| SUISSE CHALLENGE 2010 GC Sempachersee, Hildisrieden, Schweiz 15.7. - 18.7.2010 >> € 150.000 |
| Final: | 18.7.2010 - 16:08 MEZ | Golf-Live.at - Andreas Trippolt |
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Die Turnierwoche in der Schweiz war geprägt von tiefen Scores. Runden in den 60-igern waren ein Muss um an den Toprängen im Sempachersee GC dran zu sein. Der Schweizer Boden war aus österreicherischer Sicht nicht ganz so nahrhaft, wie noch 2009, als Flo Prägant Zweiter wurde und Roland Steiner Vierter, dennoch schneiden die rot-weiß-roten Finalisten tief in den roten Zahlen ab. Gemessen am Rest des Feldes reicht es für Platzierungen quer durch das Leaderboard.
Täglich unter Par
Roland Steiner beendet das Turnier mit 70 Schlägen. Der Steirer platziert sich damit in den Top 20. Der Fontana Pro hat am Finaltag versucht voll zu attackieren um noch ein Top Ergebnis heraus zu holen. Es hätte die zweite Top 10 Platzierung im Jahr 2010 werden können. Mit einem Tagesergebnis von –2 haben am Ende dann aber zwei Schläge auf das gewünschte Ziel gefehlt. Steiner wird 18.
Die Frontnine spielt der Steirer blitzsauber. Birdies auf den Par 5 Bahnen 4 und 7 bringen den Spielberger seinem Vorhaben ein Stück näher. Im zweiten Abschnitt, auf dem Steiner in den vergangenen Tagen jeweils den Grundstein für die drei 68-iger Runden legte, fallen am Sonntag zu wenige Putts. Nur ein Birdie gelingt, wieder auf einem Par 5. Zuvor gab es auf der 12 ein Bogey. "Ich habe auf der 12 einen Socket geschlagen, danach ging irgendwie nichts mehr", so der Steirer. "War nie mehr wirklich nahe dran, außer auf der 13, als ich aus vier Metern zum Eagle puttete. Ansonsten waren es gute Pars, aber nichts brauchbares"
Nach zwei verpassten Cuts und einem 50. Rang in Schweden in den letzten drei Wochen, zeigt die Formkurve bei Roland Steiner mit einem Score von –14 wieder nach oben. "Vier Wochen Pause tun jetzt gut", freut sich der Fontana Pro auf Trainings-Urlaub.
Eine Woche nach seinem ersten Turniersieg auf der Challenge Tour bei der Open de Lyon klassiert sich Bernd Wiesberger unter den Top 30. Der Burgenländer zeigt sich in der Schweiz von seiner beständigen Seite. Drei Runden von 69 Schlägen und am Finaltag die 70, macht am Ende ein Score von –11. Der Oberwarter wird durch ein frühes Bogey auf der 2 wachgerüttelt und dreht die Runde dann wenig später in die gewünschte Richtung.
Auf den Löchern 4, 5 und 7 versenkt der 24-jährige Fontana Pro jeweils die Birdieputts und arbeitet sich am Scoreboard sukzessive nach oben. Nach der Halbzeit gerät das Score aber ins Stocken. Es wollen keine Putts mehr fallen, einzig auf der 17 gelingt ein weiteres Birdie. Allerdings verhindert das Par 4 der 18 durch ein Bogey die vierte 69 in Folge. Bernd Wiesberger belegt letztlich Rang 28.
Am 38. Platz landet Florian Prägant. Der Kärntner zeigt im Grunde eine sehr solide Leistung und beendet die Suisse Challenge mit einem Score von –10. Am Sonntag erarbeitet sich der Bad Kleinkirchheimer die 70. Während des gesamten Turniers bringt es der 26-Jährige auf 18 Birdies, leistet sich aber auch sechs Bogeys und am Samstag ein Doppelbogey. Im Finale scort Prägant sowohl auf den Frontnine, als auch auf den Backnine jeweils zwei Birdies und ein Bogey.
Hanspeter Bacher zeigt bei seinem neunten Antreten in dieser Saison auf der Challenge Tour am Schlusstag eine tadellose Leistung. Der Salzburger trat die Flucht nach vorne an. Zwei Birdies gelingen in der ersten Hälfte, auch nach dem Turn bleibt der Putter auf Betriebstemperatur. Birdies auf den Bahnen 10, 15 und 16 helfen dem Altenmarkter sich vom Ende des Leaderboards zu entfernen. Ausgerechnet ein Bogey auf der 18, nach 17 fehlerfreien Bahnen, verhindert die zweite 67 im Turnier. „Leider Tod am Baum am 18. Loch“, so H.P. Bacher, der 52. wird. „Ich bin gut in Form und nehme ein gutes Gefühl nach England mit“, so der Salzburger, der sich schon wieder seinem nächsten Challenger widmet.
Entscheidendes Birdie auf der 18
Alessandro Tadini gewinnt die Suisse Challenge mit einem Score von 22 unter Par. Der Italiener war am Wochenende der stärkste Spieler und scorte, nach der 64 am Samstag, am Sonntag noch die 65 um Marius Thorp um einen Schlag abzuhängen. Vor der letzten Spielbahn waren die beiden Pros noch gleich auf. Tadini behielt aber die Nerven und versenkt auch auf der 18 den alles entscheidenden Birdieputt zum Triumph.
>> Leaderboard Suisse Challenge
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