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Final: |
28.9.2008 - 18:00 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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In der Midroundcrisis
Markus Brier zu Mitte der Runde mit vier Bogeys in Folge, danach gelingt ein wenig Schadensbegrenzung. Platz 30 hilft fürs Ranking kaum weiter. |
Eine kämpferische Leistung von Markus Brier am Finaltag bleibt unbelohnt, da sich der 40-jährige Wiener in eine Midroundcrisis mit vier Bogeys spielt und somit am Ende beim British Masters nur ein Mittelfeldergebnis herausschaut: "Nach zwei, drei schlechten Schlägen habe ich voll ausgefasst. Im letzten Drittel ist zum Glück noch etwas gegangen," fasst er die Runde von 73 Schlägen im Zeitraffer zusammen.
Aufgrund schwerer Fahnen am Sonntag verliert der Wiener aber nur 4 Ränge und erreicht bei 1 über Par Platz 30 im Endklassement. 17.885 Euro Preisgeld helfen in Hinblick auf das Volvo Masters nicht wesentlich weiter, in der kommenden Woche bei der Dunhill Links Championship in St. Andrews, zu der Brier mit Caddie Max Zechmann bereits mit dem Auto aufgebrochen ist, erhofft er sich mehr Spielglück.
Distanz zu den Fahnen
Dass auf den Front 9 nur ein Birdie gelingt, erklärt sich Brier mit zu wenig Präzision bei den Annäherungen: "Nur an der 2 war ich nah dran, habe dort das Birdie auch gemacht, an der 3, 7 und 8 waren die Putts etwas länger, das war das Problem."
Seit dem Donnerstag funktionierten die Drives, das Um und Auf in The Belfry, nicht mehr nach Wunsch: "Die Abschläge waren nicht perfekt, so wie gestern. Bei diesem dicken Rough kann man nur rausschupfen." Die Bahnen 9 bis 12 hätte Brier daher auch am liebsten aus seiner Erinnerung gestrichen. "Zuerst aus dem Fairwaybunker einen Fetten ins Wasser geschossen, am nächsten Loch das Grün mit dem Eisen 9 überschlagen, ein Dreiputt-Bogey und ein Grün-Miss mit dem Eisen 3," ist die schwarze Serie mit vier Schlagverlusten in Folge rasch erklärt.
Scharf geschossen im Finish
Doch Markus rafft sich noch einmal auf und legt ein für ihn typisches Sonntagsfinish mit scharfen Schüssen hin: an der 14 die Fahne getroffen, leider springt dort der Ball unglücklich vom Grün, dafür den Singleputt an der 15 aus 6 Metern verwertet. Die Birdiechance an der 16 aus drei Metern bleibt ungenutzt, besser macht es der Fontana-Pro am vorletzten Loch: "Da musste ich zwar nach schlechtem Drive wieder vorlegen, habe aber ein Eisen 6 gut hingeschossen" gelingt noch ein später Schlaggewinn zur 73er-Runde (+1).
Nur 6 Fairwaytreffer bei 15 Tee-Schüssen, gleiche Bilanz wie in Runde 3, das erklärt den Rückfall in den Finalrunden vom 16. auf den 30. Platz: "Hier muss man die Fairways treffen, Aus, Ende!"
Marathon auch am Sonntag
Titelverteidiger Lee Westwood muss in ein Stechen gegen den mit der 67 stürmisch aufholenden Gonzalo Fernandez-Castano. Wie schon an den Vortagen wird bis zum letzten Funken Tageslicht gespielt. Nachdem der Spanier zweimal über Chip und Putt das rettende Par kratzt, gelingt dies seinem Konrahenten am dritten Extraloch nicht. Fernandez-Castano genügt das Par um wie zuletzt vor einem Jahr in Italien gegen Markus Brier den Titel in der Verlängerung sicherzustellen.
Final Scores nach 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
R4 |
| 1 |
FDEZ-CASTAÑO, Gonzalo |
-12 |
71 |
70 |
68 |
67 |
| 2 |
WESTWOOD, Lee |
-12 |
68 |
70 |
68 |
70 |
| 3 |
CAMPBELL, Michael |
-10 |
69 |
72 |
65 |
72 |
| 4 |
LUNDBERG, Mikael |
-8 |
67 |
75 |
68 |
70 |
| T5 |
SCHWARTZEL, Charl |
-6 |
72 |
72 |
66 |
72 |
| T5 |
SINGH, Jeev Milkha |
-6 |
69 |
71 |
69 |
73 |
| T7 |
CARLSSON, Magnus A |
-5 |
73 |
70 |
68 |
72 |
| T7 |
FISHER, Ross |
-5 |
71 |
68 |
71 |
73 |
| T7 |
OOSTHUIZEN, Louis |
-5 |
71 |
71 |
75 |
66 |
|
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weiters: |
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| T13 |
BJÖRN, Thomas |
-3 |
69 |
73 |
72 |
71 |
| T16 |
HOWELL, David |
-2 |
71 |
71 |
77 |
67 |
| T30 |
BRIER, Markus |
1 |
71 |
71 |
74 |
73 |
| T39 |
McDOWELL, Graeme |
2 |
72 |
75 |
72 |
71 |
| T62 |
CLÉMENT, Julien |
8 |
72 |
74 |
77 |
73 |
| 69 |
SIEM, Marcel |
14 |
75 |
72 |
75 |
80 |
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