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SUISSE CHALLENGE 2010
GC Sempachersee, Hildisrieden, Schweiz
15.7. - 18.7.2010 >> € 150.000
1. Runde: 14.7.2010 - 19:23 MEZ Golf-Live.at - Andreas Trippolt

Alle Mann unter Par



In der Schweiz eröffnen alle Österreicher unter Par. Roland Steiner und Bernd Wiesberger mit den besten Runden.

Der erste Tag der Suisse Challenge war von tiefen Scores geprägt. Wil Besseling gibt mit der 64 bei –8 den Takt vor. Ein Takt, den die Österreicher nur bedingt mithalten können. Roland Steiner zeigt mit einer 68 auf. "Es war eine gute Auftaktrunde. der Platz liegt meinem Spiel, im Gegenteil zu Lyon", so der Steirer.

Florian Prägant und Thomas Feyrsinger scoren die 70, befinden sich bei –2 angesichts der vielen guten Scores derzeit nur auf der Cutmarke wieder. Jürgen Maurer und H.P. Bacher eröffnen mit der 71 ebenfalls jeweils in Rot. Bernd Wiesberger macht ein spätes Triplebogey einen Strich durch die Rechnung, holt sich aber dennoch die 69.

Erinnerungen werden wach

Roland Steiner kann sich wahrscheinlich noch bestens an das Abschneiden bei der Suisse Challenge im Jahr 2009 erinnern. Der Steirer fuhr dort mit dem vierten Rang einen dicken Preisgeldscheck ein, allerdings fand das Turnier im Vorjahr auf einem anderen Golfkurs statt. Nichts desto trotz zeigt der Fontana Pro mit der 68, dass er gut scoren kann. Der Spielberger erlebte bisher eine eher durchwachsene Saison.

Im GC Sempachersee spult der 26-Jährige eine fehlerfreie Runde bis zur 15 ab. Bis dahin konnte sich der Steirer drei Birdies gut schreiben. Auf dem langen Par 4 tritt sich Steiner das einzige Bogey der Runde ein. Auf der 17 hat er aber die richtige Antwort auf den Schlagverlust parat. Ein Eagle wandert auf die Scorekarte und besiegelt die 68 zum Auftakt, die für einen Platz im vorderen Drittel sorgt. "Bis auf einen kleinen Fehler an der 15 war es eine saubere Runde", gibt sich Steiner zufrieden. "Vor allem auf den Grüns war es stark. Es sind zwar nicht viele Putts gefallen, aber viele hatten die Chance", erläutert der Fontana Pro, der an der 17 mit einem Eisen 8 beinahe zum Albatros eingelocht hätte. "Ist ausgelippt", sagt Steiner.

All Eyes on Bernd

Mit viel Spannung wurde natürlich das Auftreten von Bernd Wiesberger wenige Tage nach seinem ersten Triumph auf der Challenge Tour mit einer famosen 62 am Finaltag erwartet. Der Burgenländer scheint den Schwung mehr als nur mitgenommen zu haben. Es läuft mit dem Selbstvertrauen eines Siegers richtig rund, auch auf den Grüns. Drei Birdies auf den Frontnine, zwei weitere auf den Backnine, dann kam aber die 15. Dort fängt sich der Oberwarter ein nerviges Triplebogey ein. Auf dem Par 5 der 17 fällt der sechste Birdieputt des Tages zur 69.

"Es war eine solide Runde", so der frischgebackene Sieger. "Auf der 15 musste ich meine Taktik anpassen und habe nur ein Eisen 3 vom Tee genommen. Dort waren dann alle Yardages am Fairway komplett falsch. Ich war mir nicht sicher wie weit ich zum Loch habe. Dann ein Eisen 5 vier Meter gepullt und vom Vorgrün Out of Bounce", erklärt der Burgenländer die Misere.

Thomas Feyrsinger eröffnet mit der 70. Der Tiroler präsentiert sich im langen Spiel erneut von seiner beständigen Seite. Der Kitzbüheler trifft am Nachmittag 16 Grüns, benötigt aber zu viele Putts. „Die Grüns waren am Nachmittag sehr schlecht“, so Feyrsinger. „Es war schwer zu lochen“.  Die Birdies auf der Runde fallen auf drei der vier Par 5 Bahnen, jeweils zweimal durch einen Zweiputt. Einmal durch einen Chip und einen Putt. Ein weiteres Mal bewegt der Tiroler den Ball einen Meter an die Fahne. Zwei Bogeys im Verlauf der Runde durch einen Wasserball und einen Dreiputt verhindern einen tieferen Auftakt. „Morgen tief, dann passt wieder alles“.

Florian Prägant zeigt mit der 70 erneut eine solide Leistung. Der Kärntner belegte im Vorjahr in der Schweiz den zweiten Rang. Nach einem frühen Birdie auf dem Par 3 der 12 handelt sich auch Prägant auf der 15 ein Bogey ein. Im zweiten Abschnitt gelingen aber noch zwei Birdies, die eine rote Runde sichern.

H.P. Bacher und Jürgen Maurer teen dank einer Einladung in der Schweiz auf. Bacher konnte auf ein Bogey auf der 8 reagieren und legt nach dem Turn zwei Birdies nach. Danach geht es durch zwei Bogeys aber wieder zurück in den Plusbereich. Ein Eagle auf der 17 hilft in dieser Situation enorm weiter die 71 zu Beginn des Turniers zu fixieren. „Ich habe viele gute Chancen gehabt, aber leider auch einige ausgelassen“, so der Salzburger. „Die Pause war gut, etwas gerastet und gut trainiert“.

Jürgen Maurer scort im Verlauf der 1 Runde vier Birdies und drei Bogeys. Wie auch H.P. Bacher, benötigt der Steirer wieder einen roten Arbeitstag um den Cut zu schaffen.

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