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TELENET TROPHY 2010
Rinkven GC, Anvers, Belgien
27. - 30.5.2010 >> € 150.000
3. Runde: 29.5.2010 - 15:34 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Feyerl marschiert



Thomas Feyrsinger mit 7 Birdies auf den letzten 13 Löchern im Expresstempo unterwegs. Wiegele nur mit der 74.

Die so dringend benötigte tiefe Runde geht Thomas Feyrsinger endlich am dritten Spieltag der Telenet Trophy auf. Nachdem die Hürde des ersten Cuts der Saison Ende Mai genommen wurde, spielt der Kitzbüheler im belgischen Anvers befreit auf und klettert mit der 68 steil am Leaderboard nach oben. Somit kommt es zu einem Rollentausch der Österreicher, da Martin Wiegele mit der 74 gleich 20 Ränge verliert.

Feyrl platzt der Kragen

Mit dem frühen Bogey und geduldigem Warten auf das erste Birdie schien Runde 3 für Thomas Feyrsinger ähnlich zu beginnen wie schon zu viele davor. "Anfangs war es leider wieder wie gestern, aber dann wurde es besser." Wenn schon der Putter nicht mitspielen will, gibt es nur zwei Möglichkeiten: näher hinschiessen oder besser putten. Feyrl entschied sich für ersteres und feuert gleich dreimal, an der 6, 9 und 18 tot zum Stock: "Diese drei Putts waren praktisch geschenkt."

Zusätzlich zahlt sich die Vorarbeit mit guten langen Schlägen auf zwei Par 5 aus, wo weitere Birdies nur noch Formsache sind. Zwei "längere Putts" - aus drei Metern - steuert der Putter zur gelungenen Runde bei, macht in Summe 7 Stück auf den letzten 13 Löchern der Runde. "Nur 26 Putts heute, das taugt mir," rechnet Feyrsinger erfreut zusammen. Nach einem Abschlag an die Bunkerkante und einem Dreiputt passieren leider spät noch zwei Bogeys, doch auch die 68 reicht um sich auf 5 unter Par hochzuturnen, mehr als 30 Ränge gutzumachen und von Platz 21 aus ins Finale zu gehen.

Wiegele mit Birdieflaute

Mit jeweils 5 Birdies an den ersten beiden Tagen scheint Martin Wiegele sein Pulver bereits verschossen zu haben. Am Samstag müht sich der Steirer lange Zeit vergeblich bei der Birdiearbeit ab, gerät mit einem Bogey-Doppelpack früh in die Defensive. "Meine einzigen verfehlten Grüns heute, leider die Up & Downs nicht gemacht."

Aus seinem soliden Spiel kann Martin überhaupt kein Kapital schlagen.  Erst am kurzen Par 5 der 14 wird er mit dem ersten Schlaggewinn nach gelungenem Dreimeterputt erlöst - es sollte das einzige Birdie bleiben. Ein Dreiputt-Bogey aus 5 Meteren am Schlussloch brockt am Ende die 74 ein, mit der Wiegele vom 13. auf den 33. Rang zurückgereicht wird. "Es war schwer heute und dazu noch eine schlechte Chancenauswertung," fasst Wiegele die Gründe für den Rückfall zusammen.

Lee Slattery ist auch am dritten Tag nicht von der Spitze zu verdrängen. Der European Tour-erfahrene Engländer erreicht mit der 68 bereits 16 unter Par und nimmt zwei Schläge Guthaben auf den Franzosen Edouard Dubois in den Sonntag mit.

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5
4
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€ 231.349
73
61
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81
84
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