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SCOTTISH CHALLENGE 2010
Macdonald Spey Valley GC, Aviemore, Schottland
10.6. - 13.6.2010 >> € 220.000 |
| 1. Runde: |
10.6.2010 - 19:50 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Wie ein Uhrwerk
Nur Roland Steiner (70) gelingt von den 5 Österreichern eine Runde unter Par, Wiesberger, Prägant und Bacher immerhin halbwegs auf Cutkurs. |
Nach den Kärntner Jubelspielen in der Vorwoche ist die Rückkehr für Österreichs Challenge Tour-Cracks in den Alltag ernüchternd: bei der Scottish Challenge weht ein rauherer Wind, nur Roland Steiner kann mit der 70 und Platz 39 seine Topform bestätigen. Bernd Wiesberger, Florian Prägant und H.P. Bacher müssen sich nach der 73 steigern um im Macdonald Spey Valley GC um das Preisgeld mitspielen zu dürfen.
Steiner mit nur einem "Hick-Up"
Nach zwei bogeyfreien Runden in der Vorwoche war Roland Steiner auch bei der Scottish Challenge lange Zeit wie ein Uhrwerk und absolut fehlerfrei unterwegs. Nur bei der Birdiearbeit tat sich der Fontana-Pro ein wenig schwer, ungewohnt die Bedingungen in den schottischen Highlands bei nur knapp mehr als 10 Grad. "Immerhin ist bei uns die Sonne rausgekommen, fast angenehm bei 12 Grad," war auch für Steiner die Umstellung vom Kärntner Sommer kommend gross.
Für zwei Birdies reichte es immerhin bis zum 11. Grün, mit einem starken Finish hätte Roland die Top 10 ins Visier nehmen können. Statt dessen erwischte es ihn spät mit dem Doppelbogey am Par 4 der 15. "Eine kurze Unkonzentriertheit beim Drive, dann konnte ich nur noch reagieren." Das Birdie am letzten Par 5 sichert immerhin mit der 70 (-1) knapp eine Runde in den roten Zahlen. "Insgesamt habe ich wieder sehr gut gespielt. Hie und da noch ein Putt mehr der fällt, dann funkt das schon."
Ähnlich solide war auch am Morgen Florian Prägant unterwegs, ganz wichtig nach dem Golf auf der Hochschaubahn in der letzten Woche. Nur zu Beginn hatte der Bad Kleinkirchheimer zu kämpfen um ins Turnier zu finden, zwei Bogeys in Folge setzten ihn unter Druck. In der Offensivabteilung passiert jedoch bei Flo viel zu wenig, zu selten schiesst er auf dem langen Golfplatz nah zu den Fahnen, das Birdie am kurzen Par 4 der 9 bleibt die einzige Ausbeute. Mit der 72 (+1) und Platz 75 gilt es am Freitag zumindestens einen Schlag für den Cut aufzuholen.
Wiesberger erst ab der 9 im Turnier
Die 72 bringt auch Bernd Wiesberger ins Clubhaus. "Dabei fühle ich mich sehr wohl am Platz, habe 15 Grüns getroffen, kann aber zur Zeit nicht scoren." Der Oberwarter hat ebenfalls anfangs Mühe ins Turnier zu finden, bei ihm setzt es früh einen Bogey-Dreierpack: "Zwei davon waren mit Dreiputts, heute habe ich 35 Putts gebraucht." Erst mit dem Birdie an der 9 findet Bernd den Rhythmus, die Attacke auf den Back 9 verläuft aber dem kühlen Wetter angepasst nicht allzu feurig: mit zwei weiteren Schlaggewinnen bei einem weiteren Bogey hat auch Wiesberger am Ende einen Schlag Rückstand auf die vorläufige Cutmarke.
Hans Peter Bacher wird mit zwei Bogeys gleich auf den ersten drei Löchern eiskalt erwischt. Mit 4 Birdies sollte der Radstädter Neo-Pro die meisten Erfolgserlebnisse unter den Österreichern verzeichnen können, doch auch er scort mit der 72 nur mittelmässig. Schuld daran ist das Doppelbogey am langen Par 4 der 11. "Da habe ich den Wind etwas überschätzt, der Ball ist dann von der Grünkante ins kniehohe Heather gekickt. Sonst war die Runde ganz ok."
Den Fehlstart des Tages legt aber Jürgen Maurer mit Bogey-Bogey-Doppelbogey hin. Danach stabilisiert der Freiberger zwar sein Spiel, ohne aber wesentliches von seinem frühen Rückstand weghobeln zu können. Das Doppelpar, die 8 am Par 4 der 11, lässt seine Chancen für den weiteren Turnierverlauf endgültig hypothetisch werden, am Ende gilt es die 78 (+7) zu notieren.
Auch der Spitzenreiter, Magnus Carlsson, hat ein Doppelbogey auf der Scorekarte picken: doch mit gleich 10 Birdies stürmt der Schwede zur besten Auftaktrunde von 65 Schlägen (-6). 66er-Runden werden gleich von 6 Spielern gescort, die für eine dicht gedrängte Spitzengruppe sorgen.
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