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ACCENTURE MATCH PLAY
The Gallery GC, Tucson, Arizona
14. - 17.2.2008 >> € 5,500.000

5. Runde:

24.2.2008 - 04:49 MEZ Golf-Live.at - E. Anderson

Woods gegen Cink

Rein amerikanisches Finale bei der Accenture Match Play Championship: nur noch Stewart Cink kann den Siegeszug von Tiger Woods stoppen.


Auch am Marathon-Day von Tucson ging Tiger Woods nicht die Puste aus: ein Erfolg am Vormittag gegen K.J. Choi und am Nachmittag genügte eine weitere solide Vorstellung um mit Henrik Stenson den Titelverteidiger aus dem Accenture Match Play zu befördern.

Finalgegner von Tiger ist sein Ryder Cup-Buddie Stewart Cink, der in seinen Samstags-Partien gegen Angel Cabrera und Justin Leonard vielleicht noch stärker spielte als Woods. Dennoch sind die Rollen beim 36 Loch-Finale am Sonntag klar verteilt. Alles andere als der dritte Match Play-Titel nach 2003 und 2004 für Woods wäre eine Riesensensation.

Woods gelingt zweimal Schach-Matt

"Jedes Match ist eine eigene kleine Schlacht. Eines der Dinge, die ich von meinem Vater gelernt habe ist Match Play. Du hast 18 Schlachten vor Dir und musst nur mehr gewinnen als der andere," erklärt Woods seine Sicht, die ihn zu 22 Siegen in den letzten 25 Auseinandersetzungen beim World Match Play führte.

Im Viertelfinale gegen K.J. Choi brachte das Eagle am Par 5 der 10 die Initialzündung im Spiel des Tigers, die zu einem ungefährdeten Aufstieg mit 3 & 2 führte. Gegen Henrik Stenson musste der Superstar ein wenig mehr kämpfen, da der coole Schwede das gesamte Match über dran blieb und zweimal einen Rückstand wettmachen konnte. Nach dem Gleichstand an der 16 legte sich Woods aus schwieriger Lage für die Annäherung ins 17. Grün den entscheidenden 4 Meter-Birdieputt auf, der zur Vorentscheidung mit 2 & 1 führte.

Stewart CinkCink bislang als Birdiemaschine

Stewart Cink
war brilliant in seinen Samstags-Matches. Weder gegen Angel Cabrera noch gegen Justin Leonard geriet der US-Routinier jemals in Rückstand. Beeindruckend seine Birdie-Quote: in den 80 in dieser Woche gespielten Löchern schaffte es Cink 33 Mal Par zu brechen.

Mit 4 Birdies auf einer Strecke von 5 Löchern zog Cink am Vormittag Angel Cabrera unwiderstehlich davon und gewann mit 3 & 2. Gegen Justin Leonard stürmte Cink in 29 Schlägen über die Front 9, wo er bereits 4 Auf ging und ebenfalls schon am 16. Grün zum finalen Händeschütteln zwang.

Cink, der Woods schon aus Collegetagen kennt, erinnert sich an eine Auseinandersetzung in Atlanta, wo er den Tiger schlagen konnte. "Wenn Du gegen ihn so spät in einer Phase des Turniers spielts, weisst Du, bislang alles richtig gemacht zu haben," baut sich Cink selbst fürs Finale auf.

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