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SCOTTISH CHALLENGE 2010
Macdonald Spey Valley GC, Aviemore, Schottland
10.6. - 13.6.2010 >> € 220.000 |
| 3. Runde: |
12.6.2010 - 16:25 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Kunterbunte Scorekarten
Bernd Wiesberger und H.P. Bacher können von vielen Birdies, sogar einem Eagle, nicht profitieren und verlieren etwas an Boden. |
Gleich 6 Birdies bringt Hans Peter Bacher am Samstag bei der Scottish Challenge auf seine Scorekarte, Bernd Wiesberger ein Eagle und immerhin 3 Birdies. Dennoch notieren beide Österreicher schwarze Scores und verschlechtern damit ihre Ausgangsposition vor dem Finaltag.
Bernd mit zu hoher Fehlerquote
Der schottische Hochland-Kurs von Aviemore mit seinen Ginsterbüschen und hüfthohem Gras zeigt auch am dritten Tag seine Zähne, leider auch den Österreichern. Bernd Wiesberger kommt öfters vom rechten Weg ab als an den Vortagen, am Par 3 der 4 schlittert er in ein Doppelbogey. Bis zum 12. Grün setzt sich mit vier Bogeys bei nur zwei Birdies der Aderlass auf seine Scorekarte fort.
Erst im letzten Drittel bringt der Oberwarter sein Golf auf einen höheren Level, wobei er auf den letzten beiden Par 5 seine Längen ins Spiel bringt und mit Birdie und Eagle spät halbwegs sein Score repariert. Mit der 72 (+1) fällt er zwar vom 20. auf den 30. Platz zurück, ein gutes Ergebnis ist aber weiterhin möglich.
H.P. in Birdielaune
Die angekündigte Attacke setzt H.P. Bacher von der Cutmarke aus startend in die Wirklichkeit um. "Das war recht abwechslungsreich heute," beschreibt er den wilden Ritt über den Macdonald Spey-Kurs. Auf den Front 9 spielt der Radstädter nur ein einziges Par, holt sich drei Birdies ab, muss aber eine schwarze Serie mit gleich 5 Bogeys in Folge wegstecken.
Drei Birdies gelingen auch auf den Back 9, was allerdings auch nicht weiterhift, da an der 12 ein Triplebogey passiert: "Der Ball ist in einem Ginsterbusch auf Nimmerwiedersehen verschwunden, und das obwohl Anders Forsbrand nur wenige Meter daneben stand," half ihm selbst der prominente Vorcaddie nichts. 74 Schläge sind am Ende mühsam aufaddiert, bei 3 über Par geht es nur von Rang 61 ins Finale.
Der Schotte George Murray hat weiter mit seiner Philosophie "Zen Golf" Erfolg, mit neuer Leichtigkeit verteidigt er mit der 67 die Führung bei 12 unter Par. Mehr noch, er nimmt gleich 3 Schläge Puffer auf seine schärfsten Verfolger in den Sonntag mit.
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