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Der runde Gummi rollt ab Donnerstag wieder auf dem kurzgemähten Rasen von Fontana. Ein hochkarätiges Spielerfeld mit 139 Gästen und 17 Österreichern matcht sich um ein fürstliches Salär von 1,3 Millionen Euro bei der Bank Austria Golf Open presented by Telekom Austria. Nur das gewittrige Wetter macht im Vorfeld sorgen, das die Franz Beckenbauer-Charity am Dienstag wegschwemmte. Darren Clarke, David Howell - und mit Michael Campbell erstmals auch ein Major-Champion - wird besonders intensiv bei der Birdiejagd auf die Finger geschaut werden, die Österreicher üben sich dagegen in der Außenseiterrolle: „Nach vier verpassten Cuts in Serie wäre es vermessen vom Sieg zu sprechen. Golferisch habe ich schon bessere Zeiten erlebt,“ nimmt sich Markus Brier selbst ein wenig zurück, Chancen rechnet sich der Hausherr dennoch aus: „Das ist mein Platz, hier kenne ich mich aus, hier habe ich schon gewonnen.“
Ein Top 10-Ergebnis traut sich auch Martin Wiegele zu, der so wie Brier zuletzt gute Zwischenzeiten markierte, die nötige Konstanz für eine gute Platzierung jedoch vermissen ließ: „Wichtig ist, dass der Ball macht was ich will, dann bekomme ich eher einen Lauf mit vielen Birdies," kennt er sich als Streaky-Player, der wenn es läuft seine bekannten Birdielawinen lostreten kann. In Challenge Tour-Zeiten war Wiegele in Fontana bereits 6. Mit gleich 17 Österreichern ist das heimische Aufgebot zahlenmäßig wieder sehr stark, viele haben das Potential um ganz vorne mitzuspielen: Thomas Feyrsinger entschloss sich in letzter Minute zum Start bei der Bank Austria Golf Open, nachdem er beim Challenger in Madrid nicht ins Starterfeld kam. Neben Brier und Wiesberger ist der Adamstaler der einzige, der bei dem European Tour-Event daheim bereits cutten konnte. Auch Fontana-Pro Bernd Wiesberger hofft nach zuletzt mageren Ergebnissen auf der Challenge Tour auf die Trendumkehr beim Heimturnier: der Fontana-Pro spielte im Vorjahr als einziger Österreicher am Wochenende mit. Wieder so viele Birdies spielen, aber die Doppelbogeys diesmal vermeiden, dann ist dem Oberwarter einiges zuzutrauen. Florian Prägant darf endlich auf einem European Tour-Event aufteen, wo er den Platz gut kennt. Die weiten Fontana-Fairways sollten dem Kärntner entgegenkommen. Niki Zitny baut auf sein solides langes Spiel, nur die Putts müssen endlich einmal fallen. Jürgen Maurer, Fontana-Head Pro Claude Grenier, Clemens Prader, Michael Moser, Uli Weinhandl und Alex Wernig komplettieren das rotweißrote Pro-Kontingent. Mit Hanspeter Bacher, Bernhard Reiter, Johannes Steiner, Tano Kromer und Lukas Nemecz hat der ÖGV fünf junge Amateure nominiert, die sich wieder mit Europas Pro-Elite messen dürfen. Mit 6.466 Metern Par 71 zählt Fontana mittlerweile zu den kürzeren Wiesen auf der Tour. Das Rough gilt es auch heuer unbedingt zu vermeiden, besonders interessant wird sich der Birdiewettlauf wieder auf den Par 5 gestalten, die man täglich drei unter Par spielen sollte, um nicht auf das Feld zu verlieren. Das Winning Score der Vorjahre mit 18 und 16 unter Par lässt auch heuer tiefe Scores erwarten. Stars haben gehalten
Mit David Howell kommt ein ehemaliger PGA Champion angereist, der nach Schulter- und Rückenverletzungen zuletzt wieder an seine Form von 2006 anzuschließen begann. Soren Hansen ist mit Rang 54 im World Ranking heuer der hochklassigste Teilnehmer. Scott Strange, Sieger der Vorwoche in Wales, möchten seinen Erfolgslauf prolongieren, hat erst am Montag für Fontana genannt. Dazu gesellen sich mit Graeme McDowell, Volvo Masters-Champion Jeev-Milkha Singh, Pablo Martin, Graeme Storm und John Bickerton weitere Turniersieger der letzten Monate. Schade um Publikumsliebling Miguel-Angel Jimenez, der sich am ersten Tag der Wales Open am Knie verletzte und ebenso absagen musste wie Thomas Björn, Ross Fisher und Philip Price. >> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT |
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