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“Gut spielen, dann ist alles klar,“ gibt Markus Brier ein ebenso simples wie wirkungsvolles Motto aus, wie er den Weg zur dritten Volvo Masters-Teilnahme ebnen will. Denn nach dem Ausscheiden zuletzt in Portugal ist der Wiener im Ranking auf Platz 58 zurückgefallen, und nur die Top 60 dürfen in der kommenden Woche in Valderrama aufteen. Ursprünglich wollte Markus gar nicht beim neu geschaffenen Castello Masters antreten, doch nach der ersten Trainingsrunde am Dienstag im Club de Campo del Mediterraneo kam dennoch Vorfreude auf das 2 Millionen Euro-Turnier auf: „Eine witzige Wiese. So ein richtig alter Parklandkurs, wo die Bäume überall herumstehen. Auf vier, fünf Bahnen sogar Mitte Fairway oder vor dem Grün,“ muss man aufpassen, auf der Runde nicht am „Holzweg“ zu sein. Die 6.502 Meter (Par 71) spielen sich teilweise sehr zäh: „Bei den Par 5 mit bis zu 580 Metern komme ich mit zwei Schlägen nicht hin und auf zwei der Par 3 habe ich heute ein Holz 5 geschlagen.“ Dazu gesellt sich ein 460 Meter langes Par 4, die 17, wo Markus ein Holz 3 ins Grün schlägt: „Und das über einen Sperrbunker. Die Kunst ist, den Ball zum Stoppen zu bringen.“ Der Rest des Kurses wird zur „Wedgepartie“. „Wobei man vom Tee genau überlegen muss, von welcher Seite des Fairways man überhaupt einen Schuss ins Grün bekommt.“ Aber diese taktischen Spielchen und das Targetgolf liebt Markus. Die Sintflut vom Wochenende, die Castellon sogar in die heimischen Medien brachte, hat der Platz übrigens gut weggesteckt: „Ein bisserl weich ist es, aber nicht weiter schlimm.“ Welches Ergebnis reicht Brier fürs Volvo Masters? Wenn es nicht ganz blöd läuft, sollte der Cut reichen. Denn Markus kann Hedblom, Oosthuizen und Garrido im Ranking mit einem 52. Platz überholen, sofern diese nicht selbst cutten. Andererseits könnte sich der Österreicher von zwei Kollegen vedrängen lassen um dann als 60. und Letzter beim Saisonabschluss in Valderrama mit dabei zu sein. Die Konkurrenz ist erstaunlich gut für ein 2 Millionen Euro-Turnier: Sergio Garcia, Justin Rose, Angel Cabrera oder Henrik Stenson schlagen sich in Castellon für das Saisonfinale ein. Dafür ist nur ein kleines Feld von 108 Spielern am Start, schade für Martin Wiegele, der es als 4. Reserve nicht schaffte. Markus Brier startet am Donnerstag in der viertletzten Gruppe vom 10. Tee, um 13:40 Uhr. >> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT |
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