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28.1.2009 - 07:38 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Beim Wüstenklassiker
Zum 10. Mal startet Markus Brier in der Wüste von Dubai, das Turnier selbst feiert sein 20-jähriges Jubiläum. |
Letzte Jännerwoche, da steht für die Golfelite der erste Klassiker des neuen Jahres am Programm. Bereits zum 20. Mal steht die Dubai Desert Classic am Programm der European Tour, und Markus Brier bestreitet das Turnier in der Luxusoase zum 10. Mal in Folge, seit er in Europas erste Golfliga aufgestiegen ist.
Bislang wenig zu feiern in Dubai
Das 2 Millionen Euro-Turnier im Emirates GC entpuppte sich jedoch bislang als zähe Angelegenheit für den Wiener: bei 9 Starts cuttete er nur zweimal und ein 41. Rang steht als bestes Ergebnis zu Buche. Kein Wunder bei knapp 6.700 Metern Golfplatz, die sich auch heuer nach Regenfällen elendslang spielen: "Der Platz ist sehr weich, dazu das Rough sehr hoch, das schaut nach einer schweren Aufgabe aus," schildert Markus seine Eindrück nach den Trainingsrunden am Montag und Dienstag.
Mut macht das erste zählbare Ergebnis in Qatar, bei ähnlichen Longhitterbedingungen: "Ich treffe den Ball schon sehr gut, auch wenn ich ab und zu noch einen Schuss weghaue," sieht sich der Wiener bereits recht gut in Schuss. Das ist auch notwendig, vor allem auf den vielen elendslangen Par 4: "Bei Gegenwind schlage ich einige Male ein Eisen 4 oder Holz 5 ins Grün." Statt dem Rescue hat Brier das Holz 5 im Bag: "Damit komme ich besser aus dem Semirough heraus und auf den Par 5 der 10 und 13 sollte ich damit hinkommen."
Solange sich der gefürchtete Wüstenwind zurückhält, könnte die Holz 5-Taktik aufgehen: "Zum Glück habe ich sowohl am Donnerstag Mittag als auch am Freitag Morgen die erste Startzeit, sicher ein Vorteil, wenn der Wind wie üblich am Nachmittag anspringt." Am Donnerstag beginnt Markus Brier um 11:40 Ortszeit (8:40 MEZ) am 10. Tee.
Dass sein 10. Start in Dubai ein Besonderer wird, dafür haben Caddie Max und Marcel Siem gesorgt: mit einem Go-Kart-Rennen, an dem auch Peter Hanson, Paul Casey und Mikko Ilonen teilnahmen, versuchte Markus am Dienstag Abend den richtigen Dreh herauszubekommen.
Spitzenfeld, auch ohne Tiger
Tiger Woods kann verletzungsbedingt seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen, Ernie Els, Paul Casey, Robert Karlson, Justin Rose und Henrik Stenson führen dennoch wie in Dubai üblich ein bärenstarkes Feld in das Jubiläumsturnier.
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