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20.6.2007 - 08:12 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Münchner Preisschießen
Zum Turnier der tiefen Scores geht es für Markus Brier: die BMW International Open ist sein zweites Heimturnier, wo er reihenweise tolle Ergebnisse einspielte. |
Wenn für Markus Brier alljährlich Fontana die Nummer 1 ist, dann folgt gleich danach das Turnier in München-Eichenried: "Die BMW International Open ist ein halbes Heimturnier, hier fühle ich mich pudelwohl, die vielen guten Erinnerungen helfen zusätzlich," freut sich Österreichs Paradegolfer alle Jahre wieder auf dieses Turnier.
Neuer Termin, gleiche Aufgabe
Das letzte Mal spielte Brier vor 9 Monaten in Eichenried, die BMW Open wechselte vom September in den Juni, damit hat der Österreicher nun beide "Heimturniere" hintereinander. "Leicht wirds dennoch nicht, weil hier wird immer tief gescort, also muss man schon anständig spielen," erinnert sich Brier an duchschnittliche Cuts bei 3 unter Par und Siegerscores bei -22.
Mit bester Finalrunde holte Brier im Vorjahr Platz 8, vor drei Jahren spielte er am Sonntag gar im Topflight. "Eben kein Platz für Longhitter, auf den vielen kurzen Par 4 muss man präzise Wedges schlagen und mit den schnellen Grüns zurechtkommen," beschreibt Brier was ihm in München besonders entgegenkommt. Mit 6.355 Meter und Par 72 ist der Kurs eher auf der kürzeren Seite. Die Roughs werden von Jahr zu Jahr mehr aufgepäppelt und stellen genauso ein echtes Hindernis dar wie die Wasserhindernisse, die auf 10 Bahnen ins Spiel kommen.
Dazu versuchen die Münchner Jahr für Jahr den Platz ein wenig zu erschweren: neue Fairwaybunker kommen dazu, so wie jener an der 16, dazu wurde das Wasserhindernis vor der 11 größer.
Eine Proberunde genügt
Da sich nicht allzuviel am Platz änderte, reiste Brier erst am Dienstag an und schlug nur gemütlich ein par Bälle. "Nach dem Pro-Am von Max Zechmann am Montag möchte ich noch einen Tag pausieren, am Mittwoch spiele ich in München das Pro-Am, das reicht als Proberunde." Beruhigend ist auch, dass er die Bälle hervorragend trifft, das vorzeitige Ausscheiden in Fontana sollte keine Spuren hinterlassen haben.
Jetlag für die US Open-Stars
Paul Casey, Niclas Fasth und Nick Dougherty, allesamt in den Top 10 bei der US Open, sind ebenfalls am Dienstag in München eingetroffen. Auch Ernie Els, Henrik Stenson und Colin Montgomerie müssen den Jetlag erst verdauen. Stenson verteidigt somit seinen Titel gegen starke Konkurrenz. Ein besonders heißer Tip ist auch Bernhard Langer, der im zarten Alter von 49 Jahren und 10 Monaten zuletzt auf der US PGA Tour erst im Stechen den Sieg verpasste.
Startzeit von Markus Brier: Donnerstag 8:40 Uhr vom 10. Tee, gemeinsam mit Gonzalo Fernandez-Castano und Anthony Wall.
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