>> HOME / European Tour / Spielbericht

ACCENTURE MATCH PLAY
The Gallery GC, Tucson, Arizona
14. - 17.2.2008 >> € 5,500.000

Final:

25.2.2008 - 03:52 MEZ Golf-Live.at - E. Anderson

Der logische Sieger

Tiger Woods lässt Stewart Cink nie eine Chance und spaziert zum ungefährdeten Finalerfolg auch in seiner schwächsten Disziplin Match Play.


Das Finale beim Accenture Match Play über 36 Löcher fand bereits am 29. Grün sein Ende. Zu einseitig verlief die Auseinandersetzung in Tucson, Arizona zwischen den beiden Jugendfreunden Tiger Woods und Stewart Cink.

Woods in keiner Phase angreifbar

Der Herausforderer zollte dem Tiger den gebührenden Respekt - das war sein Fehler. Cink präsentierte sich weit von der Form der Vortage entfernt, wo er mit Jimenez, Harrington und Montgomerie gleich drei Ryder Cup-Sieger ausschaltete und 33 Birdies auf den ersten 80 Löchern sammelte. Even Par auf den ersten 18 Bahnen gegen Tiger Woods zu spielen, das war einfach zu wenig.

Woods gewann gleich das zweite Loch mit Birdie und baute von dort an nach Belieben seinen Vorsprung aus - 4 Auf hieß es bereits vor der kurzen Mittagspause. Das gleiche Spiel am Nachmittag: 5 Lochgewinne für Tiger auf den ersten 11 Bahnen, nur zwei Birdies und ein Loch für Cink. Der 31. Match Play-Sieg in 37 Auseinandersetzungen im Rahmen der WGC-Serie wickelte den Titelgewinn für Woods in trockene Tücher.

Woods bastelt an der eigenen Legende 

Bereits zum dritten Mal triumphiert der Superstar bei der inoffiziellen Match Play-WM der besten 64 Golfspieler, mit dem 63. Titel auf der US PGA Tour überholt er Golflegende Arnold Palmer: "Ich liebe es zu gewinnen und hasse es zu verlieren," erklärt sich Woods die Siegesserie von zuletzt 8 Titeln bei 9 Starts in aller Welt. "Selbst ich hätte nie erwartet, jemals so viel zu gewinnen, das Spiel so zu verstehen, so gut zu werden."

Stewart CinkNur J.B. Holmes in der Auftaktrunde und ein fuiros auspielender Aaron Baddely brachten Tiger an den Rand einer Niederlage, Cink fand dagegen kein Rezept: "Ich glaube wenn wir ihn aufschneiden würden, kämen nur Nuten und Bolzen zutage," beschreibt Cink wie er das Lehrspiel von Golfroboter Woods empfand, der am Finaltag einen genialen Schlag nach dem anderen auspackte.

Im Rennen um den dritten Platz und wertvolle World Ranking-Points setzte sich Titelverteidiger Henrik Stenson gegen Justin Leonard sicher mit 3 & 2 durch.







>> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT