Bretagne nach 22 Löchern beim Zwischenstand von 8 unter Par und Platz 1 jäh gestoppt: mit einem Triple- und Doppelbogey schiesst sich der Bad Kleinkirchheimer vorerst aus dem Titelrennen. Immerhin rettet er noch die 73 (+3) und einen 21. Rang. Von den 6 Österreichern cuttet sonst nur Bernd Wiesberger dank einer 66 am Vormittag, die ihn auf Platz 32 bringt.
Ein Socket und ein Outball
Mit Birdie an der 10 ging für Prägant mit vorletzter Startzeit die Jagd auf die Spitzenreiter ideal los, drei Grüns später war er bereits an der Spitze des Leaderboards angelangt. Aus dem Nichts heraus passiert dann das Triplebogey am Par 4 der 14 und am anschliessenden Par 3 das Doppelbogey: "Ja zuerst war das wieder ein Socket," gibt der sympathische Kärntner einen bei ihm allzu bekannten Fehlschlag zu. "Der Abschlag danach segelte mit dem Rückenwind ins Out."
Die guten Leistungen der letzten Wochen geben Prägant jedoch breite Schultern, rasch findet er Tritt und holt sich noch zwei Birdies ab. "Den Rest habe ich ok gespielt. Naja, es ist bei mir sichtlich immer die zweite Runde," erinnert er sich an die Vorwoche, wo ebenfalls ein schwarzer Freitag die 73 einbrockt. Doch diesmal bedeutet dieses Score halt 3 über Par und den Verlust von 18 Plätzen.
Wiesberger machts wieder gut
Gelungenes Comeback im Turnier dagegen von Bernd Wiesberger, der mit früher Startzeit und praktisch fehlerfreiem Spiel nie einen Zweifel aufkommen liess, das er am Wochenende noch dabei sein würde. Ab der 7 ist auch der Putter auf Betriebstemperatur, nickt auf 9 Löchern gleich fünfmal zum Birdie ein.
Das einzige Bogey passiert ausgerechnet am Schlussloch, doch auch mit der 66 geht es steil bergauf vom 101. zum 32. Platz bei 2 unter Par.
Wiegele verständlich heiss
Bei seinem ersten Einsatz auf der Challenge Tour in der neuen Saison scheitert Martin Wiegele am Cut, ist darüber auch noch Stunden später fassungslos: "Das Schlimmste was es im Golfsport gibt, ist so gut zu spielen und so schlecht zu scoren." Mit Dreiputt-Bogey beginnt der Golf-Freitag schon mässig, zwei Bahnen später ist nach Drive tot an einen Baum sogar das Doppelbogey zu notieren. "Bis auf diesen einen Abschlag war ich im langen Spiel sehr gut."
Ein Mix aus vergebenen Birdieputts und Lippouts verhindert, dass Wiegele sich vorspielen kann, erst ein Chip-In zum Birdie an der 12 wirkt befreiend, zwei weitere Schlaggewinne folgen. Am Schlussloch hätte schon das Par für den Cut gereicht, Wiegele hat sogar eine Birdiechance aus 5 Metern: "Zu aggressiv verschiebe ich diesen und der Retourputt aus einem Meter verspringt," fällt er mit dem Bogey zur 71 bei insgesamt +2 noch aus dem Cut. "Für so schlechte Grüns sollte ich einen Putter mit mehr Loft nehmen, hat mir mein Flightpartner Andrew Marshall einen guten Tipp gegeben."
Noch drei traurige Gesichter
Roland Steiner fühlte sich nach dem Formanstieg in der Türkei im Aufwind, in der Bretagne setzt es wieder einen Dämpfer: mehr Bogeys und weniger Birdies am zweiten Spieltag, das ist keine gute Kombination. Somit lässt der Spielberger der 69 eine 73 folgen, mit nur zwei Birdies auf den Par 5, dafür gleich 5 Bogeys. Wie auch Landsmann Wiegele wird Steiner das Schlussloch zum Verhängnis, wo ihn das Bogey aus dem Turnier wirft.
Hans Peter Bacher setzte wie schon in der Türkei zu einer sehenwerten Aufholjagd an, nach Eagle und Birdie war der Radstädter bereits nach wenigen Löchern locker auf Cutkurs. Doch mit Fortdauer der Runde schlichen sich Fehler und somit Bogeys ein, die 69 (-1) reicht um zwei Schläge nicht zum zweiten Cut.
Thomas Feyrsinger findet erst im Finish, als es bereits zu spät ist, den Weg zu drei Birdies, nach zwei 72er-Runden fehlen bei 4 über Par drei Schläge zum ersten Cut der Saison.
Der schottische Routinier Raymond Russell zeigt sich auch in der Bretagne in Hochform, führt zur Halbzeit dank der 65 bei 8 unter Par.
Scores nach 2 von 4 Runden (Par 70):
| Platz |
Spieler |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
Raymond RUSSELL (SCO) |
-8 |
67 |
65 |
| 2= |
Sam WALKER (ENG) |
-7 |
63 |
70 |
| 2= |
Jorge GARCIA FERNANDEZ (ESP) |
-7 |
65 |
68 |
| 2= |
Marcus HIGLEY (ENG) |
-7 |
69 |
64 |
| 2= |
Jesus-Maria ARRUTI (ESP) |
-7 |
65 |
68 |
| 6= |
Floris DE VRIES (NED) |
-6 |
64 |
70 |
| 6= |
Steve LEWTON (ENG) |
-6 |
66 |
68 |
| 6= |
Victor RIU (FRA) |
-6 |
68 |
66 |
| 9= |
Lloyd KENNEDY (ENG) |
-5 |
65 |
70 |
| 9= |
Anders SJOSTRAND (SWE) |
-5 |
65 |
70 |
| 9= |
Fredrik HENGE (SWE) |
-5 |
68 |
67 |
| 9= |
Alessio BRUSCHI (ITA) |
-5 |
70 |
65 |
| 9= |
Daniel BROOKS (ENG) |
-5 |
65 |
70 |
| 9= |
Tom WHITEHOUSE (ENG) |
-5 |
69 |
66 |
|
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weiters: |
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| 21= |
Florian PRAEGANT (AUT) |
-3 |
64 |
73 |
| 32= |
Bernd WIESBERGER (AUT) |
-2 |
72 |
66 |
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Cut verpasst (+1): |
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| 67= |
Martin WIEGELE (AUT) |
2 |
71 |
71 |
| 67= |
Roland STEINER (AUT) |
2 |
69 |
73 |
| 80= |
Hanspeter BACHER (AUT) |
3 |
74 |
69 |
| 92= |
Thomas FEYRSINGER (AUT) |
4 |
72 |
72 |
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