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Final: |
19.4.2009 - 11:04 MEZ |
Golf-Live.at - Andreas Trippolt |

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Zwei Saison-Bestmarken
Markus Brier fällt spät aus dem Titelrennen, die 73 sichert den 8. Platz. Bernd Wiesberger holt mit der 69 stürmisch auf und wird 25. in Peking. |
Das dritte Jahr in Folge spielt Markus Brier um den Titel bei der Volvo China Open mit. Nicht alles läuft jedoch rund in seinem Spiel am Finaltag, bei guten Bedingungen scort der Champion des Jahres 2007 nur die 73 (+1) und fällt auf den 8. Platz zurück: "Zu viele Eisen nach rechts verzogen, zwar nie weit weg vom Grün, aber dennoch die Bogeys kassiert," war vor allem das Kurzspiel nicht mehr so scharf wie an den Vortagen. Dennoch: sowohl Brier als auch sein Fontana-Clubkollege Bernd Wiesberger, der sich mit der 69 auf Platz 25 verbessert, feiern in Peking ihre besten Saisonergebnisse.
China bleibt vor allem ein goldener Boden für Markus Brier: mit den dazuverdienten 37.180 Euro Preisgeld hat er in den letzten drei Jahren 476.175 Euro im Reich der Mitte abgecasht. Im Race to Dubai kämpft sich Österreichs Paradegolfer in etwa auf Rang 100 vor, ganz wichtig hinsichtlich der neuen Tourkarte.
Score auf den Front 9 gehalten
Pars sind auch am Schlusstag der China Open wertvoll wie Birdies bei anderen Turnieren. Markus Brier hat zum dritten Mal in Folge leichte Probleme auf den besonders anspruchsvollen und langen Bahnen zu Beginn. Bogey am Par 4 der 2, dennoch bleibt der China Open-Champion des Jahres 2007 bis auf zwei Schläge an der Spitze dran, da auch der Führende Richard Finch Schläge abgibt.
Wichtig, dass Markus am langen Par 4 der 7 das Birdie gelingt, wenn auch etwas glücklich: "Den Bunkerschlag direkt eingelocht." Am Par 5 der 9 versenkt er nervenstark einen Wadenbeisser zum Par.
Auf die entscheidenden letzten 9 Löcher geht Brier bei 5 unter Par mit nur einem Schlag Rückstand auf ein buntes Sextett an der Spitze.
Back 9 beginnen mit Schock
Aus dem Rough kann Markus am Par 5 der 10 nur vorlegen. Wieder so ein Wadenbeisser zum Par, aus rund einem Meter rasiert sein Ball die Lochkante - Bogey mit Dreiputt! Brier zeigt jedoch Nervenstärke, die Faust kommt hoch, als an der 11 aus vier Metern der Birdieputt im Loch verschwindet.
Die Laune stimmt wieder, Markus findet Zeit für ein paar Späßchen in Richtung der TV-Kameras und zeigt einen guten Golfschlag am schweren Par 3 der 12: den ebenfalls starken Birdieputt lässt er auf der Linie etwas zu kurz. Zuviel Backspin mit dem Wedge beim Schlag ins 13. Grün, der Ball spinnt die Welle hinunter. Aggressiver Birdieversuch aus 12 Metern, der Ball rollt gefährlich weit übers Loch hinaus. Diesmal fällt der Par-Putt!
An der hautengen und 429 Meter strammen 14 hat Markus Probleme das Grün zu erreichen und kann den Viermeter-Putt zum Par nicht versenken: "Damit fällt Markus Brier wohl aus dem Titelrennen, sein Spiel heute nicht ganz so zwingend," analysiert Gregor Biernath auf Premiere den Rückfall auf 4 unter Par und Platz 7. Scott Strange (Aus) locht derweil drei Birdies und zieht Brier um vier Schläge auf -8 davon.
