| TURKISH CHALLENGE 2010 Carya GC, Belek, Türkei 29.4. - 2.5.2010 >> € 175.000 |
| Final: | 2.5.2010 - 17:08 MEZ | Golf-Live.at - Andreas Trippolt |
|
|
Zweigeteilt fällt die Bilanz am Ende des Finaltages in der Türkei bei Bernd Wiesberger aus. Zum einen ist der Burgenländer nach der finalen 73 enttäuscht, auf der anderen Seite freut sich der 24-jährige Longhitter über das zweite Top 10 Ergebnis beim dritten Turnier auf der Challenge Tour. "Leider habe ich in Summe die Par 5 diese Woche nicht ausnützen können", so Bernd Wiesberger.
Florian Prägant hebt sich mit der 69 das Beste für den Schluss auf und fährt nach dem 10. Platz bei der Kenia Open, auch jetzt in der Türkei mit dem 11. Rang ein Spitzenergebnis ein. "Ich bin zufrieden, war ja nicht das beste Golf diese Woche", sagt der Kärntner.
Es fuchst sich auf den Par 5
Bernd Wiesberger war vor dem Finaltag in Belek einer der Sieganwärter bei der Turkish Challenge, nur zwei Schläge fehlten auf die Führung. Der Oberwarter nahm sich fest vor, vor allem auf den Par 5 Bahnen Schläge gut zu machen. Nur der Plan geht am Sonntag nicht auf. Auf den Frontnine bleibt der Fontana Pro birdielos und muss auf der 7 ein Bogey verdauen.
Nach dem Turn gelingt dann auf der 12 endlich ein erlösendes Birdie, auf der 14, ein Par 5, dann der nächste rote Eintrag. Im Finish steigt aber wieder die Fehlerquote, zwei Bogeys verderben den Brei, macht am Ende die 73 mit einem Gesamtscore von 6 unter Par. "Es war ein wirklich schwaches Finish. Mir geht es mit der 73 nicht wirklich gut. Es war aber auch recht schwer zu spielen", erklärt der Burgenländer. "Ich habe nur vier Birdies auf insgesamt 16 Par 5 Bahnen gemacht. Ich bin aber zufrieden, dass es wieder ein Top 10 Ergebnis ist", beendet der Österreicher das Turnier am 8. Platz.
Florian Prägant hat sich das Beste für den Schluss aufgehoben. Die 69 bringt ihn knapp an die Top 10 heran. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben und das, obwohl der Kärntner noch Luft nach oben hat. "Ich habe heute gut angefangen", spricht der Bad Kleinkirchheimer zwei schnelle Birdies an. "Dann ein paar Löcher voll aus dem Spiel gekommen. Aber es passt schon. Ich bin zufrieden", ist Flo Prägant genügsam, der sein Golf noch nicht auf höchster Ebene sieht.
Hanspeter Bacher zeigte in den letzten drei Tagen eine solide Leistung, kann aber ausgerechnet am Sonntag das Tempo nicht durchstehen und muss sich mit der 76 begnügen. Der Salzburger fällt vom 18. auf den 37. Platz zurück. Teure Fehler, denn Bacher kann in dieser Saison auf der Challenge Tour nur auf 8 Wildcards zurückgreifen, danach muss der 23-Jährige rund 17.000 Euro zusammen haben. So viel, wie der 80. der Order of Merit im Vorjahr, dann kann Hanspeter Bacher auf der Challenge Tour weiterspielen.
Roland Steiner beendet die Turkish Challenge am 49. Platz. Der Steirer spielt zum Abschluss die 72. "Es hat definitiv an der Konstanz und am Driving gefehlt", erläutert Steiner. "Die Runden in dieser Woche waren alle sehr unterschiedlich, wirklich alles gut war aber nie. Das Driving war das einzige, das an keinem Tag wirklich funktioniert hat", sagt der Spielberger. "Was mich positiv überrascht hat, war das Pitchen. An Erfahrung habe ich viel gewonnen und auch ein paar Erkenntnisse für nächste Woche mitgenommen".
Entscheidung erst im Stechen
Die Entscheidung um den Titel bei der Turkish Challenge fiel erst im Stechen zwischen Oscar Floren und Charlie Ford. Floren zerpflückte den Platz und setzte sich mit einer famosen 63 an die Spitze. "63 ist ein Wahsinnsscore", gratuliert auch Bernd Wiesberger. Ford schloß mit der 70 auf -11 auf. Im Stechen hatte der Engländer das bessere Ende für sich und besiegt Oscar Floren.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||