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1.10.2008 - 07:30 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Golfstars und Sternchen
Europas Golfelite meets Hollywood, und Markus Brier ist bei den Links-Festspielen in St. Andrews, Carnoustie und Kingsbarns natürlich mit dabei. |
10 europäische Ryder Cup-Spieler, dazu Ernie Els, Retief Goosen sowie Hugh Grant, Samuel L. Jackson und Luke Wilson, eine bunte Mischung aus Golf und Showbiz bereitet sich seit Montag auf die Dunhill Links Championship vor. Markus Bier ist erstmals seit 2006 beim Celebrity-Event der European Tour wieder dabei, wenn auf den drei Links-Klassikern St. Andrews, Carnoustie und Kingsbarns 5 Millionen Dollar ausgespielt werden.
Der härteste Cut des Jahres
Das Turnierformat ist einzigartig: 168 Pros und ebenso viele prominente Amateure bilden Zweier-Teams und absolvieren je eine Runde auf den drei Linkskursen. Nur die besten 60 Pros und die Top 20-Teams der Amateurwertung qualifizieren sich für die Finalrunde, die am Old Course von St. Andrews ausgetragen wird. "Rein rechnerisch natürlich der schwerste Cut der Saison, wobei die Scores in den letzten Jahren relativ tief waren. Vielleicht ist das heuer anders," meint Markus Brier mit Blick auf eine eher grimmige Wettervorhersage. Denn die Stars und Sternchen erwartet Regen, kühle Temperaturen und Wind mit 20 bis 30 km/h. "Die Pudelmütze habe ich immer im Gepäck, wenns auf die britische Insel geht."
Nur 2001 und 2005 spielte Brier am Sonntag noch mit, ein 56. Platz steht als bestes Ergebnis zu Buche. 5 Turniere vor Saisonende benötigt Markus Brier noch einen Nachschlag am Preisgeldkonto um mit den besten 60 der Order of Merit beim Volvo Masters dabei zu sein: "Gut 50.000 Euro werde ich wahrscheinlich noch brauchen, die würde ich sehr gerne in dieser Woche machen," so das ehrgeizige Vorhaben.
Vorbereitung auf drei Plätzen
Die drei Linksplätze an der schottischen Ostküste kennt Markus natürlich wie seine Westentasche. "Am Dienstag habe ich eine Trainingsrunde am Old Course gespielt, das ist wichtig um die Linien vom Tee anzuschauen, weil hier viele blinde Schläge sind. Der Platz ist gut beinander, aber spielt sich unverändert wie in den letzten 100 Jahren," kramt er schmunzelnd in Erinnerungen.
Am Mittwoch steht Kingsbarns am Trainingsprogramm, einen Platz den die European Tour nur bei diesem Turnier spielt. "Carnoustie lasse ich im Training aus, den Platz habe ich im Vorjahr zur Genüge bei der British Open gespielt." Der angesagte Wind kommt Brier nicht ungelegen: "Dann wird es hier erst interessant. Es sind doch viele Spieler von der Asian Tour da, die mit Linksgolf nicht viel am Hut haben," kalkuliert er. Entsprechend schaut auch die Vorbereitung auf der Range aus, "den Ball stabil im Wind und etwas flach halten."
Martin Wiegele wurde am Dienstag noch als Nummer 2 auf der Warteliste geführt, daher ist der Grazer auch nach dem British Masters einmal nach Hause geflogen: "Wenn am Mittwoch Morgen noch einer absagt, dann fliege ich nach Schottland," ist sein Start dennoch mehr als ungewiss. Florian Prägant ohne Chance auf einen Startplatz, daher spielt der Kärntner diese Woche auf der Challenge Tour in Frankreich.
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