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Nach den besten Wochen seiner Karriere – die European Tour kürte ihn zum Golfer des Monats April – scheitert Markus Brier bei der Irish Open erstmals seit Anfang März wieder an einem Cut. Mit später Startzeit musste der Shanghai-Sieger bei Windböen von 60 km/h ran, von den Elementen wurde er wie so viele andere gnadenlos überpowert. "Ein verkorkster Tag, nicht verwunderlich weil es brutal windig war. Es ging nur darum irgendwie möglichst viele Pars zu spielen," fasst Brier den Survivaltest über 18 Löcher zusammen. Wind verbläst zu viele Drives Auf dem elendslangen Kurs fraß das fette Rough zu viele Bälle des Österreichers, diesmal weniger oft vom Tee als bei den Grünannäherungen: "Für die Eisenschläge habe ich den Wind laufend falsch eingeschätzt, war einmal zu kurz, dann wieder zu lang." Anfangs konnte sich der Fontana-Pro noch gekonnt die Bogeys auf den knackigen Par 4 vom Leibe halten, ehe doch noch auf den Front 9 drei Schlagverluste passierten. "Zweimal mit den Eisen zu kurz und ein schlechter Schlag, schon wars passiert." Einziges Erfolgserlebnis auf der zweiten Runde: das Birdie am Par 5 der 7, nachdem Markus erfolgreich das Grün mit zwei Schlägen attackiert. Immer enger wurde es im Kampf um den Cut auf den Back 9: beim Schlag ins 14. Grüns ist Brier zwischen zwei Schlägern, wählt den Falschen und gerät zu lang: "Dabei war ich selbst mit dem kürzeren Eisen zu lang!" Der Par-Putt kullert genauso vorbei wie am 15. Grün, auch hier hatte die Grünannäherung knapp nicht gepasst. Bei 7 über Par darf Markus zu diesem Zeitpunkt dennoch auf den Einzug ins Wochenende hoffen. Das Fairway ist für den Österreicher am letzten der überlangen Par 4, der 17, etwas zu schmal, aus dem Rough kann er nur nur raushacken, rettet aber diesmal über Chip und Putt das Par. Das spektakuläre Par 5 zum Abschluss bringt die Entscheidung. Briers Abschlag ist um einen Meter zu weit links und verschwindet auf Nimmerwiedersehen im Schilf: "Ich wollte mit dem Holz 3 den Ball gegen den Wind andrawen, daraus wurde ein Pull-Draw, das konnte nicht gutgehen." Mit dem zweiten Ball muss er alles riskieren, der Cut kommt beim Schlag ins Grün jedoch nicht – mit Doppelbogey schreibt er nur die 78 auf die Scorekarte und scheidet bei 9 über Par als 85. um zwei Schläge aus. "Jetzt kann ich wenigstens mein Genick behandeln und auskurieren lassen, dazu fliege ich gleich heim um für die BMW Championship voll fit zu sein." Padraig Harrington nutzt die besseren Bedingungen am Vormittag optimal aus um mit der 68 die Halbzeitbestmarke von 3 unter Par zu setzen, einen Schlag vor Auftaktleader Andres Romero, dem Schweden Joakim Bäckström und Simon Wakefield (Eng). Nur 7 Spieler liegen aktuell unter Par, der Cut bei 7 über Par rekordverdächtig hoch. Scores nach 2 von 3 Runden (Par 72):
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