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ANDALUCIA OPEN 2009
Real Club Golf de Sevilla, Sevilla, Spanien
26.3 - 29.3.2009 >> € 1,000.000

Final:

29.3.2009 - 17:57 MEZ Golf-Live.at - Andreas Trippolt

Superstart und Bogeyende

Markus Brier kann einen Superstart und ein Eagle nicht zu tiefer Runde umsetzen. Mit der Par-Runde bleibt er im vorderen Mittelfeld hängen. Auch in Sevilla gelang keine tiefe Runde.


Markus Brier kann bei der Andalucia Open das Top 10-Ergebnis des Vorjahres nicht ganz wiederholen. Möglich wäre es gewesen, der Fontana-Pro schießt sich nach tollem Birdielauf zwischenzeitlich auf Platz 8 vor, verspielt aber alles wieder bis zur Halbzeit und muss sich am Ende mit der 72 und Platz 21 begnügen. Mit etwas mehr als 11.000 Euro Preisgeld wird unser Aushängeschild rund 10 Ränge im Race to Dubai gutmachen (ca. Platz 120). "Die Eisen waren heute zu schlecht, außerdem wurde es zunehmend windig," fasst Brier seinen Sonntag am Golfplatz zusammen.

Solide 72 Löcher abgespult, aber weder bei den Drives noch bei den Annäherungen oder beim Putten herausragend, so lassen sich die vier Tage im Sevilla GC zusammenfassen, wo Brier mit Martin Wiegele beim World Cup 2004 mit Platz 5 ein Stück Sportgeschichte geschrieben hatte.

In den Bunkern von Sevilla eingebremst

Dabei hatte Brier alle Möglichkeiten auf ein neueriches Topergebnis: in 10 unter Par schnupfte er in dieser Woche die Par 5 auf und erwischte am Finaltag mit drei blitzschnell herausgespielten Birdies einen Superstart. "An der 1 den Bunkerschlag eingelocht, ein präzises Eisen 6 an der 2 und leichtes Birdie an der 5 vom Vorgrün," schildert Brier die Highlights. In der Folge schleichen sich jedoch Ungenauigkeiten ein, jedes zweite Grün sollte er dank streuender Eisen verfehlen, sich gleich viermal rund ums Grün im Sand einbunkern.

Mit vier Bogeys auf den Löchern 6 bis 10 legt Brier den Rückwärtsgang ein: "Da wurde es auch ziemlich windig. Zweimal bin ich dabei im Grünbunker gelandet, dazu an der 9 den Layup mit dem Holz 5 ins tiefe Rough verzogen und an der 10 mit dem Eisen 7 ins Wasser geschossen." 

Brier bäumt sich jedoch ein letztes Mal am Par 5 der 13 auf. Ideal für seinen Draw steckt die Fahne links hinten im Grün, Brier zirkelt den Ball perfekt mit dem Holz 5 herein und bedankt sich aus 4 Metern mit gelungenem Eagle-Putt. Das schwerste Loch am Platz, die 18, knöpft ihm noch Bogey Nummer 5 für den Tag ab, nachdem gleich zweimal, vom Tee und bei der Annäherung, Sand in sein Spiel kam.

Die tiefe Runde fehlt

Aufgrund der windigen Bedingungen und schwerer Fahnen hält Brier mit der 72er-Runde in etwa seine Position, die er seit dem Donnerstag ziemlich unverändert zwischen Rang 18 und 25 einnahm. Am Ende klassiert er sich bei 4 unter Par auf Platz 21. Keine Runde in den 60ern für Brier in Sevilla, wie schon die gesamte Saison über wenn man von zwei Highlights in Australien absieht. Aber vielleicht gelingt in der kommenden Woche in Estoril bei der Open de Portugal endlich die tiefe Runde, die sein Spiel beflügeln würde.

Keldsen nicht zu stoppen

Soren Kjeldsen
genügt nach der 62 vom Moving Day die konservative 72 zum Abschluss um bei 14 unter Par seinen dritten Titel zu feiern. David Drysdale (Sco) muss sich erst im Finish geschlagen geben, rettet am Ende trotz Doppelbogey am Schlussloch den alleinigen zweiten Platz. Marcel Siem gelingt mit Platz 6 sein erstes bemerkenswertes Ergebnis seit längerer Zeit.



Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 KJELDSEN, Søren -14 68 72 62 72
2 DRYSDALE, David -11 70 67 66 74
T3 MOLINARI, Francesco -10 72 68 68 70
T3 STORM, Graeme -10 70 66 73 69
5 FORSYTH, Alastair -9 74 64 68 73
T6 COLTART, Andrew -8 68 73 69 70
T6 DAVIES, Rhys -8 75 67 68 70
T6 SIEM, Marcel -8 68 67 73 72
T9 AIKEN, Thomas -7 70 72 69 70
T9 MORGAN, John E -7 70 73 69 69
weiters:
T14 JIMÉNEZ, Miguel Angel -5 74 65 73 71
T14 LEVET, Thomas -5 70 71 70 72
T21 BRIER, Markus -4 70 71 71 72
T31 MONTGOMERIE, Colin Par 67 72 75 74
T47 DOUGHERTY, Nick 3 72 71 72 76


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