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Auf der Ferieninsel Jeju Island in Südkorea war es auch am Sonntag weiterhin kalt und es wehte böiger Wind, aber eben deutlich weniger, als am Samstag. Dementsprechend verbesserten sich die Scores einiger Spieler, darunter auch das von Markus Brier. Der Wiener zeigt am Finaltag beständiges Golf und findet mit der 70 ein versöhnliches Ende bei seinem ersten Ballantine`s Championship. Für den geteilten 34. Rang gibt es bei dem hochdotierten Turnier immerhin noch gut 13.000 Euro. Der Fontana Pro sprengt damit die 100.000 Euro Preisgeldmarke im Race to Dubai und wird sich vom 95. Rang leicht verbessern. Die Hälfte des 2009 verdienten Preisgeldes holte Brier im asiatischen Raum. Die "Asien-Tour" des Wieners war damit auch heuer wieder erfolgreich, der Höhepunkt natürlich der 8. Rang bei den Volvo China Open. Schwierigkeiten auf den Grüns Markus Brier wusste die besseren Bedingungen früh am Tag zu nutzen und zeigte beim langen Spiel wieder gewohnte Stärken. Der Wiener kann den Ball häufig am Fairway platzieren, 9 von 14 Mal. Viel beeindruckender ist aber die Greens in Regulation Statistik. Insgesamt landet der Fontana Pro 17 Volltreffer im Verlauf der Runde, um 10 mehr als am Vortag. "Ich habe wirklich gut gespielt, durch den starken Wind aber eher selten nahe an der Fahne. Das Putten war durch den Wind erneut schwierig", erklärt Markus Brier die Eindrücke von der Finalrunde. Dennoch gelingen auf der Runde vier Birdies. Auf der 12 locht der Wiener einen sechs Meter Putt, muss aber im Gegenzug auf der 13 durch einen Dreiputt ein Bogey hinnehmen. Nach einem weiteren Dreiputt Bogey auf der 3, erreicht Brier das Par 5 der 4 mit zwei Schlägen und sichert den Schlaggewinn. Im Finish macht der Österreicher durch präzise Eisenschläge wieder an Boden gut. Auf der 7 landet der Ball nach dem Schlag mit dem Eisen 9 eineinhalb Meter neben dem Loch, eine Chance die sich Brier nicht nehmen lässt. Auf der 8 gelingt die Annäherung mit dem Eisen 4 auf sechs Meter. Der Birdieputt fällt erneut. "Es war heute zwar wieder windig, aber nicht so brutal wie am Samstag. Das Problem war eher die Kälte. Es hat sich angefühlt, wie 3 Grad. Die Wettspielleitung war ein bisschen gescheiter und hat die Abschläge noch weiter nach vorne gesetzt. Auch die Fahnenpositionen waren freundlicher. Es war also ein versöhnlicher Abschluss", resümiert Markus Brier. Herzschlag Finale um den Sieg Im Stechen geht Thongchai Jaidee als Sieger beim Ballantine`s Championship hervor. Der Thailänder matchte sich mit Gonzalo Fernandez-Castano und Sung-Hoon Kang um den Sieg. Am ersten Extraloch fixierte der 39-Jährige dann den Triumph mit einem Birdie, während seine Mitbewerber nur das Par spielen konnten. Für den Sieg gibt es 350.000 Euro. Final Scores nach 4 Runden (Par 72):
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