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16.1.2008 - 07:05 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |

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Das fängt ja gut an
Ohne Golfgepäck im strömenden Regen am überlangen Kurs von Abu Dhabi: ungemütlich beginnt für Markus Brier das Golfjahr 2008. |
Für den Dienstag stand eigentlich intensives Einschwingen samt Trainingsrunde auf dem Programm. Statt dessen saß Markus Brier im Hotel von Abu Dhabi und durfte sich stündlich über die Ankunft seines Gepäcks vertrösten lassen: "Viel versäumt habe ich nicht, weil das Wetter so schlecht ist. Dennoch kann ich es nicht erwarten, den Ball wieder fliegen zu sehen," schildert Markus den verkorksten Auftakt.
Wasserball in der Wüste
In der letzten Woche hatte es in der Wüste von Abu Dhabi so viel geregnet, dass sich der Golfplatz richtig british spielen wird: pitschnass, ohne Roll am Ball, mit richtig fettem Rough. Erschwerend kommt dazu, dass der Abu Dhabi Golfclub mit 6.852 Metern eine der längsten Wiesen auf der European Tour ist: "Es gibt einige ordentlich lange Par 4, die sich extrem spielen dürften. In Summe wird das eine ziemliche Bolzerei werden," stellt sich Brier auf Hölzer und lange Eisen ins Grün ein.
Nach 7 Wochen Winterpause betrachtet Brier sein Debütturnier 2008 vor allem als Standortbestimmung: "In dieser Woche möchte ich vor allem den Rhythmus finden," sind daher die Erwartungen nicht allzu hoch. Dazu zählt Abu Dhabi nicht unbedingt zu den besten Turnieren des Wieners: bei der ersten Ausgabe 2006 den Cut verpasst und im Vorjahr auch nur Platz 71 erreicht, nie besser als die 69 gespielt.
Markus Brier hat am Donnerstag eine frühe Startzeit erwischt: 7:45 Uhr Ortszeit (4:45 MEZ) vom 1. Tee.
Martin Wiegele und Florian Prägant kamen nicht in das kleine Feld von 120 Spielern hinein, der "Desert Swing" der European Tour mit Abu Dhabi, Qatar und Dubai ist üblicherweise kein Territorium für die Tourschüler.
Starkes Feld in Abu Dhabi
Paul Casey peilt seine erste erfolgreiche Titelverteidigung in der Profikarriere an, was angesichts des starken Feldes mit 7 Spielern aus den Top 25 der Weltrangliste keine leichte Sache wird. Padraig Harrington, Luke Donald, Niclas Fasth, Ian Poulter, Adam Scott und Henrik Stenson zählen zu den Favoriten.
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