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Starkwind gewürzt mit heftigen Regenschauern begrüßt die European Tour-Stars schon an den Trainingstagen, ein kleiner Vorgeschmack was wohl für die heurige KLM Dutch Open in Zandvoort wettertechnisch aufgetischt werden dürfte: „Es war am Dienstag irre windig, wenn es so bleibt, wird das Turnier alles andere als lustig,“ schildert Markus Brier die Bedingungen bei den ersten 9 Löchern, die er trainingshalber am Dienstag absolvierte. Der rund einen Kilometer von der Küste entfernte Kennemer GC vermittelt klassisches Linksgolf-Feeling, ein Dünenkurs wie er genauso in Schottland sein könnte. „Die Wiese ist dennoch ganz anders als bei der Open, viel kürzer und leichter,“ scheut Martin Wiegele einen Vergleich. Nur knapp mehr als 6.000 Meter gilt es auf dem Par 70-Kurs zu absolvieren, den Driver brauchen die Pros somit nur auf ganz wenigen Tees. Course Management ist besonders gefragt, Auswahl der Positionen, von denen man kurze und mittlere Eisen in die kleinen Grüns schlagen möchte, das bestimmt die Wahl des entsprechenden Eisens oder Rescue am Tee. Der Wind entpuppte sich in den Jahren 2006 und 2007, als bereits in Kennemer gespielt wurde, als einzig ernstzunehmende Verteidigung, die Winning Scores bei 12 und 14 unter Par. „In Holland habe ich in den letzten Jahren immer gut gespielt, mit diesen Erinnerungen startet man gerne in ein Turnier,“ war ein 8. Platz im Vorjahr noch Briers schlechtestes Ergebnis. Einen ordentlichen Endspurt im letzten Saisonviertel möchte Brier unbedingt hinlegen, gilt es doch einige Ziele im Auge zu behalten: für das Volvo Masters qualifizieren sich nur die Top 60 der Order of Merit, dazu ist Markus als 53. auf Kurs, wird aber noch rund 100.000 Euro brauchen um abgesichert zu sein. Eine Verbesserung im World Ranking wäre auch hilfreich um sich die World Cup-Qualifikation Ende September zu ersparen. Martin Wiegele fehlen auch noch rund 100.000 Euro, allerdings für die neue Tourkarte. Ein bis zwei Top 10-Ergebnisse wären somit bis Ende Oktober unerlässlich um den bitteren Gang zur Tourschool zu ersparen. Am Wochenende von Stockholm haben sich zudem einige kleinere Ecken und Kanten in seinen Golfschwung eingebügelt, die er noch nicht ganz wegbekommen hat: „Ich muss am Mittwoch schon noch einige Zeit auf der Range verbringen.“ Noch weit ernster ist die Situation für Florian Prägant, dem wohl nur noch Top 3-Ergebnisse helfen würden, dazu waren aber die Drives zuletzt viel zu ungenau. Halt ein typisches Lehrjahr für einen Tourneuling. Martin Wiegele darf sich über die allererste Startzeit am Donnerstag freuen, 7:30 Uhr. Florian Prägant eröffnet um 9:20 Uhr, Markus Brier erst um 12:40 Uhr. Vorletzte Chance für das Ryder Cup-Team Justin Rose verzichtet auf einen Start beim Auftakt der Playoffs in Amerika um in Holland seine Chancen auf einen Ryder Cup-Platz abzusichern. Mit Soren Hansen, Nick Dougherty, Oliver Wilson, Ross Fisher, Rose und natürlich Martin Kaymer gibt es aussichtsreiche Kandidaten auf die letzten drei freien Plätze der automatisch Qualifizierten, die natürlich alle in Zandvoort antreten. Ross Fisher genießt den moralischen Vorteil als Titelverteidiger zu starten. >> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT |
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