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TOSKANA OPEN 2010
Poggio dei Medici, Florenz, Italien
20. - 23.5.2010 >> € 150.000 |
| 2. Runde: |
21.5.2010 - 17:40 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Mehrzahl im Cut
Roland Steiner geht von Platz 11 ins Finale. Auch Wiesberger, Wiegele und Maurer noch mit dabei. |
Von den 7 rotweissroten Trümpfen bei der Toskana Open stechen bis zur Halbzeit zumindest vier. Roland Steiner hält sich am Nachmittag weiter in der Spitzengruppe. Bernd Wiesberger rettet mit Eagle am Schlussloch halbwegs seine gute Ausgangsposition. Martin Wiegele scort deutlich besser und wird dank der 69 in Mugello sein erstes Preisgeld auf der Challenge Tour 2010 holen. Jürgen Maurer wird für seine 6 Birdies gerade noch belohnt. Für Feyrsinger, Bacher und Prägant ist der "Grand Prix von Mugello" bereits nach 2 Runden zu Ende.
Steiner bleibt dran
Der Beginn mit zwei Birdies auf den ersten drei Löchern ist für Roland Steiner am Nachmittag verheissungsvoll, doch in dieser Tonart sollte es nicht weitergehen. Auf den zweiten 9 fallen keine Birdieputts mehr für den Spielberger, dafür leistet er sich dort zwei seiner drei Bogeys. Angesichts des nassen, langen und daher äussert zäh zu spielenden Kurses von Mugello reicht aber auch die Par-Runde von 71 Schlägen um Platz 11 zu belegen - bei 3 unter Par mit nur vier Schlägen Distanz zur Spitze.
Superbeginn und Wahnsinnsende
Bernd Wiesberger versenkt gleich seinen ersten Putt zum Birdie, danach gibt es aber mehr Kampf und Krampf zu vermelden. Auf drei nicht allzu langen Par 4 geht die Attacke daneben, insgesamt vier Bogeys sammelt der Oberwarter im Verlauf der zweiten Runde auf.
Ohne weiteres Erfolgserlebnis kommt Bernd an das abschliessende lange Par 5. Mit der Brechstange rettet er seine Runde, das Eagle lässt den Golffreitag mit 72 Schlägen noch halbwegs versöhnlich enden - bei insgesamt 1 unter Par und Platz 24. "Heute nicht viel gegangen, ausser an der 1 und 18. Drei kurze Putts verschoben und insgesamt weniger gelocht."
Wiegele arbeitet sich vor
Alleine von der spielerischen Form her sollte Martin Wiegele zur Halbzeit ganz vorne zu finden sein, dennoch geht er von Even Par auf einem Mittelfeldplatz ins Wochenende: "Ich habe zum x-ten Mal den schlechteren Draw mit mehr Wind erwischt", ärgert sich der Grazer, "aber immerhin habe ich ähnlich gut gespielt wie gestern."
Vor allem vermeidet Wiegele diesmal hochkonzentriert mögliche Ausrutscher und nutzt gleich 5 seiner vielen hochkarätigen Birdiemöglichkeiten. "Vier Birdies aus zwei, drei Metern geschafft, an der 14 ist ein Putt aus 5 Metern gefallen." Auf den Grüns von Poggio dei Medici hat Martin jedoch auch seine Probleme, kassiert zwei seiner drei Bogeys nach Dreiputts. Mit der 69 (-2) stellt er zur Halbzeit sein Score auf Even Par zurück, der Rückstand auf die Topränge ist von Platz 31 noch aufholbar: "Am Wochenende sollten die Bedingungen ausgeglichen sein, wenn ich weiter so gut spiele, kann ich mich nach vorne arbeiten."
Zitterpartie für Maurer
Nachdem er am Vortag noch die meisten Chancen verputtet hatte, bekommt Jürgen Maurer am Freitag den Dreh für die Grüns besser heraus. Gleich 6 Mal fallen die Birdieputts und legen den Grundstein zu einer feinen Aufholjagd. Bitter jedoch drei Dreiputts und das das Bogey Nummer 4 zum Abschluss an der 9: denn selbst mit der 69 (-2) musste der Freiberger bei 3 über Par lange um den Einzug ins Finale zittern. Um 19 Uhr steht das Happy End mit Platz 58 fest, auch für Maurer gibts heuer erstes Preisgeld auf der Challenge Tour.
Weit weg vom Wochenende
Thomas Feyrsinger verzweifelt auf den Grüns von Mugello und scort mit nur einem Birdie neuerlich die 75. Bei 8 über Par gelingt auch in seiner zweiten Heimat Italien nicht der erste Cut in der Saison.
H.P. Bacher vermasselte seine Finalchancen mit einem Triple- und zwei Doppelbogeys bei nicht weniger als 5 Strafschlägen. Selbst mit drei Birdies schaut am Ende nur die 79 heraus, bei 10 unter Par kann der Radstädter seine Einladung diesmal nicht nützen. Florian Prägant stand nach der 79 vom Auftakt bereits mit dem Rücken zur Wand. Neuerlich unterlaufen dem Bad Kleinkirchheimer zwei Doppelbogeys, nach der 75 ist für ihn das Turnier bei +12 bereits zu Ende.
Der Niederländer Floris de Vries verteidigt mit der 68 die Spitzenposition bei 7 unter Par erfolgreich. Mit später Startzeit stürmt noch der Deutsche Nicolas Meitinger zur besten Tagesrunde von 65 Schlägen und zur geteilten Führung.
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