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THE PRINCESS 2010
Bastad GK, Bastad, Schweden
1.7. - 4.7.2010 >> € 150.000
2. Runde: 2.7.2010 - 20:08 MEZ Golf-Live.at - Andreas Trippolt

Überwiegend Rot



Roland Steiner und Bernd Wiesberger steigern sich mit der 68 deutlich. Die beiden Fontana Pros cutten, genauso wie Thomas Feyrsinger.

Die Birdieausbeute stimmt. Roland Steiner und Bernd Wiesberger klassieren sich mit der 68 im vorderen Drittel des Leaderboards und gehen aus aussichtsreicher Position ins Wochenende in Schweden. Thomas Feyrsinger kämpfte nach einem frühen Doppelbogey erfolgreich gegen das Aus bei „The Princess“. Florian Prägant und H.P. Bacher machte die 17 einen Strich durch die Rechnung.

Es geht vorwärts

Roland Steiner musste nach dem ersten Tag zulegen und der Steirer tat es auch. Gleich auf der 1 verwertet der Spielberger den Birdieputt und marschiert erfolgreich über die etwas einfacheren Frontnine. Auf dem Par 5 der 5 klingelt es das nächste Mal und auch auf der 9 gelingt die Verbesserung. Im zweiten Abschnitt kann der Fontana Pro zwei Bogeys durch zwei Birdies ausgleichen, macht am Ende die 68 und den Move um knapp 50 Plätze nach vor.

Steiner befindet sich bei –3 vor dem Wochenende in einer hervorragenden Ausgangsposition. Auf die Top 10 fehlen lediglich drei Schläge. Nach zwei verpassten Cuts in Folge könnte der Steirer einen dicken Scheck gut gebrauchen. "Ich habe gut gespielt, die 33 gestern auf den Frontnine haben wieder das Gefühl wie in Seltenheim gebracht. Spielerisch stimmts wieder, die Konstanz fehlt halt noch", so Steiner. "Morgen werde ich mir einen anderen Plan für die Backnine überlegen, dann sind wir bald vorne dabei", ist der Steirer zuversichtlich.

Bernd Wiesberger macht mit der 68 mächtig an Boden gut. Der Burgenländer ist in Summe mit seinem Spiel zufrieden, dabei wäre es am Freitag noch tiefer gegangen. Nach einem frühen Dreiputt-Bogey behält der Oberwarter die Nerven und kann über Chip und Putt auf der 5 das Birdie sichern. In weiterer Folge lässt der 24-Jährige dicke Chancen auf den Bahnen 8 aus 60 cm und 9 aus zwei Metern aus. „Ich habe nicht wirklich viel gelocht“, so Wiesberger.

Knackpunkt zur roten Runde war dann das Chip-in zum Birdie auf der 13. „Ich habe ein Eisen 8 ins Grün weit verzogen und aus dem Rough eingechippt. Das hat dann die Runde gedreht“. Zwei weitere Birdies folgen. Auf dem Par 4 der 18 verfehlt der Fontana Pro das Grün mit einem Eisen 9 und kassiert mit Chip und Zweiputt noch das Bogey zur 68. „In Summe ist es aber okay“, macht Wiesberger fast 60 Plätze gut.

Thomas Feyrsinger kommt am Freitag nur zur 73. Der Tiroler büßt am Leaderboard über 30 Ränge ein und cuttet bei Par punktgenau. Nach dem verpassten Cut auf den Kanaren darf sich der Kitzbüheler nun wieder über Wochenend-Arbeit freuen. Nach einem frühen Doppelbogey geht bei Feyrsinger wenig, erst im Finish der Runde kann der Österreicher mit zwei Birdies noch entscheidend zulegen.

Die 17 wurde zum Verhängnis

H.P. Bacher zeigt mit der 69 am zweiten Tag einmal mehr welches Potential in ihm steckt, dennoch wiegt die 74 von Runde 1 zu schwer. Der Salzburger muss, nach seinem Erfolgserlebnis bei der Challenge de Espana, eine Woche später das Aus vor den Finalrunden hinnehmen. Gerade die 17 fuchste den Altenmarkter an beiden Tagen. Auf dem kniffligen Par 3 hat der Salzburger an beiden Tagen fünf Schläge verloren.  Damit verpasst der Salzburger auch das Etappenziel, nach acht gespielten Turnieren das Preisgeld der Top 80 des Challenge Tour Rankings aus dem Vorjahr zu erreichen, ist gleichbedeutend mit keiner Verbesserung seiner Kategorie.

„Ein missed Cut mit einem Schlag ist immer bitter. Aber ich nehme ein gutes Gefühl für die nächsten Turniere mit. Es war ein guter Kampf mit vielen Chancen, aber +5 auf einem Loch ist halt zuviel“, ist Bacher enttäuscht.

Bitter ist auch das Ausscheiden vor Florian Prägant. Auch dem Kärntner wird die 17 zum Verhängnis. Prägant konnte sich auf den Frontnine verbessern, auch auf den hinteren Bahnen war nach zwei Bogeys und einem Birdie noch alles auf Schiene. Auf der Par der 17 musste der Kärntner aber ein mehr als ärgerliches Triplebogey hinnehmen und katapultiert sich dadurch noch um einen Schlag aus dem Turnier.

Alexander Bjork stürmt am Freitag mit der 62 die Spitze und hängt damit seinen schwedischen Landsmann Oscar Floren bei -13 um drei Schläge ab. Kaum in Worten auszudrücken ist aber die 60 von Nicolas Meitinger, der nach der 73 von Donnerstag vom 100. Rang aus in die Top 3 verstößt. Dabei hatte der Deutsche fasst die 59 auf dem Schlägerblatt, wenn da nicht das Bogey auf der vorletzten Bahn passiert wäre.

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