Probleme für Markus auch an der 15, zweites Bogey in Folge zum unpassendsten Zeitpunkt, wieder nach verfehlter Annäherung: "Vom Grünrand wars brutal schwierig die richtige Distanz auf den Ball zu bringen", erklärt er warum die Up & Downs nicht gelangen. Umso größer die Erleichterung, als am Schlussloch nach starkem Gapwedge aus drei Metern das Birdie gelingt. Mit der 73 (+1) fällt der 40-jährige Wiener zwar auf Platz 8 zurück, dennoch erzielt er damit sein bestes Saisonergebnis, landet nach Australien zum zweiten Mal in den Top 10.
Wiesberger mit dem Besten zum Schluss
Für sein überwiegend starkes Spiel an allen vier Spieltagen wird Bernd Wiesberger spät aber doch belohnt. "Heute 15 Grüns getroffen, besonders solide auf den Back 9, wo ich kein Grün verfehlt habe," fasst der 23-jährige European Tour-Rookie seinen Finaltag zusammen. Am lange Par 4 der 2 spielt Bernd seine Längen aus und macht mit dem Birdie mehr als nur einen Schlag auf das Feld gut. Der einzige Fehler unterläuft ihm am Par 4 der 8, nach Chip und zwei Putts zum Bogey. Die beiden anderen Krisensituationen meistert er aus dem Grünbunker und Rough souverän.
"Auf den Back 9 habe ich viele tolle Chancen herausgespielt, leider sind erst spät zwei Birdieputts gefallen." Diese sind umso wertvoller, die Schlaggewinne auf den schwierigen Bahnen 16 und 17 sichern Wiesberger die 69 (-3) und den Vormarsch auf 1 über Par.
Mit Platz 25 toppt Wiesberger sein bislang bestes Ergebnis (Platz 32 vor 6 Wochen in Indonesien) und wird sich mit 16.218 Euro Preisgeld aus China im Race to Dubai ca. auf Rang 150 verbessern.
Australischer Sieger
Ziemlich unrasiert und mit einem Caddie-Mädchen aus dem Club unterwegs spaziert Scott Strange fast überlässig zu seinem zweiten Titel auf der European Tour. Der 30-jährige Australier hängt mit drei späten Birdies zur 68 bei 8 unter Par den Spanier Gonzalo Fernandez-Castano um einen Schlag ab.
Final Scores nach 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
R4 |
| 1 |
STRANGE, Scott |
-8 |
70 |
73 |
69 |
68 |
| 2 |
FDEZ-CASTAÑO, Gonzalo |
-7 |
71 |
70 |
68 |
72 |
| T3 |
BROWN, Mark |
-6 |
71 |
77 |
65 |
69 |
| T3 |
FINCH, Richard |
-6 |
71 |
71 |
66 |
74 |
| T3 |
HALL, Ashley |
-6 |
75 |
71 |
65 |
71 |
| T6 |
DIXON, David |
-5 |
72 |
73 |
67 |
71 |
| T6 |
DODD, Stephen |
-5 |
74 |
71 |
70 |
68 |
| T8 |
BRIER, Markus |
-4 |
67 |
73 |
71 |
73 |
| T8 |
McGINLEY, Paul |
-4 |
74 |
67 |
75 |
68 |
| T8 |
NIRAT, Chapchai |
-4 |
69 |
71 |
72 |
72 |
|
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weiters: |
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| T11 |
DYSON, Simon |
-3 |
69 |
73 |
70 |
73 |
| T20 |
JAIDEE, Thongchai |
Par |
70 |
75 |
71 |
72 |
| T25 |
MONTGOMERIE, Colin |
1 |
73 |
73 |
70 |
73 |
| T25 |
WIESBERGER, Bernd |
1 |
73 |
73 |
74 |
69 |
| T38 |
LAFEBER, Maarten |
4 |
71 |
74 |
76 |
71 |
| T38 |
McGRANE, Damien |
4 |
72 |
74 |
78 |
68 |
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